Ipod Update I

30. Juli 2007

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Eine Woche ist vergangen seitdem mein Sammelsurium von Hightech Gadgets um den Ipod Video erweitert wurde.

Zu sagen dass ich diesem Gerät skeptisch gegenüber stand ist eine Untertreibung. Schließlich ist es nur ein mp3 Player, der außerdem einige Videoformate abspielen kann. Der Bildschirm ist nicht wirklich groß zu nennen und auch insofern fragte ich mich ob es überhaupt Sinn machte, die nicht unerhebliche Summe von 260 Euro auszugeben.

Nachdem mich Henning Bulka mit allerlei Tipps durch die Untiefen der ersten beiden Nutzungstage gelotst hatte, begann ich mich an das Gerät zu gewöhnen. Das Zusammenspiel mit der Itunes Software klappt jetzt hervorragend. Anfangs hatte ich Probleme die aber von einem Funktionsfehler einer USB-Schnittstelle an meinem PC her rührten. Ich benutze jetzt einen anderen Port und alles ist gut.

Statt bisher 3 Podcasts und Videocasts abonniere ich mittlerweile 16. Aus Interesse habe ich ein bisschen nach interessanten Formaten bei Itunes geschaut und bin fündig geworden. Es gibt viel hör- und ansehbares da draußen.

Das Schauen von Videocasts ist trotz des kleinen Bildschirms eine sehr angenehme Art die Zeit zu verbringen. Gestern sah ich Larry King im Interview mit Michael Moore. Es ging um seinen neuen Film „Sicko“. Die Video-Qualität ist hervorragend. Der Ton natürlich auch.

Außerdem gibt es die Möglichkeit Kinofilme auf dem Ipod zu schauen und auch davon mache ich mittlerweile Gebrauch. Zugegeben, ich habe 20 Euro für eine Software bezahlt, die DVD Filme auf das Ipod Format konvertieren kann, aber auch diese Investition hat sich gelohnt. Jetzt kann ich „Zurück in die Zukunft“, „Und ewig grüßt das Murmeltier“, sowie „Rocher Cicero Live“ im Bett anschauen, oder im Zug, oder überhaupt irgendwo. Die Filme sind jeweils etwa 700 MB groß. Kein Problem. Der Ipod gibt 30 GB her.

Insgesamt habe ich das Gefühl mit dem Ipod nicht nur einfach ein Abspielgerät zu besitzen, sondern eine Art persönlichen Medien-Manager. Alles fühlt sich sehr professionell an, die Darstellung der Album-Art ist angenehm und nach nur einer Woche ist der Ipod für mich so etwas wie ein Begleiter geworden, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

Ein Wermutstropfen ist natürlich bei allem dabei. In diesem Falle ist es die Größe, das Gewicht und die Empfindlichkeit des Gerätes. Ich habe tatsächlich Angst etwas kaputt zu machen und deswegen nehme ich den Ipod manchmal nicht mit, obwohl ich ihn mitnehmen möchte. Andererseits muss man ihn sicher verstauen und dazu fehlt mir derzeit noch die Hardware.

Es gibt dafür eine Lösung in Form einer Silikontasche. Kostet 12,99. Kauf ich. Ist es mir wert. Obwohl es dann langsam reicht mit den Extra-Ausgaben.

Bin ich jetzt ein Apple-Jünger? Nein, aber es gibt zumindest ein Apple Produkt das mir gefallen will, meine Gunst zu erhaschen sucht. Und auch wenn es mir widerstrebt: Meine Knie werden weich…

Übergewicht ansteckend?

29. Juli 2007

Mit dem Übergewicht könnte es sich ähnlich verhalten wie mit einer ansteckenden Krankheit. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt eine amerikanische Studie über die BBC in einem Podcast berichtet, den ich gerade gehört habe.

Ich habe reflexartig gelacht, dann aber gleich verstanden wie es eigentlich gemeint war. Es ist nicht von einer physischen, biologischen Ansteckung die Rede, sondern von einer psychosomatischen.

Wenn man in Amerika lebt, einem Land in dem zwei Drittel der Menschen übergewichtig bzw. stark übergewichtig sind, ist es nahezu unmöglich nicht ständig von eben solchen übergewichtigen Menschen umgeben zu sein.

Auf Touristen ist dieser Eindruck erschreckend, aber vorübergehend. Für Amerikaner gibt es keine Flucht. Sie sind diesem Phänomen ausgeliefert und so unwahrscheinlich dies klingen mag: Für sie ist es Normalität.

Es ist so normal, dass es aus Sicht des Einzelnen nachvollziehbar und akzeptabel wird, selbst übergewichtig zu sein. Fast alle anderen sind es schließlich auch. Denn selbst wenn man, sagen wir, 10 Kilo zu viel auf den Rippen hat, ist man immer noch schlank im Vergleich zu einem Menschen, der 50 oder 100 Kilo zu viel hat und von jenen gibt es Millionen in den USA.

Die Standards im Hinblick auf das was man „fett“ nennt verschieben sich. Es werden sogar neue Wörter erfunden, um die Würde eines Übergewichtigen nicht zu verletzen: „Weight challenged“ zum Beispiel. Ein Mensch mit einer Gewichtsherausforderung also.

Und so setzt sich der gesellschaftliche Prozess der Verfettung fort. Statt einer gezielten Aufklärung über die Ursachen hin zum Ziel der Änderung der Ernährungsmethoden und der körperlichen Ertüchtigung, wird das Übergewicht als Krankheit eingestuft, es werden Fettverbrennungspillen vermarktet und das gesamte Gesundheitssystem stöhnt unter dem Ballast seiner kranken Nutzer. Diabetes wird zur Volkskrankheit. Gleichzeitig jubilieren Pharmaunternehmen, die Medien und natürlich der Motor des Ganzen: Die Nahrungsmittelindustrie.

Die Falle ist komplett und es gibt nur einen Weg nach draußen. Durch die Gitterstäbe. Aber die sind eng beieinander.

Podcast über Telefon und Audiokommentare

27. Juli 2007

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Radio-G kann man jetzt auch per Telefon hören, ganz ohne Internetzugang auf einer Festnetz-Nummer.

0931 - 66399 2674

Man kann innerhalb der Sendung navigieren oder zu anderen Sendungen springen. Außerdem kann man Audiokommentare zu bestimmten Sendungen hinterlassen. Auch einfach am Telefon durch das Drücken der Sterntaste.

Wenn ihr Kommentare hinterlasst, spiele ich diese gern in der Sendung vor.

Knöpchenkunde:

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Der Service kommt übrigens von Phonecaster.

Stop

27. Juli 2007

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foto: counterclockwise

Ich verfolge seit Wochen verschiedene Internetseiten auf denen “Nachrichten” über und Forderungen nach Amtsenthebung von President Bush und Vizepräsident Cheney laut werden.

Dass sich das einige Amerikaner wünschen kann ich nachvollziehen. Die Kriege in Afghanistan und im Irak haben Spuren hinterlassen. Die Amerikaner sind kriegsmüde. Horrormeldungen jeden Tag und obendrein macht Bush in Amerika das, was Herr Schäuble bei uns versucht.

Außerdem werden verschiedene Mitglieder der Bush-Administration der Falschaussage oder Zurückhaltung von Informationen bezichtigt. Der Kongress versucht seit Monaten diese Menschen unter Eid aussagen zu lassen. Bisher ohne Erfolg. Der Präsident hat es verhindert.

All das kann man im Internet nachlesen. In den Mainstream-Medien hingegen ist (fast) nichts zu hören oder sehen. In den deutschen Medien gar nichts. Die befassen sich derzeit mit gedopten Radfahrern. Aber auch CNN und andere große News-Outlets trauen sich nicht so richtig.

Irgendwann werden sie drüber berichten müssen. Ich frag mich nur auf welchen Auslöser sie warten.

Radio-G Podcast #96

27. Juli 2007

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Ryan trägt mindestens 2 Kugelschreiber in der Brusttasche und manchmal einen kleinen Schreibblock. Den braucht er für neue Ideen und Gedankenschnipsel.

Er spricht über seinen Traumberuf, sein Leben in Deutschland, die Deutschen als Volk und das rollende R.

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Audiokommentare: 0931 - 66399 2674 (zum Aufsprechen Sterntaste drücken)


Audiokommentare zu dieser Sendung:

Henning Bulka

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Massage

26. Juli 2007

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Wenn ihr mal nicht wisst was ihr schenken sollt, dann denkt über einen Massage-Gutschein nach. So etwas ist günstiger als man denkt und man schenkt etwas Angenehmes und Sinnvolles.

Zum einen sind Masseure und Masseusen Profis und wissen was sie tun, zum anderen kann man sich mit fremden Menschen über Rückenprobleme und andere Dinge des Lebens unterhalten, während sie einem das Knochengerüst ordnen. Außerdem kann man mal wieder flirten, denn meistens bekommt man einen Therapeuten des anderen Geschlechts zugeteilt. Diese sind oft jung und attraktiv.

Abgesehen von der normalen Massage gibt es noch viele andere Spielarten der Erholung. Irgendwelche Schlammpackungen, das Abfackeln von Inzens, heiße Steine, Glockenläuten. Kostet mehr. Klar. Was den Wert angeht bin ich skeptisch. Bei Schlammpackungen schlafe ich immer ein und das kann ich auch zu Hause.

Ich habe jetzt 4 Massagen hinter mir und muss sagen, es war ein gutes Geschenk.

Danke Mutti!

Radio-G Podcast #95

24. Juli 2007

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Nach Monaten der Entscheidungsfindung:

Ich habe einen Video iPod gekauft, packe ihn aus und berichte über meine ersten Erfahrungen mit ihm.

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Stil oder Schnulli?

23. Juli 2007

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screenshot: hausgemacht.tv

Diese beiden Extreme haben mich in Bezug auf soziales Verhalten schon immer gleichermaßen interessiert und abgestoßen.

Am einen Ende der Skala pöbelnde Halbwüchsige an Bushaltestellen mit deftigem Jargon, eindeutiger Ausdrucksweise und primatenhaftem Habitus.

Am anderen Ende die feinen Herrschaften, denen es nicht gestelzt (Entschuldigung: stilecht) genug zugehen kann. Im Kern reden sie nichts anderes als die Typen an der Bushaltestelle, aber sie tun es auf eine Art, die Besseres vermuten lässt. Zumindest anfangs.

Im folgenden Video beispielsweise wird von einem Stil-Coach dargelegt, wie wer wen wann zu begrüßen hat.

Die dienstälteste Bloggerin der Welt…

22. Juli 2007

…ist 95 Jahre alt und heißt Maria Amelia. Sie lebt in Nordspanien.

Dachte ich.

Doch dann kam Olive Riley aus Australien: 108.

Entscheidungshilfe bitte!

20. Juli 2007

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screenshot: amazon

Soll ich mir einen iPod Video kaufen?

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