Hinterm Mond
26. Juni 2008
Habe mich gerade wieder professionell bevormunden lassen von den wahrscheinlich arrogantesten, elitärsten und rundheraus dümmsten Gastwirten dieser Stadt.
Hier darf man gern mit Laptop kommen. Man darf sogar das hauseigene W-LAN benutzen. Aber (!) eine Steckdose für den Laptop zu benutzen ist ein Akt der außerordentlichsten Kulanz für den ich bitteschön flehend auf die Knie zu fallen habe.
Mein Einwand „Nehmt doch einfach Geld dafür.“ wurde mit „Das ist bei uns aber noch nicht vorgesehen und das kann nur der Chef entscheiden.“ abgeschmettert.
Jenen habe ich zu mir bestellt sobald er hier eintrudelt. Ich hoffe er hat gute Laune. Die wird er brauchen.





Namen, wir wollen Namen sehen!
Is mir klar dass du wieder nur Sensationen willst. Tatsache ist, dass der Name nur den Geraer Lesern was nützen würde, wenn es welche gäbe.
Bin ich dir wieder nicht genug, was?
Mich würde es auch mal interessieren, als Gera-Fan, damit ich es meiden kann. Ich glaube behaupten zu können, mich relativ gut in Gera auszukennen.
Sagen wir so: Der Name fängt mit S an, hört mit O auf und hat einen ziemlich theatralischen Klang.
Ach, du meinst die Kaschemme, wo man auch gern mal den Gast vom Platze vertreibt?
Unter anderem, ja.
Ich bin gerade von meiner Reise wieder eingetrudelt und hatte zum ersten mal einen Laptop mit. Die angenehmsten Erfahrungen mit “unterwegs-W-Lan-Nutzung” habe ich in den MC Donalds MC Cafes gemacht. Einfach einen Cafe oder was zu essen holen, nach den Zugangsdaten fragen und los gehts. Die neuen MC Cafes sind auch nett eingerichtet, daß man es dort eine Weile aushält. In unserem Hotel in Österreich gabs kein W-Lan, aber im Nachbarhotel und das reichte bis zu mir. Es hatte natürlich den Namen des Hotels als Netzname, sonst hätte ich es nicht erkannt. Ich habe dort freundlich gefragt und durfte es kostenfrei nutzen.
Was ihr immer so für sorgen habt…
Gute Erfahrungen habe ich in Jena im “Coffee Culture” gemacht, dort empfängt man das kostenlose WLAN der Goethe Galerie; aber mit Steckdosen sieht es mager aus: Die am großen Tisch(wo man am vernünftigsten arbeiten kann) ist meist mit anderen Notebook-Usern belegt. In diesem Fall hilft eine kleine 3er-Dose (die ich immer in der Notebook-Tasche habe) und eine nette Nachfrage bei den anderen, ob man sich die Dose teilen könne.
Es bieten immer mehr Lokalitäten ein WLAN an, aber oft sieht es mit Strom dunkel aus…