Musik!
17. Februar 2008

Heute ging es nach Markneukirchen ins dortige Musikmuseum.
Die Anzahl und Mischung von Ausstellungsstücken kann man durchaus als überdurchschnittlich bezeichnen. Allein das Haus und das Anwesen sind ein Kleinod für sich. Die Angestellten sind sehr nett und zeigen gern wie bestimmte Instrumente funktionieren. Ich habe nicht ausprobiert wie sie auf das Anschlagen oder Anblasen bestimmter anderer Instrumente reagieren. Hätte ich aber schon gern.
Besonders bemerkenswert fand ich, dass das Fotografieren in keiner Weise eingeschränkt wird. Man muss auch nicht extra dafür bezahlen. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es nicht mal Sicherheitskameras im Museum. Ein sehr angenehmes Feature in einem Land wo selbst Kinder ihre Fingerabdrücke geben müssen. Danke nochmal, Wolfgang.
Zwei Stunden kann man sich locker vertreiben inmitten von Kontrabässen, automatischen Klavieren und Trommeln aus Vorderasien.
Oberhalb von Markneukirchen liegt ein Ort namens Schönlind. In seiner Nähe gibt es ein Gasthaus “Zum Heiteren Blick”. Der Weg dorthin lohnt sich. Egal ob man hungrig ist oder nicht. Das Ambiente lässt sich am besten als die zehnte Potenz von Gemütlichkeit beschreiben. Die Wirtsleute tragen Lederhosen und sprechen einen merkwürdig oberbayerischen Dialekt.
Wer die Wirtschaft doch aus Gründen der Ernährung ansteuert, wird nicht enttäuscht. Weder von der Qualität noch von den Preisen.





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