Barcamp Mitteldeutschland, Update I

12. Dezember 2007

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Gestern Abend war das erste Organisationsmeeting für das Barcamp im Februar.

Eckdaten:

- Ort: 27. Etage des Intershop Towers
- etwa 150 existierende Anmeldungen
- derzeitiges Anmeldelimit 200
- Teilnahmekosten: Null
- Sessions am Samstag und Sonntag sollen jeweils zwischen 30 und 45 Minuten dauern
- 7 oder 8 Räume verschiedener Größe (glaube ich)

Ablauf:

- Freitag Abend: Informelles Treffen in Jena, Ort noch unklar
- Samstag: 10 Uhr, Eröffnungsveranstaltung, dann Sessions bis 18.00 Uhr
- Samstag Abend, Veranstaltung, Ort noch unklar
- Sonntag: eventl. gemeinsames Frühstück, dann Sessions bis keiner mehr will :-)

Soviel zu bereits Geplantem. Meine Prognose ist, dass noch wesentlich mehr Leute kommen wollen und es ziemlich voll wird.

Dass die Teilnehmer gar nichts zahlen müssen ist angeblich Barcamp-Tradition. Allerdings ist es auch reichlich realitätsfremd und nur mit guten Sponsoren zu machen, oder mit Spenden.

Daher meine Bitte an die Leser: Wenn ihr Ideen habt wer als Sponsor in Frage käme, dann meldet euch bitte. Sponsoren können auf vielfältigste Art und Weise werben. Eine beliebte Spielart ist die Benennung der Konferenzräume nach den Sponsoren.

Ich hoffe, dass es bald ein Paypal Spendenkonto geben wird, wo jeder das Barcamp unterstützen kann. Wenn es soweit ist, sage ich Bescheid. Außerdem könnt ihr immer auch die offizielle Barcampseite checken. Dort gibt es noch detailliertere Infos.

Vorschläge aller Art könnt ihr natürlich auch machen. Gerne als Kommentare, als e-mail, oder in Form des allseits beliebten Audiokommentars unter 0365 - 257 6344.

Kommentare

16 Kommentare für “Barcamp Mitteldeutschland, Update I”

  1. Watson am 12. Dezember 2007 um 21:47 Uhr

    Ich lache gerade über den beliebten Audiokommentar ;)
    Spenden für Computermenschen, ist das wirklich notwendig ? Dann wäre doch ein kleiner Unkostenbeitrag bei 150 Leuten viel besser … Oder ?

  2. michael am 12. Dezember 2007 um 21:51 Uhr

    Meine Rede.

    Allerdings geben sich Barcamps offenkundig sozialistischen Faszinosen hin, innerhalb derer alles “irgendwie” bezahlt wird.

  3. micha am 12. Dezember 2007 um 22:00 Uhr

    Ich hätte auch kein Problem, einen Unkostenbeitrag beizusteuern. Wenn ich an die Gebühren für normale Kongresse denke, sollte das doch auch so zu schaffen sein.

  4. Watson am 12. Dezember 2007 um 23:36 Uhr

    Das muß sich der Mitorganisator mal durchsetzen !!! Wieviele Leute organisieren das denn ? Wer sich einen Computer, ja meist noch einen Laptop kaufen kann, der wird auch einen Unkostenbeitrag zahlen !

  5. micha am 12. Dezember 2007 um 23:42 Uhr

    Eben.

  6. Watson am 12. Dezember 2007 um 23:47 Uhr

    @Micha: Gut das wir uns da verstehen !

    Spendenaufruf, das könnte ich in Verbindung mit dem Barcamp gar nicht schreiben, viel zu peinlich. Was sollen denn die Leute denken… Dann lieber als Mitorganisator aussteigen !

  7. michael am 12. Dezember 2007 um 23:55 Uhr

    Man muss ja nicht gleich überreagieren. Es wird sich eine Lösung finden. Da bin ich sicher.

  8. micha am 13. Dezember 2007 um 00:42 Uhr

    Dann bring das doch mal so an, Micha. Vielleicht gelingt es dir ja, die Organisatoren umzustimmen und wegzukommen vom dem “das haben wir schon immer so gemacht”. ;)

  9. michael am 13. Dezember 2007 um 10:53 Uhr

    Hab ich schon gemacht…

  10. Watson am 13. Dezember 2007 um 10:59 Uhr

    Na da bleibts ja weiterhin spannend…

  11. Jojo am 13. Dezember 2007 um 16:23 Uhr

    Das Barcamps kostenlos sind, hat nichts mit “Tradition”, “sozialistischer Faszination” oder Sonstigem zu tun, sondern mit dem offenen Charakter einer “Unkonferenz”. Das Ganze ist auch weniger realitätsfern, als man glauben könnte, wo es doch schon woanders und auch in Deutschland mehrmals geklappt hat. Warum also nicht auch hier?

  12. michael am 13. Dezember 2007 um 16:50 Uhr

    Um das mal richtig zu stellen, bevor die Sache aus dem Ruder läuft: ;-)

    Ich habe nicht von sozialistischer Faszination gesprochen, sondern von sozialistischen Faszinosen. Das sind fantastische Gedankenkonstrukte, denen es oft an besagtem Realitätsbezug mangelt.

    Ich sage auch nicht, dass man unbedingt Geld von den Teilnehmern verlangen muss, sondern dass es durchaus fair wäre, wenn sie einen bezahlen würden, weil eben nunmal Kosten entstehen und diese beglichen werden müssen.

    Ganz nebenbei bemerkt finde ich die Herangehensweise der Kostenlosigkeit aus Marketinggesichtspunkten kontraproduktiv. Denn was nichts kostet, ist nichts wert. So zumindest die verbreitete Wahrnehmung.

    Außerdem wird für Webmontage auch ein Teilnehmerbeitrag erhoben. Meistens fünf Euro. Und das für nur 2 Stunden und einen Raum, aber im Kern für das gleiche Klientel.

    Verdammt! Ich hätte Anwalt werden sollen… :-)

  13. Lars Zapf am 14. Dezember 2007 um 19:16 Uhr

    Hier kann ich Jojo nur Recht geben. Wer einige Barcamps besucht hat, der wird das Konzept der kostenlosen Unconference verstehen. Wer nicht, möge sich bitte vorher informieren und dann kommentieren. Das es prima funktioniert hat man gesehen. Sponsorengelder sind notwendig für die Bereitstellung von Getränken, Kaffee, o.Ä. für 200 Teilnehmer. Kostet ja auch nichts… :-)

  14. micha am 14. Dezember 2007 um 19:56 Uhr

    Wer nicht, möge sich bitte vorher informieren und dann kommentieren
    Wo kann man sich denn informieren?

  15. Lars Zapf am 14. Dezember 2007 um 20:51 Uhr
  16. Watson am 14. Dezember 2007 um 23:28 Uhr

    Sponsorengelder und Spendengelder sind für mich immer noch große Unterschiede und über Sponsoren habe ich mich auch nicht beklagt !

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