Saturiert

30. Dezember 2007

“Doch, den einen Kloß kannst du noch! Und das Fleisch auch!” sagt Oma. Das heißt, eigentlich befiehlt sie es.

Ich könnte eh nicht widersprechen. Mein Mund ist voll.

Die anderen wollen sich “noch etwas Platz freihalten” für den Nachtisch. Eis mit Erdbeeren und Schlagsahne (30% Fett).

Gelegentlich unterhält man sich über die Unnötigkeit von Feiern. Der Aufwand sei viel zu hoch und die ganzen Kalorien könne keiner mehr verbrennen.

‘Das war früher auch schon so.’ denke ich bei mir, während der trockene, spanische Rotwein meine Rachenhinterräume veräzt und mich philosophisch stimmt. Nur früher haben die Leute wahrscheinlich noch härter und länger gearbeitet. Die Freizeit war viel kostbarer und das gemeinsame Feiern natürlich auch.

Wir leben in bequemen Verhältnissen und die Bequemlichkeit weitet sich so weit aus, dass wir keine Lust mehr aufs Feiern haben. Zuhause steht der Fernseher und der Pizzadienst bringt das Essen. Die Verpackung geht in den Müll. Das lässt sich schwer übertreffen.

Oma klappert mit dem Geschirr in der Küche. Wie früher. Ich werde müde.

Podcast Nummer 114

29. Dezember 2007

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Der Jahresrückblick 2007 mit vielen Ausschnitten

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Möbliert

29. Dezember 2007

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Ich mag Möbel. Nur das Zusammenbauen nicht so gern. Schubladen vor allem.

Die Aneboda war easy muss ich sagen. Typisch Ikea. Wenn man einmal hinter das Prinzip gestiegen ist, geht es eigentlich immer weiter. Bis irgendwelche falschen Teile auftauchen, die wahrscheinlich jetzt jemand anderem fehlen.

Ikea ist sehr spendabel mit Nägeln zum Anheften von Papprückwänden. Eigentlich reichen sechs, aber die konservativen Schweden meinen wohl das mindestens zwölf Verwendung finden sollten.

Oder die Nägel dienen als Ersatz für vergessene Schrauben und Dübel.

Post

26. Dezember 2007

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Danke!

Stairway to Heaven

25. Dezember 2007

Live mit Rodrigo und Gabriela.

Fast 1,5 Millionen mal angeschaut. Oberklasse.

Wo Schatten ist, ist auch Licht.

25. Dezember 2007

Ich hacke zuweilen auf dem Unvermögen deutscher Dienstleistungsanbieter herum. Zum einen weil es unleugbar existiert und zum anderen weil es mich frustriert.

Heute möchte ich ein positives Beispiel nennen und mein allerhöchstes Lob ausbringen auf ein Etablissement das ich gelegentlich besuche, obwohl es nicht auf meinem Weg liegt.

Es handelt sich um ein griechisches Restaurant namens Irodion, am Stadtgraben in Gera. Das Interieur ist durchaus als normal zu bezeichnen, nichts außergewöhnliches. Die ehrlich gemeinte Freundlichkeit der Bedienung allerdings (und ich meine alle) ist im Wortsinne hervorragend.

Ich habe das Restaurant sowohl in kurzen Abständen besucht (wenige Tage) als auch in längeren (mehrere Monate). Ich konnte nie einen Unterschied in der Qualität der Bedienung feststellen. Schon nach wenigen Besuchen hat man mich wieder erkannt und sich meiner Speisewünsche erinnert.

Außerdem, und das ist noch viel gewichtiger, habe ich nie einen Unterschied in der Qualität des Essens feststellen können. Es war immer ausgezeichnet, egal ob das Restaurant leer war oder voll besetzt.

Auch die vermeintlichen Kleinigkeiten sind ohne jeden Kompromiss umgesetzt. Der Ouzo ist der beste den es zu kaufen gibt. Er ist immer perfekt gekühlt mit wenigen Eiskristallen an der Oberfläche.

Die Preise sind durchaus hoch, aber nach meinen Erfahrungen absolut gerechtfertigt. Mein Trinkgeld ebenso.

Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2007

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Ich geh dann mal auspacken…

foto: myvirtuallady

Mal anders

22. Dezember 2007

Dass ich ein Weihnachtsmuffel bin habt ihr ja schon aus meinen letzten Beiträgen herauslesen können. :-)

Ich warte nur drauf, dass dieser Mist vorbei ist. So sehr es mir imponiert, dass diese Stadt den Menschendurchsatz Berlins überbietet. Irgendwann reicht es dann auch mal wieder.

Aber dieses Jahr ist eh anders. Schon seit Mittwoch sitze ich zu Hause und arbeite wie ein Besessener, denn die Deadline für dieses Projekt fällt ausgerechnet auf den 24. Ich frag mich wen das dann noch interessiert, aber bitte. Ich kriege Geld dafür.

Trotz des Stresses muss ich sagen, dass dies eine sehr angenehme Art ist die Vor-Feiertage hinter mich zu bringen. Ab und zu mache ich mal das Fenster auf, aber sonst bleibt mir die Außenwelt erspart. Bis auf die Pizzafrau. Der gebe ich viel zu viel Trinkgeld. Weil es Spaß macht ihr dabei zuzuschauen wie sie versucht ihr Erstaunen zu unterdrücken und sich nichts anmerken zu lassen. Sie denkt bestimmt ich hätte mich vertan.

Wenn alles klappt produziere ich morgen noch einen Podcast. Ja und dann…

…ist Weihnachten!

“Your baby is a suspect too”

21. Dezember 2007

Wenn ich Yahoo wäre, würde ich diesen Artikel zurück ziehen.

Mir juckt es in den Fingern dieses Teil zu übersetzen. Gott sei Dank hab ich auch so schon genug zu tun.

Einbruch im Gefängnis

21. Dezember 2007

Irgendwie verstehe ich was nicht.

Die Ostgrenzen werden geöffnet. Keine Passkontrollen mehr.

Aber wir Deutsche müssen unsere Fingerabdrücke für den neuen e-Pass hergeben. Aus Gründen der erhöhten Sicherheit.

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