Mist! Sie haben mich gefunden.
18. August 2008
Schon glaubte ich dem System entkommen zu sein, wähnte mich bereits in Sicherheit. Doch dann…
Kinocast: Der Sohn von Rambow
17. August 2008

Die Kinocast-Crew: Fabe, Dobby, Eric und Sebastian.
Hatte fast vergessen den letzten Kinocast zu verlinken. Das wäre schade, denn der Film ist empfehlenswert.
“Der Sohn von Rambow” ist eigentlich ein Kinderfilm aus England. Erwachsene spielen nur in Nebenrollen. Die zwei völlig verschiedenen Hauptdarsteller gehen auf dieselbe Schule und freunden sich an. Einer der beiden verwandelt Schulbücher in Drehbücher, der andere filmt gern. Was liegt da näher als einen Spielfilm zusammen zu produzieren.
Natürlich geht vieles schief. Die Komödie driftet zuweilen in ein Drama ab. Vielleicht macht diese Mischung den Film so ehrlich und liebenswert.
Für einen der Hauptdarsteller (Will Poulter) wage ich die Prophezeiung die ich Anfang der 90er Jahre auch schon für Leonardo di Caprio gewagt habe: Der wird ein Megastar.
Ich gebe 8 von 10 Punkten und werde mir die DVD wohl kaufen, sobald sie erhältlich ist. Filmstart in Deutschland ist der 21.8.2008.
Ich glaub ich warte noch
14. August 2008
Hatte heute mal wieder das iPhone in der Hand. Irgendwie sinkt mein Verlangen nach dem Gerät immer mehr. Nachdem was ich so höre und lese, gibt es eine Reihe von Problemen, die auch nicht so ohne weiteres gelöst werden können, Software und Hardware.
Wenn das E71 von Nokia sich mal ein bisschen beeilen würde gäbe es wenigstens eine Alternative.
Sehr empfehlenswert sind übrigens Bilder die iPhone-Kunden auf Vorführgeräten im T-Punkt machen.
Wachoma
13. August 2008
Vor dem Hauseingang gegenüber meines Cafes steht eine alte Frau. Ihr Blick streicht immer wieder über den Bürgersteig vor ihrem Haus. Ab und zu kommt sie aus dem Hauseingang heraus und bückt sich nach sehr kleinen Papierstückchen, Zigarettenstummeln oder sonstigem Unrat, den die Stadt so anschleppt und auf ihrem Hoheitsgebiet drapiert.
Mit einer Hand sammelt sie ein, mit der anderen hält sie das Sammelgut fest. Ich hatte vermutet dass sie alles mit ins Haus nimmt und dort in einen speziellen Abfalleimer wirft.
Aber sie läuft rüber zum Nebenhaus, schaut rückversichernd in alle Richtungen und schleudert den Dreck dann nach hinten von sich weg. Mich wundert dass sie nicht pfeift.
Dann nimmt sie wieder ihre Position im Hauseingang ein und verschränkt die Hände hinter ihrem Rücken. Bis zum nächsten Windstoß.
Radio-G 150 - Fahrradladen
13. August 2008
Das Fahrradfahren wird immer beliebter. Herr Hässelbarth freut sich. Er verkauft Fahrräder. Ich will von ihm wissen was ein gutes Rad ausmacht, wie man das Richtige für sich selbst findet und was es kosten kann.
Musik:
Steve Dreher and Friends - Bike
Im Technikstrudel
12. August 2008

Quelle: Amazon
Vor zwei Wochen musste es ein neuer Bildschirm sein. Endlich mal was größeres, dachte ich und groß ist er. HP w2408h ist sein Name und er misst 24 Zoll.
Sonstige Eckdaten: Klavierlackoptik, HP Vivid Color und HP BrightView Technologies, höhenverstellbarer Standfuß und automatisch drehbarer Bildschirm, integriertes USB Hub mit 4 Anschlüssen, digital/analog HDMI (Kontrast 3000:1, 5ms Reaktionszeit)
18 Kundenrezensionen auf Amazon mit einem Durchschnittswert von 4,5 Sternen (von 5) waren ein positives Indiz. Also los.
Nach dem wie immer panikartigen Auspacken und Aufstellen ging die Sonne auf. Das Raumerhellungspotential dieses Monitors ist nicht zu unterschätzen. Mein zwei Jahre alter Siemens TFT ist nicht mal halb so hell. Die Farben allerdings waren anfangs extrem satt, besonders das Rot. Das änderte sich auch nach dem Installieren des mitgelieferten Treibers nicht.
Um die Einstellungen des Monitors zu ändern, muss man sich zwangsläufig mit dem sehr elaboraten Menüsystem befassen. Es gibt eine Reihe fester Voreinstellungen (Movie, Photo, Gaming, Text) und eine benutzerdefinierbare Einstellung.
Als ich damit durch war, fiel mir auf, dass eigentlich alle Applikationen auf meinem PC langsamer liefen als vorher. Das Einzige was ich verändert hatte, war der neue Monitor, die Bildschirmauflösung (1920×1200) und den Treiber.
Es musste also an der Grafikkarte liegen, eine auch schon zumindest moralisch verschlissene NVIDIA GeForce 7500 LE. Wie ich später heraus fand, steht das LE bei deutschen Gamern für “Lahme Ente”. GT hingegen steht für “Gute Technik”. Demzufolge sei dies der Schlüssel zur Schnelligkeit.
Heute nun sagte ich nach A auch B, sowie “GT” zum Verkäufer im Fachhändler meiner Wahl. GeForce 8800 GT heißt die neue Grafikkarte. Sie ist doppelt so groß wie die alte und einem Rennwagen nachempfunden. Außerdem wird sie zwangsbelüftet, was meinen ohnehin schon erheblichen Studiogeräuschpegel noch erhöht.
Der mitgelieferte Treiber war Mist, wie so oft. Die richtige Antwort kam aus dem Netz und nun läuft das gute Stück. Der Rechner sprintet wieder und der Bootvorgang des PCs hat sich von circa 60 Sekunden auf 15 Sekunden verkürzt. Die Bilder springen jetzt förmlich auf den Schirm, anstatt sich zu entblättern.
Die neue Kombination aus HP und GT scheint gut zu harmonieren. Bei Spielen ist der Zugewinn an Framerates sehr stark zu spüren. Auch sonst macht alles einen guten Eindruck. Und die Lesebrille kann noch eine Weile im Etui bleiben.
Fazit: HP Monitor empfehlenswert, Grafikkarte auch, aber unter Vorbehalt. Nach einem halben Tag Nutzung ist es für eine finale Meinung noch zu früh.
Sonntagsdepri
10. August 2008
Uff…
Ich muss wirklich mal mit meinem Leben reden. Das geht so nich weiter.
Wach- und Schlafphasen lösen einander mehr oder weniger zufällig ab. Mein letzter Traum handelte von Urlaub mit Michael J. Fox, einem verstorbenen Freund und deren Frauen in Portugal. Wir wohnen alle in einem Ferienhaus am obersten Punkt irgendeiner vermüllten Steilküste, die wir immer erst rauf kraxeln müssen. Das Wetter ist mistig, dunkle Wolken, Wind, Regen. Wirklich gut geht es uns nur drinnen. Komischerweise scheint im Haus immer die Sonne. Die Frauen versorgen uns. Den Rest der Zeit nerven sie.
Wenn ich wach bin muss ich daran denken dass es 2008 ist und die Menscheit immer noch zu blöde ihre Meinungsverschiedenheiten zivil zu regeln. Was soll diese Scheiße mit Süd-Ossetien? Und warum blasen sich die Amis so auf? Diese Einmarschierer vom Dienst.
Im Pekinger Dunst läuft unterdessen das infamste Ablenkungsmanöver aller Zeiten im Namen von Fairness, Offenheit und Völkerverständigung. Gott, was sind wir verkommen. Wir machen sogar mit. “Bronze für die deutschen Synchronspringer! Unsere Mädels in China!” Man möchte kotzen.
Ich muss mal wieder aufs Dorf fahren. Da haben die Leute noch ehrliche Werte. Äcker, Getreide, Wiesen, Kuhscheiße und eine Kneipe in der jeder jeden kennt. Die Wirtsfrau ist dick, rotgesichtig und heißt Giesela. Die Männer tragen Cordhütchen, taubenblaue LPG-Kluften und schwarze Gummistiefel. Aus dem alten Röhrenradio quillt Blasmusik. Es gibt Blutwurscht, Kartoffelbrei und Bier mit Korn. Dazu wird gelacht.
So lange bis ich wieder schlafen kann.
Radio-G 149 - Water on Mars
8. August 2008
Leslie Tamppari vom Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien spricht über die Phoenix Mars Mission, wie Wasser auf dem Mars aufgespürt wurde, welche Qualität es hat und ob Leben zu erwarten ist.
Musik:
AJT – Space Jam
Freaktet – Nightlife on Mars
Hörertelefon: 0365 257 6344
Foto: NASA, JPL, U of A
Start verschoben
7. August 2008
00.40 Uhr
Ich sitze im Studio und warte auf eine E-Mail die mir mitteilt, ob das NASA Interview zur Mars Mission heute noch stattfindet oder nicht. Bisher wurde es schon zweimal verschoben. Das letzte Mal vor einer Stunde. Ich fühle mich wie eine Raumfähre.
Von den drei möglichen Pressepartnern für die Phoenix Mission hat überhaupt nur einer reagiert. Sonst Anrufbeantworter. Später habe ich heraus gefunden, dass der Hauptkontaktmann derzeit in Washington weilt. Eigentlich keine große Überraschung.
00.59 Uhr
Die E-Mail ist da. Alles wieder neu. Ich soll meine Gesprächspartnerin jetzt direkt kontaktieren um einen Termin zu machen. Und “Ach ja, sie hat nur ein Mobiltelefon.” Es gibt noch eine Steigerung.
01:07 Uhr
Ich habe der Dame eine E-Mail geschickt und ihr geschrieben, sie soll mir einfach irgendeine Zeit geben, egal welche, ich arrangiere das dann irgendwie. Mein Schlafrhythmus hat sowieso schon aufgegeben mit seinen jugendlichen Flausen. Er nimmt was er kriegen kann. Leider auch jeden Ort.
Rauchfrei
5. August 2008
Ich habe heute mit Andreas, dem Geschäftsführer des Markt 11 Cafes in Jena, über die Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes auf sein Geschäft gesprochen.
Sein Standpunkt hat mich etwas verwundert, aber ich bin froh dass er es so gelassen angeht.
Hier ist der Direktlink zum Video.









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