Einfach ablesen

22. Juli 2008

Manche Kunden haben ziemlich naive Vorstellungen darüber wie Sprachaufzeichnungen ablaufen. Sie glauben man müsse den gewünschten Text einfach ablesen und dabei in ein Mikrofon sprechen. Fertig! Das Ganze dauert 5 Minuten und kann demnach auch nichts kosten.

In Wirklichkeit wird so ein Text 30 bis 40 mal gelesen, um den genau richtigen Ton zu treffen, damit der Hörer das hört was er hören soll.

Erst dann werden die Aufnahmen geschnitten und verfeinert: Störgeräusche, Lachanfälle, Versprecher und Flüche raus „Scheiße !!!“, Pausen in die richtige Länge setzen, Bass und Höhen anpassen, komprimieren, normalisieren und in das gewünschte Audioformat umwandeln.
Da gehen Stunden ins Land. Und die kosten dann Geld.

Mehr über die Tücken der aufgezeichneten Sprache gibt es hier.

Paypal will Daten

21. Juli 2008

Ich habe seit einiger Zeit ein Paypal Account das ich allerdings relativ selten nutze. Nun sind meine “Umsätze” über 1000 Euro gestiegen und Paypal verlangt von mir die Abgabe persönlicher Daten unter Berufung auf das Anti-Geldwäschegesetz der EU.

Sie erreichen demnächst Ihr jährliches Empfangslimit von €2.500,00 EUR. Bitte heben Sie dieses Limit so bald wie möglich auf, damit Sie Ihr PayPal-Konto weiterhin in vollem Umfang nutzen können. Die genauen Schritte zum Aufheben des Limits finden Sie unter “Konfliktlösungen“.

Zur Freischaltung meines Paypal-Kontos muss ich unter anderem meine Kreditkarte bestätigen lassen, die Kopie meines Personalausweises faxen und Angaben über meine Firma machen.

Kennt jemand von euch dieses Verfahren und inwiefern hat Paypal tatsächlich das Recht zum Empfang dieser Daten?

Preview Podcast 148 - Bio

18. Juli 2008

Manuel und Tatjana vom Vitalgenuss-Blog haben sich einen Monat lang nur von Bio-Lebensmitteln ernährt.

“Wir sind zwei Menschen und zwei fast normale Katzen, die gespannt sind, ob wir uns gesünder und leistungsfähiger fühlen werden, schönere Haare und eine positivere Ausstrahlung bekommen werden und vor allem auch, wie viel das nun kostet.”

Wie das Experiment verlaufen ist und was die beiden sonst noch über “Bio” gelernt haben, werde ich am kommenden Sonntag mit Manuel Rosenboom im nächsten Podcast besprechen.

Eure Fragen könnt ihr wie immer in der Kommentarfunktion hinterlassen oder auf dem Hörertelefon unter 0365 257 6344.

Einsendeschluss ist Sonntag, 20.07.2008 16.00 Uhr.

Kinocast - 39,90

16. Juli 2008

Wahrscheinlich einer der besten Filme die ich je gesehen habe. 10 von 10

Wikipedia: “Michel Houellebecq forderte Frédéric Beigbeder, als dieser bei der Werbeagentur Young & Rubicam angestellt war, auf, einen Roman über das zu schreiben, was hinter den Kulissen der Werbung vorgeht. Beigbeder schrieb diesen Roman mit Insiderwissen und in der festen Absicht, gekündigt zu werden. Der Titel 39,90 steht für den Verkaufspreis von DM 39,90 für die deutsche Erstausgabe. Jan Kounen verfilmte den Bestseller 2007 mit Jean Dujardin in der Hauptrolle, der am 31. Juli 2008 in die deutschen Kinos kommt.”

Podcast jetzt herunterladen

Moderatoren: Eric, Michael

Ausgewogen

16. Juli 2008

Mir ist gerade mit Schrecken aufgefallen, dass die letzten 3 Blogeinträge ziemlich einseitig waren, thematisch betrachtet.

Das macht deutlich wie sehr man auf bestimmte, tendenziell unwichtige Dinge fokussieren kann, während sehr viel wichtigere Dinge passieren.

Dieses Video zum Beispiel zeigt eine Revolution der anderen Art. Am 12. Juli, einen Tag nach dem Start des neuen iPhones (oh Gott!), demonstrierten viele tausend Amerikaner in Washington D.C. für ihre Freiheit.

Das passiert nicht allzu oft. Zum einen war es heiß, zum anderen laufen Amerikaner nicht gern. Es muss ihnen also schon recht wichtig gewesen sein mit ihrer Sache.

In den Medien wurde davon nichts oder nicht viel verlautet. Ich habe gerade mal auf der CNN Webseite gesucht. Kein Ergebnis.

Viele der Demonstranten trugen Ron Paul Schilder und manche riefen “Free us, Ron Paul!” wobei nicht klar wurde ob sie von Ron Paul persönlich befreit werden wollten oder ihn nur für eine politische Aufgabe vorschlugen, die eine Befreiung ermöglicht.

Ich glaube Ron Paul würde diesen Versuch der Delegation als unbefriedigend empfinden. Es gibt keinen Menschen der die Amerikaner als Volk stellvertretend befreien kann. Das müssen sie schon selbst tun.

Das neue iPhone kann ja zur Kommunikation beitragen.

iPhone 3G Testbericht

16. Juli 2008


foto: nao-cha

Ars Technica hat wie immer einen sehr ausführlichen Testbericht abgeliefert und darin das neue iPhone von allen Seiten beleuchtet, auseinander genommen und vielleicht auch wieder zusammen gebaut.

Der Testbericht ist in englischer Sprache verfasst und kann hier angeschaut werden. Für die nicht englisch sprechende Leserschaft werde ich das Fazit des Testberichts kurz zusammen fassen. Die Vergleiche beziehen sich auf die erste Generation des iPhones.

Gut:

Schnellere Datenverbindung
Externer Lautsprecher ist lauter und besser
Endlich Software von Drittanbietern möglich
Display fast unzerkratzbar

Schlecht:

Batterie leert sich schnell durch UMTS und stromintensive Anwendungen
Das Gerät ist immernoch an Verträge mit Providern gebunden (je nach Land)
Der Rücken des Gerätes besteht jetzt aus Plastik. Zerkratzen möglich.

Schlimm:

Aktivierung umständlich.
Batterielebensdauer für Vieltelefonierer- und Nutzer schlecht
Das Gerät ist für Geschäftsleute noch nicht wirklich geeignet. Exchange Funktionen nicht ausgereift.
Immernoch kein Vergleich zum Blackberry.

Beim letzten Punkt muss ich schon allein wegen der Tastatur zustimmen. Die Blackberry-Tastatur lässt sich schwer übertreffen.

Ich hatte das neue Phone gestern mal in der Hand (T-Punkt Jena). Es machte einen soliden Eindruck, zumindest aus haptischer Perspektive. Da zwei Ausstellungsgeräte da waren (aber keine Verkaufsexemplare!), habe ich den Verkäufer auf dem anderen Gerät angerufen. Die Klangqualität kam mir nicht besonders gut vor, aber das kann auch an anderen Faktoren gelegen haben. Vielleicht war das Signal zu schwach.

Was die Batterielebensdauer angeht so kann ich diesen Effekt mit meinem iPod Touch simulieren. Auch dort ist es so, dass die neuen Applikationen/Spiele zu einem deutlich höheren Stromverbrauch führen und man öfter laden muss.

Wer ein iPhone kauft und dann doch nicht zufrieden ist, kann damit trotzdem Spass haben. Der freundlich Herr hier macht das vor:

Killer App

15. Juli 2008

Seit Apple mit dem “App Store” rausgekommen ist, bietet sich dem iPhone oder iPod Touch Besitzer eine Vielzahl von Anwendungen zum Mitnehmen. Manche kostenlos, andere nicht. Die Preise sind allerdings ziemlich zivil, meistens um die 2 bis 5 Euro. Außer Wörterbücher. Die sind richtig teuer.

Mein absoluter Liebling ist ein Rücksprung in die 80er Jahre und den Beginn der Computerspiel-Ära: Tennis.

In diesem Fall TouchTennis. Statt einem Joystick wird der Schläger hier mit dem Finger auf der Touch-Oberfläche bewegt. Eigentlich total simpel, aber sehr unterhaltsam.

Ich habe bisher noch nicht ein einziges Spiel gewonnen.

iPhone Friday

11. Juli 2008

Halli hallo!

Sitze gerade in einem Cafe dass seit kurzem kostenloses W-LAN anbietet. Es werden immer mehr in dieser Stadt. Jahre dem Trend hinterher, aber das ist immer so. Provinz halt. Allerdings fand ich nett dass der Wirt von sich aus auf mich zukam und mir das Netzwerkpasswort auf einen Bierzettel schrieb.

Gerade war ich im größten T-Punkt und habe mich mal wegen dem neuen iPhone umgeschaut. Der Laden hatte ein Kontingent von gerade mal 5 Geräten und die waren wohl recht zügig alle. Neue sollen erst nächste Woche kommen.

Trotzdem habe ich mir mal ausrechnen lassen was es kosten würde aus meinem derzeitigen Tarif in den iPhone M Tarif zu wechseln und das wären dann 240 Euro. Interessanterweise ist es egal ob ich ein 16GB Phone nehme oder ein 8GB Gerät.

Derzeit laufen auf Twitter ständig Meldungen von “Crashing Applications” ein. Ich denke ich warte erstmal bis die Schnellkäufer alle Fettnäpfchen mitgenommen haben und dann entscheide ich, ob ich das iPhone kaufe.

Das Interview mit dem FDP Europaexperten ist heute nachmittag mit einer Stunde Verspätung gelaufen. Eine gute halbe Stunde mit guter Klangqualität. Das ist immer ein großes Fragezeichen. Manchmal ist die Verbindung so schlecht, dass das Interview nicht funktioniert. Heute war die Leitung Super.

Der Podcast kommt wahrscheinlich am Sonntag. Muss noch ne Anmoderation dazu basteln und ein bisschen Musik.

Schönen Freitag Abend an alle!

Kinocast - Underdogs

9. Juli 2008


Quelle: Farbfilmverleih

Endlich mal wieder ein schöner deutscher Film!

Knackis bilden Blindenhunde aus. Auch wenn sie gar nicht wollen. Eine sanfte Komödie die es schafft völlig ohne Überziehungen und psychologische Tiefenschürfungen unterhaltsam zu sein und dabei trotzdem nicht oberflächig. Ein Kunststück in der heutigen Kinowelt.

Moderatoren: Eric, Sebastian und Michael

9 von 10 Punkten von mir.

Seit heute gibt es im Podcast eine neue Rubrik in Co-Produktion mit Sneakpod: Cocktails. Was Stars saufen. Heute: Wodka Martini.

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Preview Podcast 147 - Europa

9. Juli 2008


photo: mainblanche

Irland sagte: Nein.

Das kleine Land im Atlantik hat somit eines der umfangreichsten Vertragswerke der modernen Welt abgeschmettert und Fassungslosigkeit bei Europapolitikern erzeugt.

“Spielverderber” sagen die einen, “Helden der Freiheit” die anderen.

Was wird jetzt aus Europa? Wie geht es weiter?

Zu diesem Thema habe ich Markus Löning, Europaexperte der FDP im Bundestag, eingeladen.

Radio-G Hörer können auch für dieses Interview ihre Fragen im Voraus stellen, einfach in der Kommentarfunktion zu diesem Beitrag oder auf dem Hörertelefon unter 0365 257 6344.

Einsendeschluss ist Freitag, 11.Juli 2008 um 10.00 Uhr.

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