Wasser auf dem Mars
31. Juli 2008
Die NASA hat gerade offiziell verlautet, dass Wasser auf der Mars-Oberfläche gefunden wurde.
Hier ist der Direktlink zu dem betreffenden Artikel auf der NASA Internetseite.
Die Marsmission wird bis Ende September verlängert.
Ich habe gerade versucht die Medienverantwortlichen bei der NASA ans Telefon zu bekommen, aber bekomme nur Anrufbeantworter. Die haben wahrscheinlich gerade ein ziemlich wichtiges Meeting.
Ich werde es weiter versuchen. Vielleicht springt ein kurzes Interview für den Podcast raus.
Barfuß
31. Juli 2008
Ich dachte es sei eine schöne Idee. Die guten alten Füße mal wieder ein bisschen Natur spüren lassen. Asphalt, befestigte Wege und zum Abkühlen: Gras.
Es ging auch ganz gut, besser als mit Sandalen. Über mehrere Kilometer sogar. Aber jetzt habe ich Blasen und bin so ausgezutzelt wie schon lange nicht mehr. Mal ganz abgesehen davon sind meine Füße rabenschwarz.
Back to Nature ist härter als ich dachte.
Du bloggst doch kaum noch!
31. Juli 2008
…sagte Eric heute zu mir. Und er hat recht. Na ja, teilweise. Schwer zu erklären, aber es hängt tatsächlich irgendwie mit dem Wetter zusammen. Das passt einfach nicht zum Bloggen. Auch nicht zum Podcasten, um ehrlich zu sein.
Ich würde am liebsten jede Minute am Fenster hängen, diese Hinterhof-Sommerruhe genießen und den Spatzen beim Kopulieren zuschauen. Wenn dann noch die Schwalben trillernd um die Ecken pfeifen, ist alles perfekt.
Es ist zwei Uhr morgens, im Studio sind 29,2 Grad Celsius und ich treibe meinen Blutdruck rauf, mit Vita Cola und Ouzo. Übrigens eine vortreffliche Mischung, vorausgesetzt man nimmt den guten Ouzo, den mit der 12.
Eine Sache könnte ich vielleicht doch bloggen: Die Adapter-Story. Ich habe mir gestern einen neuen Monitor gekauft, über den ich bald noch genauer berichten werde. Jedenfalls brauchte ich für das Gerät einen Adapter, um es an meinen PC anzuschließen. HDMI-DVI Adapter heißt sowas und kostet stolze 25 Euro. Und so ähnlich sieht er aus:
Dieses Ding wollte ich also kaufen, heute bei Promarkt. Gefunden habe ich es dort nicht aufgrund der Fachkenntnis der Verkäufer, sondern weil ich mich von mehrfacher Absage “Hammwer nich.” nicht entmutigen ließ und selbst nachschaute.
Die Leute bei Promarkt sind nett, zweifelsohne, aber mehr ist nicht los. Ich mache mir manchmal einen Spaß daraus Kundengespräche zu belauschen und es ist einfach grauenhaft. Der einzige Grund überhaupt dort zu kaufen ist der Mangel an Alternativen und der Umstand, dass das Geschäft lokal ist und ich den Schrott der dort teilweise verkauft wird nicht irgendwo hin schicken muss, um ihn wieder los zu werden.
Das Allerschlimmste an diesem speziellen Promarkt-Laden jedoch ist, dass man zwar wunderbar rein kommt, aber kaum wieder raus. Alle Ausgänge außer der Kassen sind verriegelt. Man muss sich als Nichtkäufer buchstäblich an bezahlenden Kunden vorbei drängeln. Wie Promarkt es geschafft hat diese Politik über so viele Jahre hinweg aufrecht zu erhalten, ist mir ein Rätsel.
Vielleicht hat sich nie jemand offiziell beschwert. Ich glaube ich mach das mal. Zeit wirds.
News Spam
28. Juli 2008
Seit ein paar Tagen laufen in meinem Spam-Ordner E-Mails ein, bei denen sich jemand Gedanken gemacht hat. Prinzipiell handelt es sich um getürkte Nachrichten-Headlines. Einige klingen ziemlich gut, obwohl inhaltlich grenzwertig.
Die Zielgruppe sind wohl Boulevardpresseleser oder Zuschauer ähnlich gelagerter Fernseh-Shows, die ihr Wissen über die Unzulänglichkeiten der geliebten Stars auch gern online vervollständigen möchten.
Die Generierung derartiger Überschriften ist nicht ganz trivial. Ich vermute mal dass die Spammer hier deutlich mehr Geld für Personal ausgeben müssen als bisher. Vor allem im Hinblick auf Rechtschreibung.
Obama spricht
24. Juli 2008
Ich höre gerade die Rede von Obama.
Nachdem er seine kenianischen Wurzeln klargestellt, Berlinern und Deutschen eine etwas zu lange Lektion ihrer eigenen Geschichte gegeben und dann eine kurze Andeutung über die Annäherung verschiedener Religionen gemacht hat, redet er nun ziemlich vieldeutig über mehr Truppen in Afghanistan und ein klares Signal an Iran.
Ich hoffe er meint nicht was ich glaube das er meint. Zumal er im gleichen Atemzug über ein Ende des Krieges in Irak spricht.
Er hüpft von einem Thema zu anderen, von schmelzenden Eiskappen nach Darfur.
Und dann wieder der Zusammenhalt über den Atlantik hinweg. Und plötzlich ist Schluss.
Die CNN Moderatoren käuen wieder. Beim ZDF fand man die Rede scheinbar auch ganz toll.
Ich fühle mich wie nach einem gehypten Kinofilm, der sich als Flop entpuppt.
(Hier gibts die Rede zum nachlesen.)
Sterben um zu leben
23. Juli 2008
Sitze in einem Cafe in Leipzig bei Apfelschorle und Erdbeer-Caipi und lese einen Artikel in der FT, in dem es um einen neuen Kult in Korea geht.
Firmen schicken ihre Mitarbeiter zu einem Sterbeseminar. Dort werden die Teilnehmer dazu angehalten ihr Leben zu reflektieren und einen Abschiedsbrief sowie ihren letzten Willen aufzusetzen.
Danach ziehen sie ein traditionelles Totengewand and und legen sich in einen Sarg. Der wird zugenagelt, hinab gelassen und dann werfen andere Leute Dreck drauf.
Verständlicherweise haben manche der Teilnehmer Angst bei dieser Erfahrung, aber viele beschreiben sie auch als Reinigung und Fokussierung auf das Leben, die wichtigen Dinge und das Schätzenswerte.
Eric schickt gerade eine SMS aus der Überraschungspremiere im Kino. Dort kommt, wie so oft, Mist. Irgendwas mit Königin von Narnia. Glück gehabt.
Ich wende mich jetzt einem Buch über Helmut Schmidt zu, das ich gerade gekauft habe. Irgendwie kann ich nicht genug kriegen von dem Mann. Vielleicht weil er mir als einer der wenigen Politiker erscheint, die eine Meinung haben und bei dieser bleiben. Könnte es ruhig wieder öfter geben.
Einfach ablesen
22. Juli 2008
Manche Kunden haben ziemlich naive Vorstellungen darüber wie Sprachaufzeichnungen ablaufen. Sie glauben man müsse den gewünschten Text einfach ablesen und dabei in ein Mikrofon sprechen. Fertig! Das Ganze dauert 5 Minuten und kann demnach auch nichts kosten.
In Wirklichkeit wird so ein Text 30 bis 40 mal gelesen, um den genau richtigen Ton zu treffen, damit der Hörer das hört was er hören soll.
Erst dann werden die Aufnahmen geschnitten und verfeinert: Störgeräusche, Lachanfälle, Versprecher und Flüche raus „Scheiße !!!“, Pausen in die richtige Länge setzen, Bass und Höhen anpassen, komprimieren, normalisieren und in das gewünschte Audioformat umwandeln.
Da gehen Stunden ins Land. Und die kosten dann Geld.
Mehr über die Tücken der aufgezeichneten Sprache gibt es hier.
Paypal will Daten
21. Juli 2008
Ich habe seit einiger Zeit ein Paypal Account das ich allerdings relativ selten nutze. Nun sind meine “Umsätze” über 1000 Euro gestiegen und Paypal verlangt von mir die Abgabe persönlicher Daten unter Berufung auf das Anti-Geldwäschegesetz der EU.
“Sie erreichen demnächst Ihr jährliches Empfangslimit von €2.500,00 EUR. Bitte heben Sie dieses Limit so bald wie möglich auf, damit Sie Ihr PayPal-Konto weiterhin in vollem Umfang nutzen können. Die genauen Schritte zum Aufheben des Limits finden Sie unter “Konfliktlösungen“.
Zur Freischaltung meines Paypal-Kontos muss ich unter anderem meine Kreditkarte bestätigen lassen, die Kopie meines Personalausweises faxen und Angaben über meine Firma machen.
Kennt jemand von euch dieses Verfahren und inwiefern hat Paypal tatsächlich das Recht zum Empfang dieser Daten?
Radio-G 148 - Bio
20. Juli 2008
Manuel und Tatjana vom Vitalgenuss-Blog haben sich einen Monat lang nur von Bio-Lebensmitteln ernährt.
“Wir sind zwei Menschen und zwei fast normale Katzen, die gespannt sind, ob wir uns gesünder und leistungsfähiger fühlen werden, schönere Haare und eine positivere Ausstrahlung bekommen werden und vor allem auch, wie viel das nun kostet.”
Wie das Experiment verlaufen ist und was die beiden sonst noch über “Bio” gelernt haben, könnt ihr in dieser Sendung hören.
Link: sevenload.com
Musik: Pablo Scuito - Como Sirena y Navegante
Hörertelefon 0365 257 6344.
Preview Podcast 148 - Bio
18. Juli 2008

Manuel und Tatjana vom Vitalgenuss-Blog haben sich einen Monat lang nur von Bio-Lebensmitteln ernährt.
“Wir sind zwei Menschen und zwei fast normale Katzen, die gespannt sind, ob wir uns gesünder und leistungsfähiger fühlen werden, schönere Haare und eine positivere Ausstrahlung bekommen werden und vor allem auch, wie viel das nun kostet.”
Wie das Experiment verlaufen ist und was die beiden sonst noch über “Bio” gelernt haben, werde ich am kommenden Sonntag mit Manuel Rosenboom im nächsten Podcast besprechen.
Eure Fragen könnt ihr wie immer in der Kommentarfunktion hinterlassen oder auf dem Hörertelefon unter 0365 257 6344.
Einsendeschluss ist Sonntag, 20.07.2008 16.00 Uhr.










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