Radio-G Podcast #86
31. Mai 2007

LEO.org ist das wahrscheinlich meist genutzte Englisch/Deutsch/Englisch Onlinewörterbuch im Internet. Radio-G spricht mit dem Geschäftsführer der LEO GmbH: Hans Riethmayer.
Musik:
Easyflow - Breezer
Sofortrente
31. Mai 2007
Bevor ich dort mitspiele:
Kennt jemand die durchschnittliche Lebenserwartung von Glücksspiralegewinnern nach ihrem Gewinn?
Home Office auf japanisch
29. Mai 2007
Dieses Ding, Handy und Pizzabringdienst.
Cool!
BUGA-Boom?
28. Mai 2007

Laut BUGA Pressestelle, die fast täglich Neuigkeiten in meine Inbox kickt, entwickeln sich die Besucherzahlen prächtig: 15,000 Besucher allein am Pfingstsonntag, fast 250,000 Besucher insgesamt, 25,000 Dauerkarten.
Das obige Bild stammt übrigens vom genannten Pfingstsonntag und ich kann bestätigen, dass es Szenen gab, die mich an so manche Hannovermesse erinnert haben.
Der Basar ist eröffnet
28. Mai 2007

foto: mojo!
Ich sitze im Wartezimmer und blättere in Bunte.
Als ich gerade die neuesten Galafotos mit Thomas Gottschalk und Katharina Witt beschaue und mich frage, ob ich auch mal in einer solchen Gesellschaft verkehren möchte, ertönt plötzlich mein Name aus einem Lautsprecher über der Tür.
Eigentlich müsste ich nicht aufgeregt sein. Ich will mir ja nur die Zähne reinigen lassen. Das tut selten weh und es wird auch gar nicht gebohrt. Der Theorie nach zumindest.
Allein der Geruch des Behandlungszimmers löst Flashbacks der unangenehmsten Sorte aus. Als Kind habe ich während des Bohrens einmal aus Protest und Neugier den Mund geschlossen. Die Ärztin hat sich sehr erschreckt. Ich habe sie nie wieder gesehen.
Die Dame die mich heute säubern soll ist dick und ihr sicher fast 50 Jahre alter Busen unterbindet die Blutzirkulation in meinen rechten Arm, während sie mit Ultraschall Zahnstein und Schwarzteerückstände vom letzten Winter zwischen meinen Zähnen entfernt. Das Gerät klingt als würde man Diamanten schleifen, aber es ist angenehmer als mechanisches Kratzen.
„Da sollten wir vielleicht noch ein bisschen Zahnlack draufmachen.“ sagt die Ärztin.
‚Mach doch.’ denke ich.
„Das kostet dann ein bisschen mehr. So 10 bis 15 Euro.“
‚Häh?’
Ich hatte vorher extra nach dem Preis gefragt und wir hatten uns auf 25 Euro geeinigt. Von Extrakosten war nicht die Rede.
Sagen kann ich nichts. Mein Mund ist bis zum Anschlag geöffnet und die Assistenzschwester schnorchelt lautstark Speichel aus mir heraus.
Die Ärztin macht ganz gelassen weiter und erklärt mir die Vorzüge von Zahnlack und außerdem gebe es da noch dieses Fluorgel. Das könne sie auch gleich verwenden. Das sei sehr gut. Nochmal so 10 Euro, aber ganz super das Zeug.
Das ist doch unglaublich! Die handelt mich echt während der Behandlung hoch.
Ich bin ungehalten, will die Behandlung aber nicht abbrechen, sondern ganz eigentlich hinter mich bringen. Wenn ich jetzt abwehre, tut sie mir vielleicht weh. Vielleicht brauche ich diesen Zahnlack ja sogar. Was weiß ich?
Es ist wie in der Autowerkstatt. Die reden einem auch alles ein was Geld kostet.
Ich lasse sie also machen und behalte meine Frustration für mich.
Nach der Behandlung fragt mich die Praxishilfe ob ich bar bezahlen will oder lieber auf Rechnung. Ich sage „Rechnung“ und plane die Zahlungsmodalitäten nach freiem Ermessen zu gestalten. Runterhandeln gewissermaßen. Sonst besteht die Gefahr, dass ich diese Ärztin nie wieder aufsuche. Wenigstens dieser Trumpf bleibt mir.
Der King lebt! Aber er spielt jetzt Jazz.
27. Mai 2007

Er sieht aus wie Elvis, hat den Wortwitz Helge Schneiders und klingt manchmal ein bisschen wie Herbert Grönemeyer auf deutlich. Sein barbrüstiges Rüschenhemd flattert im Takt des Tanzes. Nur wenn er Orgel spielt sitzt er still. Würde jemand die Musik abstellen, ginge die Show trotzdem weiter. Er ist ein Performer.
Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band spielten gestern Abend beim Geraer Jazzfrühling.
Ich war dort und habe den Profifotografen gemimt. Die Resultate meiner Arbeit, außer dem einen da oben, werde ich euch vorenthalten. Sagen wir es so: Ich brauche einen Blitz. Einen richtig guten.
Videos von Freddy und Band, Informationen, Bilder und Auftrittstermine findet ihr hier.
Für und wider
26. Mai 2007

…and drive your bloodpressure through the roof!
Dönerchinese
24. Mai 2007
Ein ziemlich neues Phänomen, jedenfalls in dieser Stadt, ist der lokale und ökonomische Zusammenschluss von Dönerbuden und Asia-Imbissen.
Mindestens drei sind mir bekannt und sie alle arbeiten nach demselben Prinzip. Ein Türke und ein Vietnamese teilen sich die Küche. Auf der einen Seite die bekannte Dönermühle, auf der anderen der Gasherd mit Wok.
Interessanterweise können die Betreiber durchaus allein arbeiten und beide Geschmacksrichtungen bedienen. Sicher, es ist gewöhnungsbedürftig bei der Dönerbestellung mit dem mangelhaften Wortschatz eines Ost-Asiaten konfrontiert zu werden, wo man bereits eine freundliche Toleranz für osmanisches Umlaut-Geknatter entwickelt hatte. Beides jedoch ist gleichermaßen unverständlich und somit auch egal.
Trotzdem würde es mich freuen, und eigentlich sollte man es verlangen, wenn Menschen die im deutschen Dienstleistungsgewerbe arbeiten, die hiesige Amtssprache verstehen und sprechen. Auch wegen der Eingliederung in die Gemeinschaft von mir aus, aber hauptsächlich wegen der Korrektheit der Bestellung. Ich weiß nicht mal, wie mein Lieblingsvietnamese heißt und wo genau er herkommt. Es interessiert mich sehr, aber er versteht nur Zahlen, “Chili” und “Apfelschorle”. Und selbst das nicht immer.
Ebenfalls würde ich gern erfahren, was es mit der gastronomischen Globalisierung auf sich hat und wer drauf gekommen ist. Und wie die Verhandlung geklungen hat, bei der die beiden Volksgruppen sich auf dieses Businessmodell geeinigt haben.
Die Vorstellung lässt mich lächeln. Ein lautstark extrovertierter Türke, der auf einen passiven Vietnamesen einredet. Behaarte Arme fliegen durch die Luft, eine Stirn runzelt sich. Der Protokollführer hat aufgegeben und sucht in der Eistruhe nach Magnum Yoghurt Fresh.
Ein Bier würde Wunder wirken. Aber das trinken beide nicht.
Ordnung und Sauberkeit…
23. Mai 2007

…sind großartig.
Wenn sie jemand anders herstellt.
Youtube 2.0
21. Mai 2007

Angie hat Visionen.
Ich bin schon auf den Gesetzentwurf gespannt, der das Zunge herausstrecken in Richtung der Kameras verbietet: Beamtenbeleidigung.





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