Neu!
24. Juni 2007
Alle Nasen lang ändert sich was. Gestern war es die Verpackung meines Haargels. Es hatte lang genug gedauert bis ich das Richtige für mich gefunden habe und ich hatte mich prima daran gewöhnt. Genau die richtige Ultra-Mega-Super Tralala Konsistenz, kein Alkohol, keine Rückstände im Haar.
Das ging ein paar Monate gut. Gestern wollte ich eine neue Flasche kaufen, doch die angestammte Stelle im Regal war von einem Konkurrenzprodukt besetzt. Auch im Rest der Abteilung keine Spur.
Die Amerikaner haben seit langem eine Lösung für dieses Problem. Sie schreiben folgenden Satz auf die neue Verpackung: „New package. Same great product.“
Nicht so in Deutschland. Hier muss man suchen, Ingredienzien und Produkteigenschaften aus dem Gedächtnis hervorprügeln und diese dann mit dem was neu im Regal steht vergleichen.
Irgendwann fand ich schließlich etwas zumindest Ähnliches.
Ich verstehe den Mehrwert der kompletten Neugestaltung eines Produkts nicht. Nach meiner Erfahrung überschattet die Frustration beim Kunden das möglicherweise coolere Äußere bei weitem.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Soviel sollten Marktforscher doch begriffen haben.
Fliege auf Schuh
24. Juni 2007

Purple and Brown
23. Juni 2007
Google droht mit der Abschaltung von Gmail in Deutschland
23. Juni 2007
Damit habe ich ein Problem, Frau Zypries, oder sollte ich sagen: Herr Schäuble!
Radio-G Podcast #90
22. Juni 2007

quelle: galore
Das Interview: Eine der schönsten Formen des investigativen Journalismus. Schön, und schwierig.
Heute spreche ich mit Patrick Großmann vom deutschen Interview-Magazin Galore unter anderem darüber warum Interviews eigentlich unplanbar sind, wie man sich in Menschen täuschen kann, dass man mit Janet Jackson weder über Michael Jackson noch über Nippel sprechen darf und welche Methoden es gibt, mit Hilfe eines “Grätschers” auch aus dem verschlossensten Gesprächspartner Informationen heraus zu kitzeln.
Viel Spass!
Musik:
Lloyd English & Sia Samini
Zwölf Milliarden?
20. Juni 2007
Bei Digg heißt es gerade, dass Yahoo wahrscheinlich die Firma Myspace für 12 Milliarden Dollar kaufen will.
Wer MySpace nicht kennt: Es handelt sich um ein Netzwerk von fast 185 Millionen personalisierten Seiten weltweit, hauptsächlich von Privatpersonen. Es gibt auch einen deutschen Ableger.
Vor ein paar Jahren fand ich Yahoo noch cool, heute habe ich schon ein bisschen Angst. Bei kleinen Unternehmen mit durchschaubaren Strukturen fühle ich mich jedenfalls besser aufgehoben.
Es wäre gelogen…
20. Juni 2007

…zu behaupten, ich würde mich darüber nicht freuen: Radio-G hat in den deutschen Blogcharts bei Blogscout fast die 200er Marke geknackt.
Ich kann mir dafür nichts kaufen, aber es macht mich stolz.
Und ich danke Euch!
Soko
19. Juni 2007
Immer wieder erstaunlich, wieviel man machen kann mit einer Kamera, einer Stimme und einer Gitarre.
Geschätzte Produktionskosten: 5 Euro.
Für Burger, Fritten und Cola.
Heute gefunden bei Jojo.
Ersatzreifen?
18. Juni 2007

foto: rene
Mehr davon gibts hier.
Flickr loves you
18. Juni 2007

Ich neige nicht zu voreiligen Schlüssen und emotional geführten Debatten. Zu oft habe ich in der Vergangenheit gemerkt, dass es für alles Gründe gibt. Auch für das abseitigste Verhalten.
Im Interesse einer besonnenen Diskussion sollte man diese Gründe allerdings nennen. Das ist auch meine Empfehlung an Flickr. Derzeit zensiert das Fotoportal die Bilder von Mitgliedern aus bestimmten Ländern. Darunter Singapur, China und Deutschland.
Die Begründung für die Zensur bezieht sich auf „legal reasons“, also Gründe die in der deutschen Gesetzgebung verortet sind. Diese seien überdies äußerst „komplex“. Also nichts für die dumme Masse? Ich bin nicht sicher, ob solche Sätze den richtigen Ton treffen. Und wenn ich das hier lese, stehe ich damit nicht allein.
Sagt es einfach so wie es ist. Wir können das schon verstehen. Und wenn nicht, gibt es bestimmt noch andere Fotoportale bei denen man Bilder einstellen kann.





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