Für alle Fälle
31. Oktober 2007

foto: misswired
Wer ab morgen einen deutschen Pass beantragt, muss seine Fingerabdrücke nehmen lassen. Alle anderen Alternativen sind damit vom Tisch.
Die Fingerabdrücke werden auf einem Chip im Pass digital gespeichert. Die Daten sollen nur von speziell dafür zugelassenen Geräten auslesbar sein, sodass sie nicht zweckentfremdet werden können.
Wer so etwas behaupt ist entweder sehr naiv oder lügt. Das Interesse an Fingerabdrücken fremder (und unschuldiger) Menschen wird enorm ansteigen, besonders bei Kriminellen jeglicher Ausprägung. Und die finden einen Weg an die Daten zu kommen. Haben sie bisher immer.
Abgesehen davon möchte ich nicht proforma wie ein Straftäter behandelt werden.
Ab 2009 sollen übrigens auch Personalausweise mit diesem System eingeführt werden, sodass auf absehbare Zeit die gesamte deutsche Bevölkerung zwangsläufig ihre Fingerabdrücke aus der Hand geben muss.
Die heisse Ofenplatte
30. Oktober 2007
Wieso muss ich immer erst zu viel essen, um zu dem Schluss zu gelangen, dass ich nicht so viel essen sollte?
Kein Anschluss
29. Oktober 2007
Nach zwanzig Minuten intensiver Suche war klar dass Skype keine Telefonnummer preisgeben würde, unter der ich mein Problem berichten könnte. Nur eine E-mail an den Support sei möglich und selbst dann könne eine Antwort bis zu 72 Stunden dauern, in manchen Fällen auch länger.
So sehr ich den hippen Online-Telefondienst mag und so gerne ich ihn nutze, eine Firma ohne Ansprechpartner ist für mich keine Firma. Ich gebe sogar Geld aus, um ein erweitertes Angebot von Skype zu nutzen. Skype-in nämlich, weil ich möchte dass die Radio-G Hörer mich kostengünstig anrufen können, zum Beispiel in einer Call-in Show, oder um ihre Kommentare zu hinterlassen.
Und dann passiert einfach nichts. Keine Meldung, keine E-Mail, nichts. Bis ich den Online-Support gefunden haben.
72 Stunden. Das ist lächerlich im Internetzeitalter. Es könnten genausogut 72 Jahre sein. Das passt doch nicht zusammen. Wenn ich schon ein Online-Telefonnetzwerk betreibe, kann ich doch auch den Service darüber abwickeln. Das muss doch möglich sein.
Die Kosten!!!
Ja sicher kostet das was. In zufriedene Kunden muss man nunmal investieren. Das ist doch bekannt.
Skype hat durchschnittlich 8 Millionen User. Wenn alle User einen Euro im Jahr zahlen, sind das 8 Millionen Euro. Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 30.000 Euro, könnte man damit 266 Servicemitarbeiter beschäftigen. Hundert würden genügen.
Wer immer das Unternehmen Skype gekauft hat, hat es getan weil er gemeint hat, der Wert des Unternehmens steige noch. Nicht um seinen Nutzern des bestmöglichen Service zu bieten.
Aber das wäre doch mal ein schönes Motiv zur Abwechslung.
Nichts gelernt?
28. Oktober 2007

Ich kann nicht fassen, dass Chrysler immernoch versucht dieses Modell an den Mann zu bringen.
Als er zum ersten Mal auf den deutschen Markt kam, ich glaube 2000 war das, konnte ich der retrocoolen Formgebung noch was abgewinnen. Aber jetzt? Von der Motorisierung will ich gar nicht reden. Und vom Preis auch nicht.
Meine Prognose: Flop.
Podcast Nummer 107
28. Oktober 2007

Rene Schwietzke und ich reden über “die richtige Digitalkamera”.
Danach berichte ich über den wieder aufkeimenden Trend des Tanzabends und den Versuch Radio-G zumindest teilweise live zu senden, wobei ihr in der Sendung anrufen könnt.
Musik:
Army of me - Rise
Howard Jones - Building our own Future
The Brian Setzer Orchestra - One more Night
Bradley West - Big McDonald
Little Thom - Bottom Feeders
Zeitumstellung
26. Oktober 2007

foto: morols
Sonntag morgen ist es wieder soweit. Die Uhr wird umgestellt.
Ich kann mir nie merken ob vor oder zurück und habe auf diese Weise schon einige Termine verpasst in meinem Leben.
Wenn ihr genau wissen wollt wann die Uhren verstellt werden und warum überhaupt, dann schaut mal hier vorbei.
Workity
26. Oktober 2007
Wer von euch beruflich oder geschäftlich mit Projekten zu tun hat an denen mehrere Personen gleichzeitig arbeiten, dem empfehle ich mal einen Blick auf Workity zu werfen.
Das Produkt ist brandneu und kommt aus einer Gruppe junger Entwickler, der unter anderem Larz Zapf angehört, den einige vielleicht von den Jenaer Webmontagen kennen.
Prinzipiell geht es bei Workity darum, dass alle das machen was sie sollen und drüber reden, damit nichts aus dem Ruder läuft. Das ist aber nur meine persönliche Definition.
Wer es ganz genau wissen will, sollte sich das etwa 11-minütige Einführungsvideo anschauen.
Markenname frei Haus
26. Oktober 2007
Bin gerade durch die Stadt gelaufen, als mir ein Geistesblitz in Form eines sehr passenden Namens für einen Bio-Saftladen kam: Geniess-Bar.
Allerdings müsste der Betreiber schon sehr konsequent sein. Einfach nur ein paar Säfte von Flaschen in Gläser umfüllen und für zu viel Geld verscherbeln, würde wohl nicht/nicht lange funktionieren.
Mir fällt überhaupt auf, dass viele Geschäfte weit unter ihrem Potenzial arbeiten. Und das in den meisten Fällen aus purer Bequemlichkeit.
Ron Paul Interview
25. Oktober 2007

foto: tswartz
In Episode 104 hatte ich mit Ryan über den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul gesprochen. Ich hatte auch selbst versucht ein Interview mit Dr. Paul zu bekommen. Das hat bisher leider nicht geklappt. Aber jetzt ist es auch fast egal.
Adam Curry hatte Ron Paul gestern in seinem Podcast zu Gast und viel besser hätte ich es auch nicht hinbekommen.
Nur mit der letzten Frage hat Curry fast alles in den Sand gesetzt, aber das ist eben Curry.
Das Interview fand auf englisch statt. Hier ist der Direktlink zur Episode und hier der Download.
Wartburg
24. Oktober 2007

Heute war ich in der Elisabeth-Ausstellung auf der Wartburg.
Der Besuch hat sich durchaus gelohnt. Es war interessant und gut besucht. Etwas nachteilig finde ich die Geldgier der Betreiber und den Fakt dass man in der Ausstellung nicht fotografieren darf.
Außerdem war es hundekalt. Aber dafür können die ja nichts.





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