Spiel auf Bewährung

21. Dezember 2006

sab2.jpg
Quelle: Sony Pictures

“Spiel auf Bewährung” lief heute in der Überraschungspremiere des UCI.
Jugendknast L.A., harte Jungs, Gewalt, große Egos die doch klein sind. Vorn dran Porter, der nach einem Weg sucht die Bande auf Kurs zu bringen. Er entscheidet sich für eine Football-Mannschaft.

Erst geht alles schief, bis aus dem Haufen ein Team wird. Dann ist der Siegeszug - von kleinen politischen Korrektheiten abgesehen - nicht mehr aufzuhalten.

Ein großes Budget kann der Film nicht gehabt haben, aber der Mammutanteil scheint für die herz-zerreißende Filmmusik drauf gegangen zu sein, die dann auch in den richtigen Momenten die fast zurückgehaltene Träne doch noch rollen lässt.

Fazit: Sister Act 2. Ohne Singen, dafür mit Football. Woopie ist jetzt groß, muskulös und hört auf den Namen “Coach”. Die Kinder benehmen sich noch schlechter als sonst.

Sehenswert?
Durchaus. Aber nicht zu viel erwarten.

Kommentare

Ein Kommentar für “Spiel auf Bewährung”

  1. eric am 21. Dezember 2006 um 21:05 Uhr

    Ich denke eher ein Remake von “THE LONGEST YARD” mit Burt Reynolds, bloß halt für Kids:
    http://www.imdb.com/title/tt0071771/

    Aber ich fand den gut gemacht, sehr authentisch. Die Schauspieler wirkten, als kämen sie wirklich aus der Gosse. Einzig der Pathos war, wie immer in solchen Filmen, etwas dick aufgesetzt.

    Was ich sehr gut fande, waren die Szenen im Abspann. Die sogenannten B-Rolls, die während des Drehs und den Vorbereitungen gedreht wurden. Hier sieht man den Original-Knast und die Originalmannschaft und wer genau hinhört, erkennt viele Sätze wieder, die 1:1 übernommen wurden.

Möchtest du etwas loswerden?