Gespräche mit Just Neumann - Überwachung

18. September 2007

Just ist schon älter.
Er schreibt und veröffentlicht Romane, Gedichte und sonstige Texte. Finanziell ist er abgesichert, da er Rente bezieht. Kurz - es geht ihm gut.

Gelegentlich unterhalten wir uns über Gott und die Welt oder über ganz spezielle Probleme.
Dabei fällt mir immer wieder auf, dass Just Meinungen hat, die nicht nur anders sind, sondern konträr. Manchmal so konträr, dass es mir die Sprache verschlägt.

Das liegt wohl an seiner Erfahrung und seinem Alter.
Bei alledem, Just ist das, was ich eine ehrliche Haut nenne, aufrichtig - ganz alter Schlag.

Das Entscheidende ist, er kann seine Meinungen erklären und ich habe ihn deshalb zu einem Briefwechsel eingeladen, den ich mit seiner Zustimmung auszugsweise auf dem Radio-G Blog veröffentlichen werde. Eure Kommentare sind natürlich willkommen.

Bookmarkt euch diesen Link um bei unserer Diskussion auf dem Laufenden zu bleiben.

Michael:

Vor einiger Zeit haben wir uns in einem Cafe unterhalten und ich habe dich gefragt was du von der Idee hältst öffentliche Plätze in Deutschland mit Kameras zu überwachen. In den Köpfen bundesdeutscher Politiker reift diese Idee zusammen mit anderen Überwachungsmethoden der Bevölkerung, alles im Namen der Verhütung von Kriminalität und natürlich der allgegenwärtigen Verhinderung von Terrorismus.
Du sagtest du findest die Idee hervorragend.

Just:

Nun - hervorragend ist vielleicht nicht das richtige Wort.
Aber ich habe volles Verständnis für derartige Maßnahmen, wenn es dadurch gelingt, die Kriminalität in Schranken zu weisen. Ich denke, Überwachungskameras an Geldautomaten, in Banken oder in bestimmten Unternehmen kann jeder akzeptieren. Warum nicht auch an öffentlichen Plätzen in unseren Städten? Ich jedenfalls würde das befürworten.

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E-Mail am Ende?

17. September 2007

Dieser Artikel (via basic thinking) vertritt diese Meinung, aber ich kann dem nicht ganz folgen.

Sicher ist E-mail aufgrund des Spams sehr nervig geworden, aber wirkliche Alternativen sind für mich nicht erkennbar. Schnelle Post mit Datenanhang ist für mich immer noch das optimale Kommunikationsmittel für die Arbeit. Bei privaten Nachrichten die keine Daten beinhalten, könnte ich mir vorstellen auf E-mail zu verzichten und stattdessen auf SMS zu setzen, aber sonst…

Szenario

16. September 2007

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Hab wieder mal ne neue Kneipe gefunden. Eigentlich ist es ein Restaurant mit Bar und so neu ist es nicht. Etwa 3 oder 4 Monate alt. Aber ich war jetzt zum ersten Mal drin.

Das Szenario befindet sich direkt neben dem Theater Gera. Es gibt eine Verbindungstür zum Theater-Foyer. Insofern gehört es wohl irgendwie zusammen.

Es ist sehr angenehm eingerichtet, edel aber nicht erdrückend. Es wurde nicht gespart. Das fällt mir überhaupt auf bei neuen Restaurants und Cafes in der Stadt. Es werden kaum noch Kompromisse eingegangen bei der Einrichtung. Perfektion scheint das Ziel zu sein und man sieht es am Ende.

Eigentlich erwäge ich das Szenario als Location für Podcastaufnahmen und Interviews. Die Raumakkustik ist super, aber es gibt auch was zu Essen. Die Speisekarte ist nicht lang, dafür abwechslungsreich und schön anzuschauen. Das Preisniveau ist überdurchschnittlich. Ich habe eine Roulade mit Klössen und Rotkraut zu 9,80 gegessen. Das liegt etwa 1,50 bis 2 Euro über dem Durchschnitt.

Im Gegenzug bekommt man Hausgemachtes. Bei einer Roulade bzw. an ihrer Füllung merkt man sehr schnell, wann sie zubereitet wurde. Meine war frisch. Die Gurkenstückchen haben noch geknackt, der eingerollte Schinken war zart. Das Rouladenfleisch selbst hätte noch ein bisschen länger gekonnt. Die Soße war mit Pilzen verfeinert. Dieser Umstand zauberte diese Mahlzeit in 5 Minuten auf meinen Tisch, denn der Gast für den sie eigentlich bestimmt war, hatte eine Pilzallergie. Ich nicht.

Die Bedienung ist schnell genug und freundlich. Nach amerikanischer Manier wird auch während des Essens nochmal nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Wer das wohl hier eingeführt hat?

Insgesamt finde ich das Szenario schön und werde es bei Gelegenheit als Podcast-Kulisse benutzen. Mal sehen wann sich das anbietet.

Das Tor

15. September 2007

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Gestern auf der BUGA entdeckt…

W-LAN Radio

15. September 2007

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quelle: amazon

Eigentlich keine großer Gedankensprung, Internetradios über W-LAN zu hören. Ich war trotzdem ziemlich erstaunt ein Endgerät zu sehen.

Probiert hab ich es noch nicht. Das oben abgebildete DNT Gerät und seine Konkurrenten liegen alle oberhalb der €150 Grenze, manche deutlich über €200. Angeblich kann man 2500 Radiostationen aus der ganzen Welt hören und zwar dort wo man möchte.

Interessant…

Neue Beziehung

15. September 2007

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Wenn ihr alt genug seid, kennt ihr vielleicht jene Uhren, um die man sich noch kümmern musste. Sie hatten weder Batterien, noch Solarzellen. Man musste sie jeden Tag aufziehen und ihre Ganggenauigkeit prüfen. Sie waren Teil des eigenen Lebensrhythmus.

Spätestens Ende der 1980er Jahre hatte das ein Ende. Quartzuhren kamen nicht nur in Mode, sondern wurden auch verfügbar und bezahlbar. Seitdem ist es still geworden um die mechanische Uhr.

Sicher, es gab sie weiterhin und man konnte sie kaufen. Aber sie wurde zusehens seltener und teurer.

Das Blatt scheint sich zu wenden. Mechanische Uhren mit Handaufzug oder kinetischem Automatikbetrieb finden sich häufiger in den Auslagen der Händler und die Preise sinken. Es scheint als ob dieses Tamagotchi der Zeitmessung eine Renaissance erfährt.

Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und mir ein Exemplar zugelegt. Es stammt aus einer auslaufenden Dugena Kollektion (übrigens ursprünglich eine Thüringer Marke) , war im Preis deutlich reduziert worden und somit etwa so teuer wie eine Uhr “moderner” Bauart.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Anschaffung. Die Uhr geht genau, sie tickt schön, liegt gut am Arm und ich ziehe sie auf, jeden Morgen. Wir kommen uns näher…

Ipod Touch

14. September 2007

Wer sich für den neuen Ipod Touch interessiert, findet hier einen ersten Erfahrungsbericht mit Bildern.

Ich hatte mir ja gerade einen Ipod Classic gekauft, aber dieses neue Ding ist schon schick.

Mit Laptop unterwegs online

13. September 2007

Frage an die Leser:

Ich möchte mit meinem Laptop unterwegs online gehen, ohne auf W-LAN angewiesen zu sein. Das heisst also über das Mobiltelefonnetz (UMTS, HSDPA).

Hat jemand von euch Erfahrungen damit und kann mir Tipps geben? Ich bin etwas verloren im Dschungel der Anbieter und Tarife.

Vielen Dank!

Der Bürgerfunk will ins Internet. Klappe, die Erste.

13. September 2007

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Gestern fand der in Episode 99 angekündigte Zukunftsworkshop der Thüringer Landesmedienanstalt statt. Es ging im Wesentlichen um die Chancen (und Gefahren) der neuen Internetmedien für den etablierten Bürgerfunk (offene Kanäle und freie Radios) und damit stellvertretend für den gesamten “alten” Mediensektor.

Grundsätzlich war es ein interessanter Tag. Allerdings hatte ich im Vorfeld bereits Bedenken geäußert im Bezug auf den Inhalt der Veranstaltung und die unnötige Verwissenschaftlichung von Zusammenhängen, die sich in wenigen Sätzen erklären lassen.

Genau dies ist auch eingetreten. Bei den ersten beiden Vorträgen habe ich die Leute im, übrigens sehr zahlreich vertretenen, Publikum genau beobachtet. Die leeren Gesichter sprachen Bände. Manche versuchten sich anfangs noch Notizen zu machen, gaben aber recht bald auf. Den gleichen Effekt hätte man mit Vorträgen in holländischer Sprache erzielen können. Wenn man Menschen mit einer für sie neuen Materie konfrontiert, sollte man sich einer einfachen Ausdrucksweise bedienen.

Der erste Vortrag welcher ein Erwachen einleitete war der einer Medienpädagogin aus München. Von ihr wird im nächsten Podcast noch die Rede sein.

Am Nachmittag gab es dann Foren, in welchen unter anderem Macher von Podcasts und Video-Podcasts über ihre Erfahrungen berichteten. Auch dort wurde noch sehr viel mit Jargon hantiert, aber die Leute im Publikum waren deutlich interessierter als zuvor und stellten Fragen.

Nun waren die vortragenden Podcastmacher allerdings selbst noch recht neu im Geschäft. Sieben oder acht Podcast-Episoden zeugen nicht eben von besonderer Expertise. Dieser Umstand wurde durch eine gewisse Oberflächlichkeit im Faktenwissen der Experten deutlich. Einer verhedderte sich in seinem eigenen CMS, eine Dame wischte die gesamte Podsafe Musikszene mit einer Bewegung vom Tisch und bedient sich stattdessen eines in Unzulänglichkeit kaum zu übertreffenden GEMA Podcast Lizenzmodells.

Trotzdem: Es war ein erster, wichtiger, wenn auch stolpernder Schritt der etablierten Medien in Richtung Zukunft. Ich hoffe dass ein zweiter folgen wird.

Deutsche Treue

12. September 2007

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foto: pittigliani2005

14 Milliarden.

Soviel D-Mark sind noch im Umlauf. Selbst heute werden noch durchschnittlich 600.000 DM am Tag zurück gegeben.

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