Wo Schatten ist, ist auch Licht.

25. Dezember 2007

Ich hacke zuweilen auf dem Unvermögen deutscher Dienstleistungsanbieter herum. Zum einen weil es unleugbar existiert und zum anderen weil es mich frustriert.

Heute möchte ich ein positives Beispiel nennen und mein allerhöchstes Lob ausbringen auf ein Etablissement das ich gelegentlich besuche, obwohl es nicht auf meinem Weg liegt.

Es handelt sich um ein griechisches Restaurant namens Irodion, am Stadtgraben in Gera. Das Interieur ist durchaus als normal zu bezeichnen, nichts außergewöhnliches. Die ehrlich gemeinte Freundlichkeit der Bedienung allerdings (und ich meine alle) ist im Wortsinne hervorragend.

Ich habe das Restaurant sowohl in kurzen Abständen besucht (wenige Tage) als auch in längeren (mehrere Monate). Ich konnte nie einen Unterschied in der Qualität der Bedienung feststellen. Schon nach wenigen Besuchen hat man mich wieder erkannt und sich meiner Speisewünsche erinnert.

Außerdem, und das ist noch viel gewichtiger, habe ich nie einen Unterschied in der Qualität des Essens feststellen können. Es war immer ausgezeichnet, egal ob das Restaurant leer war oder voll besetzt.

Auch die vermeintlichen Kleinigkeiten sind ohne jeden Kompromiss umgesetzt. Der Ouzo ist der beste den es zu kaufen gibt. Er ist immer perfekt gekühlt mit wenigen Eiskristallen an der Oberfläche.

Die Preise sind durchaus hoch, aber nach meinen Erfahrungen absolut gerechtfertigt. Mein Trinkgeld ebenso.

Kommentare

Ein Kommentar für “Wo Schatten ist, ist auch Licht.”

  1. Eric am 26. Dezember 2007 um 16:15 Uhr

    Und dann war da noch der Dönerchinese im UCI. Immer superfreundlich, die Döner lecker, aber er fragt jeden Mittwoch wieder was ich haben will ;-)

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