Grüezi!
18. Mai 2008
Ich stehe in einem Eck-Cafe in der Zürcher Innenstadt. Das Cafe ist so winzig, dass ich es nur gefunden habe, weil es ein Vordach hat. Und das braucht man momentan, denn es regnet Blasen.
Bis vor ein paar Minuten war noch alles in bester Ordnung. Tausende Menschen flanierten auf den sauberen Wegen am Ufer des Zürichsees, Pärchen lagen im Gras. Plötzlich fing es an zu nieseln, der Niesel wurde zu Regen, der Regen zur Traufe und ich wurde nass.
Der Kaffee ist im Übrigen ganz hervorragend. Wie alles hier ist er teuer. Eine kleine Tasse, ein anderes Adjektiv fällt mir nicht ein für diesen Behälter, kostet 4 Franken. Das sind etwa 3 Euro.
An den Tischen sitzen gesellige junge Schweizer und knarzen ganz prächtig auf Schwiezerdütsch. Dieser Dialekt gefällt mir sehr gut. Er klingt etwas lustig, hat mehr Rachenlaute als die meisten arabischen Mundarten, aber irgendwie transportiert er das Wesen der Leute ganz gut und dafür ist Sprache schließlich da.
Die Hotelangestellten hier hat man entweder aus Hannover eingeflogen, oder man hat ihnen auf einer Entakzentierungsschule jeglichen Hinweis auf ihre Herkunft genommen.
Ich habe so was schon mal aus Bayern gehört. In München gibt es angeblich eine Schule, in der man sich das rollende R abtrainieren lassen kann. Wohl um nicht so banal bayerisch zu klingen.
Übrigens, die amerikanische Cafehauskette Starbucks ist in Zürich sehr zahlreich vertreten. Die Filialen sind auch bis auf den letzten Platz besetzt. Interessanterweise in der Hauptsache von Amerikanern.
Der normale Kaffee kostet dort fast 8 Franken. Ein Grund mehr dort nicht hin zu gehen.
Rätsel des Tages: Was ist ein Chuchi-Chäschtli?
Der Gewinner bekommt… 10 Rappen!






Sorry! Ich weiß. Alle Kommentare weg.
Bin am recherchieren.