Hundstage
29. Januar 2006

photo: ams-gwu07
Es gibt so Straßen in Gera, da sind die Gehwege reine Hindernisstrecken. Die dort gehenden Menschen haben ihren Blick starr auf den Boden gerichtet und nicht selten hält einer an und schaut sich, Böses ahnend, unter die Schuhe. Im Negativfall benennt er lautstark die Substanz, die ihm soeben das Profil seiner Doc Martens Treter aufgefüllt hat.
Jetzt könnte man sagen: Das liegt an den Hunden. Es sind einfach zu viele.
Finde ich nicht. Ich finde, es liegt an den Menschen, die ihre Hunde nur bis zum Schwanz tolerieren und respektieren, aber nicht darüber hinaus. Von denen gibt es zu viele.
Stellt euch vor, man würde euch ab sofort den Zugang zu allen Toiletten verweigern und euch an einem Halsband auf bestimmten Routen durch die Stadt schleifen. Routen auf denen nicht der kleinste Busch wächst, keine Wiesen, keine Bäume. Nur Pflastersteine und Hauswände.
Aber ihr könnt es eurem Herrchen nicht begreiflich machen, denn er versteht euer Gerede nicht, sondern beschwert sich noch darüber. Er hat vergessen wie man mit euch spricht. Er bellt. Irgendwann gebt ihr auf und nehmt mit dem Fußweg vorlieb. Geht auch gar nicht anders. Herrchen will wieder nach Hause. Ihm ist kalt.





“erzogene Hunde” setzen “erzogene Besitzer vorraus.
so sieht’s aus…
… und wie bei fast allen “Tätigkeiten und Hobbys”, die der “Normalbüger” ausübt, oder versucht auszuüben, wäre ein “Führerschein” das Beste. So wird zumindest verhindert, dass ein Mensch, der einen geringeren IQ als ein Hund hat, diesen zum “Haustier” nehmen darf. LOL
cu HaPe
sorry ….. gemeint sind NORMALBÜRGER oder eben STINOs
cu HaPe
Recht haste, Micha!
Ich bin letztens sogar in die Schei*e meines eigenen Hundes getreten, aber auf dem Feld wohl gemerkt.