Radio-G Podcast #94

20. Juli 2007

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Frauen zum Podcasten zu animieren ist schwierig. Aber nicht unmöglich.

Heute spreche ich mit Titania Carthaga, Bloggerin aus Jena. Zum Auftakt unseres Gespräches verbietet sie mir die Benutzung meiner Sonnenbrille.

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Musik:

Ein Nokia Handy

Deja vu 1997

19. Juli 2007

Jena. Bagels and Beans.

Er sieht aus wie ein langer, dünner Öko. Sein ungewaschenes Haar reicht bis zum Bund seiner Leinenhose. Das Sofa auf dem er sitzt ist groß, aber er füllt es aus, indem er sich darauf räkelt wie ein Supermanager. Um die Lehne gespreizte Arme, die Beine weit von sich gestreckt.

Er führt ein wichtiges Telefonat. Das Telefon ist auf Freisprechen gestellt und so beschallt er das gesamte Cafe. Alle müssen zuhören während er lautstark und auf Oberösterreichisch mit dem Kundendienst seines Telefonanbieters über eine neue “Oberschale” verhandelt. Ein Kopfschmerz kündigt sich an.

Zehn Minuten dauert diese Tortur. Dann endlich ruft jemand an, der auch gerade in dieser Stadt ist und mit dem will er sofort Essen gehen.

Woanders.

Podshirt

18. Juli 2007

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Neu!

Hier kaufen.

Osteis

17. Juli 2007

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Es war nicht alles schlecht!

Der Spruch kommt zuweilen von älteren Menschen und obwohl er ja impliziert dass eigentlich alles besser war, kann ich ihm doch den ein oder anderen Wahrheitssplitter abringen.

Vor kurzem stieß ich auf ein Ostprodukt, das ich schon vergessen hatte. Eine Eiskrem die, glaube ich, damals noch unter dem Elmi Label vertrieben wurde. Mittlerweile kommt sie von ABLIG.

Sie ist leider bisher nur mit Vanillegeschmack zu haben, was mich als Schokofetischist ein wenig grämt. Nichtsdestotrotz muss ich ihr eine gute Qualität attestieren. Während viele Billigeiskrems und auch Garnichtsobilligeiskrems einen merkwürdigen Nachgeschmack hinterlassen, mit leicht chemischem Abgang, kann davon hier nicht die Rede sein. Das Vanille-Aroma ist sehr nachhaltig ohne aufdringlich zu sein.

Außerdem scheint es sich noch um richtige Eiskrem zu handeln, statt gefrorener Sahne.

Niedlich ist der kleine Plastiklöffel, der jeder Packung beiliegt. Niedlich und leider auch zerbrechlich. Ist wohl eher für Kinder gedacht.

Jeder Löffel hat übrigens einen Namenszug. Mein Löffel heißt Grit.

Schielographie

16. Juli 2007

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foto; MSone

Auf den ersten Blick sind es zwei sehr ähnliche Bilder. Tatsächlich handelt es sich um Bilder die aus leicht verschobener Perspektive aufgenommen wurden.

Blickt man mit einem Schielblick in den Raum zwischen den beiden Bildern entsteht ein drittes Bild und das ist in Stereo. Die Technik nennt sich Stereo-Kreuzblick.

Der 3D-Effekt ist verblüffend und man könnte Stundenlang hinschauen. Leider tut es irgendwann weh.

Hier ist das obige Bild in Originalgröße.

36

16. Juli 2007

Flirrende Hitze über der Stadt. Aus jedem noch so kleinen Grasbüschel zirpt es einem entgegen, so wie es nur zirpt wenn keine Abkühlung in Sicht ist.

Giaccomo, der Kellner der italienischen Eisdiele an der Ecke steht unter einem Sonnenschirm und hechelt.

An den Tischen sitzen Mittfünfziger aus Stuttgart wie Buddhafiguren. Stark errötet schwitzen sie unter ihren BUGA-Strohhüten hervor. Gern würden sie über das Wetter herziehen: „Asso des isch ja unglaublich, was die da im Oschde fürra Wedder hät! Des täts bei uuns ned gähbe!“

Allein, es ist zu heiß zum reden.

Radio-G Podcast #93

16. Juli 2007

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Micha und Micha bei der halbjährlichen Radio-G Redaktionskonferenz im Goldenen Drachen. Die Themen sind wie immer weit gefasst und äußerst kontrovers. Nur eins ist unbestritten: Es ist warm.

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Platz drei

14. Juli 2007

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quelle: google

Die Google Adsense Seite ist gerade abgeraucht. Kann vorkommen.

Was ich interessant finde ist die Reihenfolge der Sprachen, in denen der User über das Malheur informiert wird.

Ohne Gewähr bei den asiatischen Sprachen:

Englisch
Japanisch
Deutsch
Französisch
Spanisch
Koreanisch
Italienisch
Holländisch
Türkisch
Portugiesisch
Polnisch
Russisch
Schwedisch
Dänisch
Norwegisch
Chinesisch
Nochirgendwas
Finnisch
Dannwiederirgendwasslawisches
Arabisch
Hebräisch
Bulgarisch
Griechisch

Rauchende Colts

14. Juli 2007

Bisher waren es die Japaner, die in puncto Internet-Downloadgeschwindigkeit den Neid der restlichen Welt auf sich zogen. 60 Mbit pro Sekunde sind dort keine Seltenheit.

Vorbei.

Nun hat eine schwedische Oma die Nase vorn. Sie legt einen für Privathaushalte uneinholbaren Rekord hin: 40 Gbit/Sekunde, mit der Betonung auf G I G A.

Damit könnte sie einen kompletten HD DVD Film innerhalb von 2 Sekunden herunter laden, wenn sie wüsste was das ist. In Wirklichkeit hat die Gute erst seit ein paar Tagen einen Computer und das auch nur, weil ihr Sohn Peter Löthberg, ein schwedischer Internet Guru, es so wollte.

Das Ganze ist eine Demonstration für ein neues Übertragungsverfahren per Glasfaserkabel, bei dem die Entfernung zwischen Sender und Empfänger praktisch keine Rolle spielen soll.

Wenn eine Versuchsperson für derartige Technologien in Deutschland gesucht wird, stelle ich mich gern zur Verfügung. Kostenlos.

Kindermangel in Deutschland?

12. Juli 2007

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Nicht im Cafe FAM in Erfurt zur Frühstückszeit.

Ich sitze umringt von jungen Muttis und laut schreiendem Nachwuchs. Sie scheinen sich hier alle verabredetet zu haben. Das Buffet ist gut besucht und die Kellnerin trägt statt Kaffee aufgewärmte Babynahrung umher. Bei diesem Geräuschpegel werde ich mein Geschäftsessen wohl auf ein anderes Lokal verlegen müssen.

Das Cafe ist abgesehen davon übrigens empfehlenswert. Die Preise sind moderat, die Portionen riesig und W-LAN kostenlos.

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