Kinocast - 39,90

16. Juli 2008

Wahrscheinlich einer der besten Filme die ich je gesehen habe. 10 von 10

Wikipedia: “Michel Houellebecq forderte Frédéric Beigbeder, als dieser bei der Werbeagentur Young & Rubicam angestellt war, auf, einen Roman über das zu schreiben, was hinter den Kulissen der Werbung vorgeht. Beigbeder schrieb diesen Roman mit Insiderwissen und in der festen Absicht, gekündigt zu werden. Der Titel 39,90 steht für den Verkaufspreis von DM 39,90 für die deutsche Erstausgabe. Jan Kounen verfilmte den Bestseller 2007 mit Jean Dujardin in der Hauptrolle, der am 31. Juli 2008 in die deutschen Kinos kommt.”

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Moderatoren: Eric, Michael

Ausgewogen

16. Juli 2008

Mir ist gerade mit Schrecken aufgefallen, dass die letzten 3 Blogeinträge ziemlich einseitig waren, thematisch betrachtet.

Das macht deutlich wie sehr man auf bestimmte, tendenziell unwichtige Dinge fokussieren kann, während sehr viel wichtigere Dinge passieren.

Dieses Video zum Beispiel zeigt eine Revolution der anderen Art. Am 12. Juli, einen Tag nach dem Start des neuen iPhones (oh Gott!), demonstrierten viele tausend Amerikaner in Washington D.C. für ihre Freiheit.

Das passiert nicht allzu oft. Zum einen war es heiß, zum anderen laufen Amerikaner nicht gern. Es muss ihnen also schon recht wichtig gewesen sein mit ihrer Sache.

In den Medien wurde davon nichts oder nicht viel verlautet. Ich habe gerade mal auf der CNN Webseite gesucht. Kein Ergebnis.

Viele der Demonstranten trugen Ron Paul Schilder und manche riefen “Free us, Ron Paul!” wobei nicht klar wurde ob sie von Ron Paul persönlich befreit werden wollten oder ihn nur für eine politische Aufgabe vorschlugen, die eine Befreiung ermöglicht.

Ich glaube Ron Paul würde diesen Versuch der Delegation als unbefriedigend empfinden. Es gibt keinen Menschen der die Amerikaner als Volk stellvertretend befreien kann. Das müssen sie schon selbst tun.

Das neue iPhone kann ja zur Kommunikation beitragen.

iPhone 3G Testbericht

16. Juli 2008


foto: nao-cha

Ars Technica hat wie immer einen sehr ausführlichen Testbericht abgeliefert und darin das neue iPhone von allen Seiten beleuchtet, auseinander genommen und vielleicht auch wieder zusammen gebaut.

Der Testbericht ist in englischer Sprache verfasst und kann hier angeschaut werden. Für die nicht englisch sprechende Leserschaft werde ich das Fazit des Testberichts kurz zusammen fassen. Die Vergleiche beziehen sich auf die erste Generation des iPhones.

Gut:

Schnellere Datenverbindung
Externer Lautsprecher ist lauter und besser
Endlich Software von Drittanbietern möglich
Display fast unzerkratzbar

Schlecht:

Batterie leert sich schnell durch UMTS und stromintensive Anwendungen
Das Gerät ist immernoch an Verträge mit Providern gebunden (je nach Land)
Der Rücken des Gerätes besteht jetzt aus Plastik. Zerkratzen möglich.

Schlimm:

Aktivierung umständlich.
Batterielebensdauer für Vieltelefonierer- und Nutzer schlecht
Das Gerät ist für Geschäftsleute noch nicht wirklich geeignet. Exchange Funktionen nicht ausgereift.
Immernoch kein Vergleich zum Blackberry.

Beim letzten Punkt muss ich schon allein wegen der Tastatur zustimmen. Die Blackberry-Tastatur lässt sich schwer übertreffen.

Ich hatte das neue Phone gestern mal in der Hand (T-Punkt Jena). Es machte einen soliden Eindruck, zumindest aus haptischer Perspektive. Da zwei Ausstellungsgeräte da waren (aber keine Verkaufsexemplare!), habe ich den Verkäufer auf dem anderen Gerät angerufen. Die Klangqualität kam mir nicht besonders gut vor, aber das kann auch an anderen Faktoren gelegen haben. Vielleicht war das Signal zu schwach.

Was die Batterielebensdauer angeht so kann ich diesen Effekt mit meinem iPod Touch simulieren. Auch dort ist es so, dass die neuen Applikationen/Spiele zu einem deutlich höheren Stromverbrauch führen und man öfter laden muss.

Wer ein iPhone kauft und dann doch nicht zufrieden ist, kann damit trotzdem Spass haben. Der freundlich Herr hier macht das vor:

Killer App

15. Juli 2008

Seit Apple mit dem “App Store” rausgekommen ist, bietet sich dem iPhone oder iPod Touch Besitzer eine Vielzahl von Anwendungen zum Mitnehmen. Manche kostenlos, andere nicht. Die Preise sind allerdings ziemlich zivil, meistens um die 2 bis 5 Euro. Außer Wörterbücher. Die sind richtig teuer.

Mein absoluter Liebling ist ein Rücksprung in die 80er Jahre und den Beginn der Computerspiel-Ära: Tennis.

In diesem Fall TouchTennis. Statt einem Joystick wird der Schläger hier mit dem Finger auf der Touch-Oberfläche bewegt. Eigentlich total simpel, aber sehr unterhaltsam.

Ich habe bisher noch nicht ein einziges Spiel gewonnen.

Radio-G 147 - Europa

13. Juli 2008

Irland sagte: Nein.

Das kleine Land im Atlantik hat somit eines der umfangreichsten Vertragswerke der modernen Welt abgeschmettert und Fassungslosigkeit bei Europapolitikern erzeugt.

“Spielverderber” sagen die einen, “Helden der Freiheit” die anderen.

Über die Ambivalenzen und Unvereinbarkeiten der europäischen Verfassung, das für und wider und die Auswege spreche ich mit Markus Löning, Europaexperte der FDP im Bundestag.

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Musik: Paul Minshall - iReady

Hörertelefon: 0365 257 6344

Coverphoto: Frank Ossenbrink

iPhone Friday

11. Juli 2008

Halli hallo!

Sitze gerade in einem Cafe dass seit kurzem kostenloses W-LAN anbietet. Es werden immer mehr in dieser Stadt. Jahre dem Trend hinterher, aber das ist immer so. Provinz halt. Allerdings fand ich nett dass der Wirt von sich aus auf mich zukam und mir das Netzwerkpasswort auf einen Bierzettel schrieb.

Gerade war ich im größten T-Punkt und habe mich mal wegen dem neuen iPhone umgeschaut. Der Laden hatte ein Kontingent von gerade mal 5 Geräten und die waren wohl recht zügig alle. Neue sollen erst nächste Woche kommen.

Trotzdem habe ich mir mal ausrechnen lassen was es kosten würde aus meinem derzeitigen Tarif in den iPhone M Tarif zu wechseln und das wären dann 240 Euro. Interessanterweise ist es egal ob ich ein 16GB Phone nehme oder ein 8GB Gerät.

Derzeit laufen auf Twitter ständig Meldungen von “Crashing Applications” ein. Ich denke ich warte erstmal bis die Schnellkäufer alle Fettnäpfchen mitgenommen haben und dann entscheide ich, ob ich das iPhone kaufe.

Das Interview mit dem FDP Europaexperten ist heute nachmittag mit einer Stunde Verspätung gelaufen. Eine gute halbe Stunde mit guter Klangqualität. Das ist immer ein großes Fragezeichen. Manchmal ist die Verbindung so schlecht, dass das Interview nicht funktioniert. Heute war die Leitung Super.

Der Podcast kommt wahrscheinlich am Sonntag. Muss noch ne Anmoderation dazu basteln und ein bisschen Musik.

Schönen Freitag Abend an alle!

Kinocast - Underdogs

9. Juli 2008


Quelle: Farbfilmverleih

Endlich mal wieder ein schöner deutscher Film!

Knackis bilden Blindenhunde aus. Auch wenn sie gar nicht wollen. Eine sanfte Komödie die es schafft völlig ohne Überziehungen und psychologische Tiefenschürfungen unterhaltsam zu sein und dabei trotzdem nicht oberflächig. Ein Kunststück in der heutigen Kinowelt.

Moderatoren: Eric, Sebastian und Michael

9 von 10 Punkten von mir.

Seit heute gibt es im Podcast eine neue Rubrik in Co-Produktion mit Sneakpod: Cocktails. Was Stars saufen. Heute: Wodka Martini.

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Preview Podcast 147 - Europa

9. Juli 2008


photo: mainblanche

Irland sagte: Nein.

Das kleine Land im Atlantik hat somit eines der umfangreichsten Vertragswerke der modernen Welt abgeschmettert und Fassungslosigkeit bei Europapolitikern erzeugt.

“Spielverderber” sagen die einen, “Helden der Freiheit” die anderen.

Was wird jetzt aus Europa? Wie geht es weiter?

Zu diesem Thema habe ich Markus Löning, Europaexperte der FDP im Bundestag, eingeladen.

Radio-G Hörer können auch für dieses Interview ihre Fragen im Voraus stellen, einfach in der Kommentarfunktion zu diesem Beitrag oder auf dem Hörertelefon unter 0365 257 6344.

Einsendeschluss ist Freitag, 11.Juli 2008 um 10.00 Uhr.

Radio-G 146 - Endzeit

8. Juli 2008

Ist die Menschheit am Ende?

Radio-G IT und Politikexperte Rene Schwietzke von Yetanotherblog, heute aus Boston zugeschaltet, tendiert zu dieser Einschätzung und ich will wissen warum.

Wir spekulieren gemeinsam darüber wie sich die derzeitige Nachrichtenlage auf die Zukunft der Welt innerhalb der nächsten 2-3 Jahre übersetzen lässt, wie sich die Krise in Amerika auf andere Länder auswirkt, was die Menschen speziell in Deutschland zu erwarten haben und wie ein Leben mit teurem oder gänzlich ohne Öl in unserem Land aussehen könnte.

- Werden Städte funktionsfähig bleiben?
- Wo kommen die Lebensmittel her?
- Wie funktionieren Kommunen?
- Märkte ohne Geld?

Abschließend gibt es einen Ausblick auf weltpolitische Szenarien vor den amerikanischen Wahlen im Herbst.

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Hörertelefon: 0365 257 6344
Coverphoto: MPR529

Office 2.0

6. Juli 2008

Ist schon sehr erstaunlich dass ich außerhalb des Büros oft wesentlich produktiver bin als in ihm. Vielleicht hat es was damit zu tun dass ab und zu mal was passiert und die Eintönigkeit gebrochen wird.

Neben der Produktivität steigt auch die Kreativität deutlich an. Vermutlich aus denselben Gründen.

Leider muss ich am Telefon noch immer vorsichtig sein wenn mich Kunden anrufen, denn die meisten wären entsetzt wenn ich nicht im Büro säße von 9 bis 5, wie es sich gehört.

Dabei bin ich ja für sie raus gegangen. Und um bedient zu werden natürlich.

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