Face to Face

12. Dezember 2007

Im Zug kann man ja so schön nachdenken und philosophieren, was nicht unwesentlich mit den monotonen Bahngeräuschen zu tun haben mag.

Heute jedenfalls habe ich lange darüber nachgedacht, warum sich Menschen, besonders wenn es um Geschäfte geht, an irgendeinem Punkt in die Augen sehen wollen. Meistens wenn es um den Abschluss geht, um Kohle gewissermaßen.

Aber warum?

Bei mir steht wahrscheinlich bald eine Reise zu genau diesem Zwecke an und ich frage mich nach dem Mehrwert. Klar, das Reisen an sich ist schon was schönes. Die Atmosphäre die sich um weite und sogar weniger Weite Reisen entwickelt.

Im Sinne von fassbaren, zusätzlichen Informationen allerdings bringt es eher wenig. Im Gegenteil, es kostet sogar was.

Man setzt sich zusammen, spricht über Dinge die eh schon klar waren, trinkt was gemeinsam und kommt sich eventuell persönlich näher.

Und genau das scheint es zu sein: Das Persönliche. Nur kann man das nicht vertraglich festhalten. Insofern entzieht es sich dem Zugriff im Sinne einer Gewährleistung. Es lässt sich auch nicht ersetzen durch Video- und Telefonkonferenzen. Egal wie gut Bild und Ton sind.

Da ist noch was anderes. Ein nonverbales Phänomen also.

Weiter bin ich nicht gekommen…

Zu spät

11. Dezember 2007

Heute nachmittag hatte ich noch per e-mail geschimpft, weil Lars Zapf das erste Barcamp Organisationsmeeting in Jena kurzfristig um eine Stunde nach hinten verschoben hatte.

Jetzt sitze ich im Zug nach Jena und das Meeting läuft schon seit 14 Minuten. Peinlich.

Der Zug ist allerdings ein paar Minuten zu spät los gefahren, also eigentlich hat die Bahn Schuld. Diese Entschuldigung werde ich nachher jedenfalls anbringen. Mal sehen ob sie mir jemand abkauft.

Hoffentlich kann ich diesen Beitrag überhaupt einstellen, denn die Netzanbindung im Zug ist eher mies. In Hermsdorf scheint es kein UMTS zu geben. Schwach!

Angst vorm Telefon

10. Dezember 2007

Eine Hörerin schreibt betreffend des Radio-G Hörertelefons:

Zum Hörertelefon: 90 % der Leute haben Angst auf einen AB zu sprechen, deswegen werden wohl auch nicht viele anrufen!

Warum das denn, um Gottes Willen? Was ist denn an einem Anrufbeantworter so furchteinflössend?

Ihr könnt ja anrufen und mir den Grund auf den AB sprechen… :-)

The Good German

10. Dezember 2007

Kennt eigentlich jemand diesen Film?

Ich habe ihn heute für 7,99 gesehen, was generell schon ein Kaufgrund ist, außerdem ist George Clooney dabei, den ich als Schauspieler ganz gern mag. Die Lobhudelei auf dem Cover wollte gar kein Ende nehmen.

Ist da was dran? Und ist das ganze Teil in schwarz/weiß?

Podcast Nummer 112

9. Dezember 2007

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Mit einem Mitschnitt des Jenaer Glühwein-Blogger-Treffens, Michas Erfahrungsbericht über sein neues Leben als Nichtraucher und diverse andere Themen.

Download

Podcasts hören. Aber womit?

8. Dezember 2007

Radio-G Hörer Eric schreibt:

Hallo Michael,

Was für eine Software verwendest Du eigentlich um Podcasts anzuhören?
Ich nehm immer noch i-tunes, aber irgendwie ist das nicht so recht
bedienerfreundlich.
Gibt’s eine gute Freeware? Ich habe im Internet einiges gefunden, aber ich
habe
keinen Bock mich durch etliche Programme zu testen, installieren,
deinstallieren usw.
Wäre vielleicht auch eine Beitrag bei Radio-G wert, bestimmt haben Deine
Leser ein paar gute Empfehlungen.

Ciao,
Eric

Ja, also ich benutze itunes um Podcasts zu abonnieren und sie dann mit meinem ipod zu synchronisieren. Natürlich gibt es auch Podcasts die ich nicht abonniere und die höre ich dann entweder direkt auf der entsprechenden Internetseite oder lade sie runter und höre sie mit Winamp.

Ganz am Anfang habe ich mal ipodder ausprobiert, aber das war nicht so der Hit. Bevor ich den ipod gekauft habe, habe ich mp3s runtergeladen und auf den Player geschoben oder mit dem Windows Media Player gehört.

Winamp hält sich ja auch für Podcast abonnierfähig. Ich weiß nicht ob es stimmt, weil ich es nicht probiert habe, aber so recht gefallen will mir die Idee nicht. Für mich ist Winamp einfach ein guter mp3 Spieler.

Im Sinne von Ordnung und Übersicht finde ich itunes schon eine gute Lösung. Wenn man einen ipod hat ohnehin.

Mit Freeware habe ich mich in diesem Zusammenhang noch nicht befasst. Obwohl man Winamp eigentlich in diese Kategorie aufnehmen muss, da es in der Basisvariante nichts kostet.

Knips

8. Dezember 2007

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screenshot: google.de

Google hat das Licht ausgemacht. Angeblich aus Gründen der Energieersparnis. Dieses Argument ist allerdings umstritten.

Schnuppe

7. Dezember 2007

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foto: jurvetson

Erst dachte ich es sei eine Feuerwerksrakete. So groß und bunt sah sie aus.

Nur diese Rakete flog nicht nach oben. Sie stürzte nach unten. Erst weiß, dann gelb, dann rot, dann grün. Schließlich zerfiel sie in zwei oder drei kleinere Stücke. Kein Knall.

Die größte, nahste Sternschnuppe die ich jemals gesehen habe. Heute abend am Flugplatz.

Ich hab mir auch gleich was gewünscht…

Glühende Blogger

6. Dezember 2007

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Das Jenaer Bloggerglühen fand statt. Gerade so wie es hinlänglich geplant worden war. Nicht geplant war der Regen, welcher von Kapuzen, Regenschirmen und Nasen tropfend den Glühwein verdünnte, das Geschmackserlebnis aber kaum zu mindern vermochte.

Besonders Hofillustrator Jojo war so überwältigt von der hohen Güte des Gesöffs, dass er zeitweise drei volle Gläser in seinen Händen hielt. Nur unter erheblichem Protest stellte er diese beiseite, um eine Skizzierung der Ortschaft vorzunehmen, wofür eine der Damen ihren Rücken zur Verfügung stellte.

Etwa 12 Menschen waren erschienen, unter ihnen sogar drei Preußen, welche wohl von der oft gepriesenen Thüringer Gastlichkeit gehört hatten und diese nun selbst erleben wollten.

Der Glühwein muss in Thüringen stärker sein, denn nach nur einem Glas erließ sich eine der Besucherinnen in einer mir fremden Mundart über die Grundlagen biologischen Lebens und die Beantwortung der Frage, warum das menschliche Herz auch ohne unser Zutun schlage. Eine andere berichtete gar über die Welt der Journalistik, obwohl sie Wert darauf legte eigentlich die Germanistik studiert zu haben, welches aber unerheblich sei, da in beiden Berufszweigen die Trauben recht hoch hingen.

All das trug sich zu während in unserer Nähe eine Horde von Päpsten sang. Später blies man obendrein Weihnachtsweisen vom Turme herab, wozu ein Herr namens Baytor völlig falsche Texte zitierte und auf deren Richtigkeit beharrte. Ich konnte ihn nicht recht ernst nehmen, zog er doch die importierte französische Küche der hiesigen vor. Ein Affront allemal.

Als ich aufbrach und mich von der illustren Runde verabschiedete, hatte Herr Jojo bereits das sechste Glas geleert, war aber noch in der Lage “Fischers Fritze fischt frische Fische.” ordentlich aufzusagen, obgleich er dabei die Buchstaben “i” durch “ü” ersetzte.

Ein Thüringer hats geschafft

6. Dezember 2007

15 Millionen aus dem dreigeteilten Lotto Jackpot kommen nach Thüringen.

Glückwunsch!

Ich sollte vielleicht ein Spendenkonto einrichten.

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