Sodann for President
14. Oktober 2008
Man muss sie lieben, diese Politiker. Jetzt wollen sie einen ehemaligen Tatortkommissar zum Bundespräsidenten machen.
Nun sollte der Beruf des Schauspielers zwar kein Ausschlusskriterium für ein politisches Amt sein, aber einen politisch unerfahrenen Menschen ins höchste Amt zu befördern, ist sicher nicht nützlich, zumal Sodann in seinem Buch selbst eine Politikferne, wenn nicht sogar eine Politikantipathie einräumt.
Außerdem, und das scheint mir gewichtiger, sollte ein Bundespräsident Diplomat sein und die entsprechenden menschlichen Wesenzüge aufweisen. Davon kann bei Sodann nicht die Rede sein.
“Spröde” ist wohl das treffendste Wort für seinen Charakter. Damit vertritt er das deutsche Volk zwar vollkommen glaubwürdig, aber bisher meinte ich immer wir sollten versuchen uns zu bessern.
Allerdings will ich nicht unterschlagen, dass das komödiantische Element eines sächselnden Bundespräsidenten gewisses Medienpotential birgt, im Sinne von Possierlichkeit.
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Update:
Nachdem Sodann sich jetzt im ARD Nachtmagazin zu seiner Kandidatur geäußert hat, gehe ich davon aus, dass es sich keineswegs um ein ernstes Vorhaben handelt, sondern um eine Marketingaktion für die Linke. Die allerdings wäre ziemlich genial.





Nichts gegen den Schauspieler …
Aber wenn der Bock zum Gärtner gemacht werden soll, dann geht meistens etwas schief.
Ich habe auch nichts gegen einen Bock, aber als Gärtner bewährt er sich mit Sicherheit nicht …
Was muss ich von Leuten halten, die auf solche Ideen kommen?