Spenden, aber an wen?

16. April 2008

Ich würde gern etwas für hungernde Menschen tun, oder solche deren Familien unter den hohen Lebensmittelpreisen leiden. Eine Spendenaktion auf Radio-G, natürlich auch von mir.

Da werden sicher keine astronomischen Summen zusammen kommen, aber für ein paar Menschen wird es einen grundsätzlichen Unterschied machen, ob sie was zu essen bekommen oder nicht.

Mein Problem ist dass ich Hilfsorganisationen nicht über den Weg traue. Zu oft wurde in der Vergangenheit deutlich, dass ein großer Teil der Spenden entweder im Wasserkopf der Organisation hängen blieb, oder schlicht und ergreifend veruntreut wurde.

Ich will direkt an die Bedürftigen ran. Kennt jemand eine Möglichkeit das zu tun? Kennt jemand vielleicht sogar Bedürftige?

Update: Das soll nicht respektlos klingen, aber ich wenn ich von hungernden Menschen spreche, meine ich solche in Ländern wo es nichts zu essen gibt. Deutschland zählt nicht dazu.

Kommentare

12 Kommentare für “Spenden, aber an wen?”

  1. Eric am 16. April 2008 um 11:48 Uhr

    Schau doch mal bei der “Tafel” in Gera. Oder bei dem “Schlupfwinkel” für Jugendliche, die nicht mehr nach Hause können.

    Falls es nicht unbedingt Menschen sein müssen: das Tierheim Gera freut sich über jede Spende, oder auch über jeden Besucher, der mit den armen Wauzis mal eine Runde Gassi an der Elster geht.

  2. michael am 16. April 2008 um 11:51 Uhr

    Eric: Ich meinte Menschen in Ländern die wirklich nichts zu essen haben.

    Ägypten zum Beispiel.

  3. Eric am 16. April 2008 um 11:53 Uhr
  4. Eric am 16. April 2008 um 12:03 Uhr

    Achso, na dann wirst Du nur punktuell direkt Unterstützung leisten können. Plane Deinen nächsten Urlaub da unten und nimm bißchen Geld mit ;-)

  5. Watson am 16. April 2008 um 14:22 Uhr

    Habe gestern einen sehr schönes Interview bei Kerner gesehen. Karl-Heinz Böhm ist ja in Äthiopien ganz aktiv. Nicht mal 1/3 der Kinder können dort in die Schule gehen. Sein Motto: Hlfe durch Selbsthilfe. Das finde ich eh immer besser, als hinkommen, Essen geben und wieder abreisen.

    Da geht einen die Gänsehaut hoch und runter. Das wär doch was !

  6. michael am 16. April 2008 um 17:01 Uhr

    @watson

    Ich habe nicht ganz verstanden wozu mich dein Kommentar anregen soll.

    Meinst du ich soll zu den Bedürftigen hinfahren? Und wenn ja, was soll ich dort tun?

    Diesen Karl-Heinz Böhm könnte ich mal fragen…

  7. Eric am 16. April 2008 um 17:50 Uhr

    >Diesen Karl-Heinz Böhm…

    Klingt ja so, als weißt du gar nicht, wer das ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_B%C3%B6hm

  8. michael am 16. April 2008 um 17:51 Uhr

    Tu ich auch nicht. Jedenfalls nicht dem Namen nach.

  9. Watson am 16. April 2008 um 19:20 Uhr

    @Eric Danke !

    @ Michael: Du kennst den Franzl von Sissi nicht ;) ?

    Jetzt mal im Ernst: Wahrscheinlich kannst Du Dir nie sicher sein, wenn Du Geld spendest, daß es irgendwo versickert. Da muß man schon Vertrauen haben und da Karl Heinz Böhm mit seinem Namen steht, er schon 27 Jahre aktiv dabei ist und man ab und zu mal im TV sehen kann, was er da so vorantreibt in Äthiopien, wäre es vielleicht eine Idee an seine Stiftung zu spenden.
    So wars gemeint.

  10. Just Neumann am 17. April 2008 um 09:36 Uhr

    Hallo Michael,

    den Gedanken finde ich gut!

    Es gibt Patenschaften, bei denen man, soweit ich weiß, direkten Kontakt mit dem Kind in Afrika, Asien und, und, und … hat.
    Bei google kan man da mehr erfahren.
    Vielleicht ist das eine Lösung?

  11. missfits am 17. April 2008 um 12:56 Uhr

    Ich habe gerade eine Seite entdeckt, auf der man nach Projekten suchen kann:

    http://de.betterplace.org/

  12. michael am 17. April 2008 um 13:41 Uhr

    Hmmm… Das mit der Patenschaft könnte was sein.

    Vielen Dank euch erst mal!

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