Obama spricht

24. Juli 2008

Ich höre gerade die Rede von Obama.

Nachdem er seine kenianischen Wurzeln klargestellt, Berlinern und Deutschen eine etwas zu lange Lektion ihrer eigenen Geschichte gegeben und dann eine kurze Andeutung über die Annäherung verschiedener Religionen gemacht hat, redet er nun ziemlich vieldeutig über mehr Truppen in Afghanistan und ein klares Signal an Iran.

Ich hoffe er meint nicht was ich glaube das er meint. Zumal er im gleichen Atemzug über ein Ende des Krieges in Irak spricht.

Er hüpft von einem Thema zu anderen, von schmelzenden Eiskappen nach Darfur.

Und dann wieder der Zusammenhalt über den Atlantik hinweg. Und plötzlich ist Schluss.

Die CNN Moderatoren käuen wieder. Beim ZDF fand man die Rede scheinbar auch ganz toll.

Ich fühle mich wie nach einem gehypten Kinofilm, der sich als Flop entpuppt.

(Hier gibts die Rede zum nachlesen.)

Kommentare

2 Kommentare für “Obama spricht”

  1. Fernseheule am 24. Juli 2008 um 20:10 Uhr

    PHOENIX hats nicht so gehypt, zum Glück ! Bei Afghanistan war ich auch erschrocken.

  2. xtc123 am 27. Juli 2008 um 18:44 Uhr

    ….als das Publikum “Yes, we can” anstimmte, hatte ich sogar das Gefühl, Obama wäre es unangenehm gewesen und versuchte das “cheering” mit einem ziemlich harschen “Thank you” zu beenden…war auf jeden Fall eine für ihn gelungene Propaganda - Tour…ich hab gelesen, dass das Wahlkampfteam für die Berliner Veranstaltung 400000 Euro aus der Kampagnenschatulle locker gemacht hat…was mich mit der ganzen Sache dann wieder etwas versöhnt…

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