Bewegt euren Arsch!

20. November 2008

Das sind die Worte Arnold Schwarzeneggers an die großen Autobauer in den USA, denen scheinbar nichts anderes einfällt als weiter dieselben Autos mit denselben Antriebskonzepten zu bauen.

Als Alternative führt Schwarzenegger eine innovative Firma in seinem Staat Kalifornien an, welche seit einiger Zeit Autos mit reinem Elektroantrieb produziert. Es handelt sich um einen Sportwagen namens Tesla Roadster mit überragenden Fahrleistungen aber ohne schlechtes Gewissen.

Tesla Motors plant außerdem den Bau einer 4-türigen Familienlimosine.

Kinocast - Little Paris

20. November 2008

Das Setting:

Schwäbische Kleinstadt. Eine Gruppe Startzwanziger die nicht wissen was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Protagonistin Luna will tanzen, hat aber kein Selbstvertrauen. Dann kommt ein schwarzer Hiphop Messiahs und nimmt sie mit in die Großstadt, während die anderen zurück bleiben und ihre eigenen Schicksale ausfechten.

Spätestens seit Dirty Dancing ist dieses Plot Grundlage zahlreicher Tanzfilme. Allerdings kommt Little Paris nicht mal rudimentär an diesen Schinken heran. Die Tonspur klingt wie das RTL Vorabendprogramm.

Regisseurin Mirriam Dehne hat offenkundig einen Frauenfilm gedreht. Dagegen ist nichts zu sagen. Aber sie hätte die Männer vorher warnen können.

2 von 10 Punkten für Seichtheit, Vorhersagbarkeit und Bastei-Roman-Dialoge.

Tipp: Hauptrollenbesetzung Sylta Fee Wegman ist gut. Außerdem mag ich Sommersprossen. :-)

Heute im Kinocast: Eric, Fabius, Ingo aus Sachsen und ich.

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Klapp

17. November 2008

Schade dass es die nicht mehr gibt. Klappuhren aus den Siebzigern. Damals machte Zeit noch Geräusche.

Klappuhren spielten sogar signifikante Nebenrollen in Hollywood Filmen:

Doch noch ist nicht alles verloren. Wer ein bisschen Geld übrig hat, kann sie noch bekommen. Nur im Schlafzimmer sind sie wohl eher fehl am Platz.

Alles live?

13. November 2008

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Manchmal möchte ich das alles gar nicht so genau wissen. Auch nicht das Mathias Z. aus J. jetzt gerade mit gestrecktem Novokain scheinbetäubt und daher leise winselnd seine Fingernägel im Zahnarztstuhl vergräbt.

Ich finde man sollte beim Bloggen gewisse Grenzen der Zumutbarkeit nicht überschreiten. Aus Sicht des Lesers, meine ich.

Aber wenn es schon sein muss, sollte wenigestens eine Tonaufnahme dabei sein. :-)

Kinocast 95: Quarantäne

13. November 2008

Ein Reporterin und ihr Kameramann drehen eine Dokumentation über die Feuerwehr in Los Angeles. Bei einem Einsatz dringen sie in ein Haus ein, in dem es einen medizinischen Notfall geben soll. Hinter einer verschlossenen Tür finden sie eine alte Frau, die röchelnd und sabbernd in einem dunklen Zimmer steht und nicht auf die Retter reagiert. Als das Scheinwerferlicht auf sie trifft, greift sie an.

Es finden sich noch andere Menschen mit denselben Symptomen. Nach und nach sterben die Mieter und Retter durch die Angriffe. Aus dem Haus können sie nicht raus. Es wird von außen durch die Polizei und den Seuchenschutz verriegelt.

Ein Splatterfilm wie er im Buche steht. Man sagte mir, der Streifen basiert auf einem bereits erschienenen spanischen Film namens REC.

Wer Horror- und Zombifilme mag, kommt hier auf seine Kosten. Ich allerdings gebe nur 5 von 10 Punkten.

Mehr Info im Kinocast mit Eric, Fabe und mir:

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Gezwitscherte Weisheit

10. November 2008

Gestern auf Twitter gelesen:

“Nichts schmeckt so gut wie sich Dünnsein anfühlt.”

Uff, der hat gesessen!

Bei derlei Sprüchen fällt mir immer die New Yorker Baseball-Legende Yogi Berra ein. Berra brachte ständig solche Einzeiler, die sich oberflächlich unsinnig anhören, aber bei näherer Betrachtung Tiefgang erkennen ließen.

Mein Favorit: “When you get to a fork in the road, take it.”

100 Milliarden Dollar

8. November 2008

Spielgeld?

Leider nicht. Es handelt sich um eine 100-Milliarden-Dollar Note aus Simbabwe. Für eine Schubkarre gefüllt mit diesen Scheinen kann man sich schon ein Brot kaufen.

Das Foto stammt von Adam Currys Blog.

Obama Wahlnacht

7. November 2008

Barack Obama hat die Wahlnacht fotografisch dokumentieren lassen und in seinem Flickr Stream online gestellt. Sogar mit einer CC-Lizenz, sodass zum Beispiel Radio-G sie bloggen darf. Ich finde das sagt einiges aus über die Öffentlichkeitsarbeit des neuen Präsidenten. Möge es so bleiben.

Die Fotos sind fast ausschließlich Schnappschüsse von unterschiedlicher Qualität, aber allesamt sehr interessant und aufschlussreich. Außerdem ist die Galerie sehr populär. Flickr hat derzeit ziemlichen “Schluckauf”.

Gelinkt

6. November 2008

Letzte Nacht stand ich schläfrig und von einer Erkältung umnebelt in meiner Küche, um dem plötzlich einsetzenden Heisshunger auf gekühlte Früchte nachzukommen. Einzige Option war eine Dose Birnenhälften (leicht gezuckert) die meiner eisernen Ration für Wirtschaftskrisen entsprang.

Ich nahm meinen neu gekauften Dosenöffner zur Hand, setzte ihn an den Dosenrand und drehte an der Kurbel. Statt des metallischen Schneidgeräusches war aber nur ein Rattern zu hören und die Dose blieb verschlossen.

Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Zahnrad welches normalerweise unten liegt, jetzt oben auf dem Dosenrand saß, das Schneidmesser unten.

Wie lange ich mit tief gerunzelter Stirn in meiner Küche stand um dieses Bild zu verarbeiten, kann ich im nachhinein nicht mehr so genau sagen. Es ist gut möglich, dass ich zur Kontemplation zwischendurch eingenickt bin.

Irgendwann dämmerte mir, dass ich den Dosenöffner einfach andersherum ansetzen könnte. Dazu war allerdings ein Handwechsel vonnöten, der das Rätsel schließlich auflöste. Ich benutzte ein Küchengerät für Linkshänder.

Da mir eine solche Möglichkeit beim Kauf gar nicht in den Sinn gekommen war, hatte ich einfach zugegriffen. Ich werde aus dieser Erfahrung lernen und hoffentlich nicht wieder in die Minderheitenfalle tappen.

Alternativ dazu könnte ich einfach konvertieren.

Experten!

5. November 2008

“Welche Rolle spielt die Hautfarbe für die Wahl? ARD-Experte Schönenborn sagt: Fast keine.”

Diese Meldung lief gerade über den ARD Twitter-Feed zur Wahl in den USA.

Mir ist schon in der jüngeren Vergangenheit aufgefallen, dass der Titel “Experte” bei der ARD eher locker gehandhabt wird. Oft wird gar nicht spezifiziert wofür die genannte Person diesen Titel bekommen hat.

Ich finde die ARD sollte damit anfangen ihre Experten neu zu verteilen. Am besten in ihren Fachgebieten.

An die lieben Damen und Herren Amerikaexperten: Wer mit vorgehaltener Kamera und Mikrofon durchs Land fährt, muss sich nicht wundern dass er nur politisch korrekte Aussagen bekommt.

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