Bagels, Beans und W-Lan

23. März 2007

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Was andere können, kann ich auch. Ich sitze also im Cafe und blogge über meine Umgebung.

Das Bagels&Beans in Jena gibt dafür eine schöne Kulisse ab, denn es liegt mitten in der Stadt. Man kann an gut aussehenden jungen Menschen vorbei aus dem Fenster schauen und noch mehr gut aussehende junge Menschen beim Freitagnachmittaggewusel beobachten.

Ich wollte das heute gemeinsam mit einer Frau tun, die eine sexy Stimme hat, auf den Namen Maria Magdalena reagiert und hier wohnt, aber sie schickte gerade eine e-mail mit der Mitteilung, dass sie zu beschäftigt sei.

So sind die Frauen zu mir, eigentlich schon immer. Erst haben sie keine Zeit, weil sie ja unmöglich beim ersten mal ja sagen können, und dann nerven sie ständig und betteln um Aufmerksamkeit. Ich lass mich dann meistens von der nächsten Frau pseudo-hinhalten, bis die auch nervt. Außerdem gibt es noch die Frauen, die gleich nerven, aber die halte ich hin. :)

Die Gäste hier müssen wohl fast ausschließlich ihr Bafög auf den Kopf hauende Studenten- und innen sein. Sie stopfen beim Essen. Die meisten kommen in Grüppchen her, nur ein Mädchen sitzt allein und liest in einem Buch.

Musikalische Untermalung gibt es auch. Smooth Jazz heisst dieses Genre. Gehauchtes zu Piano und Streichern.

Ich kann mich täuschen, aber irgendwie waren Studenten früher verlauster. Heute kommen sie gut angezogen daher, ihre Haare sind gewaschen und fast immer gekämmt. Sie haben Ipods und Designerhandys. Selten nur begegnet man dem Typus „Öko“ mit Jeans, Allwetterjacke, einem Rucksack der Größe wie sie Bergsteiger und Polarforscher bevorzugen und Schuhen, die schon im letzten Jahrhundert reif für den Müll waren.

Uih! Jetzt hat sich aber ein hübsches Mädchen neben mich gesetzt. Mindestens eine 9 auf der Zehnerskala. Blond, leicht gebräunt und enge Bluse. Die Beinenden ihrer Jeans hat sie nach oben geklappt. Jetzt kommt ihre Freundin dazu. Eine 6. Das ist oft so. Und dann noch ein Jan Ulrich. Es ist nicht klar wer hier zu wem gehört, aber es ist sowieso egal, denn ich bekomme Hunger und den werde ich woanders stillen.

Ciao ragazzi!

Kommentare

8 Kommentare für “Bagels, Beans und W-Lan”

  1. wiemi am 23. März 2007 um 19:56 Uhr

    War heute nachmittags im “Bagels&Beans” und habe neugierig, aber unauffällig einen Mann mit Trekkingjacke und Rucksack beobachtet, der mit Notebook an einem Tisch saß, Fotos von seinem Notebook machte und herumtippte. Ein verstohlener Blick auf seinen Bildschirm zeigte einen Website mit dem Logo dieser Seite. Wieder zuhause, begab ich mich zu dieserSeite und fand…
    Ich saß übrigends (gemeinsam mit meiner Frau) auf dem Sofa an der Wand links hinter dir (Der Typ mit dem Gehstock).

    Nichtsdestotrotz ist das Bagels&Beans immer gut für einen leckeren Kaffe (und Bagel) nach Feierabend. - Wenn man denn einen Platz bekommt; meist ist es doch sehr voll. - Und leider (fas timmer) zu verräuchert…

  2. ReneS am 23. März 2007 um 20:15 Uhr

    Cool, Werbung durch offenes Notebook und gegenseitiges Sich-Beschreiben.

    Ich will Bilder von der 9 sehen!

  3. Eric am 23. März 2007 um 20:34 Uhr

    Quote: Und leider (fas timmer) zu verräuchert…

    Genau deswegen hab ich mich dort noch nie hereingetraut.
    Das erste mal, als ich dort rein wollte, habe ich gleich nach dem öffnen der Tür wieder kehrt gemacht. Es war 8 Uhr, ich wollte frühstücken und in dem Raum konnte man die Luft schon mit dem Messer schneiden. Das muß ich nicht haben - und schon gar nicht zum Frühstück. Außerdem hatte ich danach noch einen Termin und wollte nicht, daß meine ganzen Sachen nach Rauch stinken. Schade eigentlich. Die nächsten male war es dann ähnlich, da bin ich aber gar nicht erst bis in den Raum gekommen, sondern habe schon durch die Scheibe viele rauchende Menschen gesehen…

  4. Lorenz am 23. März 2007 um 21:14 Uhr

    Herrlich, richtig schöner Eintrag, obwohl eine 6 ja immer nicht wirklich schlimm ist. Wenn schon, wie sehen dann die 2er oder gar die 1er aus. Möchte ich mir aber gar nicht vorstellen.

  5. Lars Zapf am 23. März 2007 um 21:36 Uhr

    Hin oder her, das nächste mal sagst Du bitte Bescheid, wenn Du in Town bist, da können wir uns wenigstens mal kurzschließen.

    CU @ WM04
    http://www.webmontag.de/doku.php?id=jena

  6. michael am 23. März 2007 um 21:48 Uhr

    @wiemi
    ich hab dich sehr genau bemerkt, auch dass du mich beobachtet hast. da ich aber immer beäugt werde wenn ich an ungewöhnlichen orten fotos mache oder audioaufnahmen, hat es mich nicht weiter gestört. hättest dich ruhig als blogger zu erkennen geben können. :)

    @rene
    sie saß mit dem rücken zu mir. das hätte nicht viel gebracht. später war ich übrigens noch bei müller und da war auch eine 9, wobei diese mich sehr nett angelächelt hat. manchmal weiß man wirklich nicht woran man ist.

    @eric
    so schlimm verraucht fand ich es dort gar nicht. aber es wahr auch nicht wirklich voll.

    @lorenz
    danke!

    @lars
    roger!

  7. Titania Carthaga am 24. März 2007 um 03:16 Uhr

    “So sind die Frauen zu mir, eigentlich schon immer. Erst haben sie keine Zeit, weil sie ja unmöglich beim ersten mal ja sagen können, und dann nerven sie ständig und betteln um Aufmerksamkeit. Ich lass mich dann meistens von der nächsten Frau pseudo-hinhalten, bis die auch nervt. Außerdem gibt es noch die Frauen, die gleich nerven, aber die halte ich hin. ”

    Irgendwas machst Du falsch…. LOL

  8. strudel am 29. März 2007 um 21:37 Uhr

    Ich glaube, ich bin wohl einfach zu geizig - mich in eine Kneipe zu setzen und für Internet ein Heidengeld auszugeben, wo ichs doch zuhause (nicht umsonst, aber zumindenst mit einer Flatrate) recht günstig habe.

    Allerdings ist aufsehenerregendes Bloggen an ungewöhlichen Orten frauentechnisch besser als zuhause bloggen.

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