Boomerang Marketing

15. März 2007

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quelle: amazon

Ich mag Amazon. Wirklich.
Aber die Art der Werbung, bei der Preise suggestiv bestimmten Produkten zugeordnet werden, die sich beim Hinklicken vervierfachen, finde ich hochgradig abstoßend.

Ja sicher, man klickt. Insofern wird das Ziel erreicht. Aber eine solche Strategie wird in meinem Fall nie zum Kauf führen, denn ich fühle mich übervorteilt. Und ich kann mir nicht vorstellen, damit allein zu stehen.

Braucht man als Blogger einen Kommentarspam Filter?

14. März 2007

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Ja.

Darf ich bloggen?

13. März 2007

“Ja” bescheinigt die Thüringer Blogzentrale einem offenbar grundanständigen, hessischen Leser, der sich einer Behörde gegenüber wähnt.

Leute gibt es…

Ein Stern geht unter

11. März 2007

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photo: RJBME

War gerade beim Geraer Autofrühling und mir ist wieder klar geworden, warum ich nie einen Mercedes gekauft habe und nie einen kaufen werde. Die Autos sind okay, aber die Verkäufer sind arrogante Fatzken.

Sie werden auch dann noch arrogant sein, wenn sie mitsamt der ganzen Daimler-Chrysler Pompésse (meine Wortschöpfung) in die Tonne der Geschichte getreten werden.

Volvo kann sich freuen.

Keine Lust mehr

10. März 2007

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quelle: yahoo

Na das nenne ich doch ein gutes Zeichen. Die Jungs haben einfach keinen Bock mehr auf die Ballerei (in ihre Richtung).

Wenn da nicht die Idee zur Schaffung einer Militärpflicht im Raum stünde. Letztes Jahr wurde sie schon mal testgefahren von US Representative Charles Rangel. Ein schöner Volksvertreter. Hat aber den Elchtest nicht bestanden.

Hoffentlich bleibt es dabei.

Stille Post?

10. März 2007

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photo: miqul

Ausgehend vom Inhalt, könnte man zur Theorie gelangen, dass Päpste und Bundespräsidenten sich absprechen in der Wahl ihrer Zeigefinger-Parolen.

Halle Benedikt,

Heute bist Du dran.

Schöne Grüsse!

Dein Horst

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Und so sieht das dann für uns aus.

Deutschlandradio und ich

9. März 2007

micGewonnen! Das Blogspiel auf Deutschlandradio Kultur.
Viele Dank an alle jene, die für meinen Beitrag gestimmt haben.

Die frohe Botschaft erreichte mich heute Morgen telefonisch, gefolgt von einem kurzen aber heftigen, bürokratischen e-mail Match zwischen einer netten Redakteurin und mir.
“Dort bitte unterzeichnen und zurückschicken. Unsere Moderatorin ruft Sie dann gegen 14 Uhr an.”

Irgendwie bin ich gar nicht aufgeregt. Sollte ich jetzt nicht eigentlich aufgeregt sein? Ist das arrogant, wenn ich nicht aufgeregt bin?

Vier Stunden noch.

Ich arbeite, ich checke meine Downloads, ich höre Roger Cicero, meinen neuen Held. Immer noch keine Aufregung. Nur Hunger. Wie immer nix zu essen im Haus.
Aber ich will jetzt auch nicht von diesem Telefon weg. Am Ende ruft das Radio früher an und ich verpasse diese Jahrhundertchance meinen Blog, mein Podcast, ja mein Leben den mindestens fünf Milliarden Zuhörern in ganz Deutschland und auf der Welt anzupreisen.

Also dableiben, Magen knurren lassen, grünen Tee trinken. Das Ego obsiegt.

Zwanzig nach zwei. Ich will gerade in Berlin anrufen und fragen ob ich vielleicht was falsch verstanden habe. Doch da klingelt es. Die nette Redakteurin wieder. Sie duzt mich. Das ist selten.

“Noch eins dreißig” sagt sie und meint Minuten. Ich warte und höre mir selbst beim Vorlesen meiner Geschichte zu. Komisches Gefühl.

Dann bin ich im Radio fertig und am Telefon dran. Die Moderatorin hebt ab und sagt den Hörern dass ich jetzt in der Leitung sei. Zuerst denke ich das kommt alles noch vom Band, denn genauso hört es sich an.

Die Stimme der Moderatorin klingt wie ein gebremstes Tonband. Halbe Geschwindigkeit. Höchstens! Noch nie habe ich den Unterschied zwischen alten und neuen Medien so krass erlebt wie an dieser Stelle. Warum spricht sie so seniorenhaft? Hat das mit Zielgruppe zu tun, oder mit Materialstreckung? Sehr merkwürdig.

Als die Dame mir eine Frage stellt, die immer noch extrem maschinell klingt: “Wie viele dieser 13-Euro Kicks hatten Sie denn schon?”, entschließe ich mich zur Gegenfrage.
“Was meinen Sie damit?”
“Na die 13 Euro, die Sie in Ihrer Geschichte bezahlt haben.”
Verdammt! Die Frau ist echt.

Ich erzähle ihr ein bisschen von der ganzen Sache mit Amazon und DHL. Sie fragt ob ich denn ein Profiblogger sei, was ich halbherzig verneine, dann doch wieder irgendwie bejahe und dann sage ich noch irgendwas Abstraktes in doppelter Sprechgeschwindigkeit von einem Späteinkauf in einem Supermarkt und wie ich darüber gebloggt habe.
Plötzlich sagt sie: “Und das war unser Gewinner des Blogspiels…” und schon ist die nette Redakteurin wieder am Telefon.
“Das ging aber schnell” sage ich und sie bestätigt das gern.

Und das war’s. Zwei Minuten meines Lebens am Telefon mit einem öffentlich rechtlichen Alien.

Es scheint als ob wirkliche, persönliche Interaktion beim “richtigen” Rundfunk nur angetäuscht wird, aber faktisch nicht stattfindet. Die Sendungen sind sklavisch geplant, Fragen genau vorbereitet und der Inhalt der Antworten Nichteingeweihter muss dann irgendwie geschickt umschifft werden, um das Protokoll nicht zu verletzen.

Ich sage nicht dass das schlecht ist.

Ich sage: “Thank God for Podcasting!”

Jetzt bin ich aufgeregt.

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Hier ist der Link zur mp3 des Mitschnitts der Sendung bei Deutschlandradio Kultur.

Der Cicero des Swing

9. März 2007

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Man muss Swing mögen um Roger Cicero gut zu finden. Ich liebe Swing!

Gerade als ich dachte, das es mit deutscher Musik nur noch bergab geht, kommt dieser Mann daher. Gigantisch!

Shop the Night away

8. März 2007

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Komme gerade aus dem Rewe um die Ecke. Bin kurz vor Mitternacht rein marschiert um zu sehen ob das wirklich stimmt: Geöffnet bis 24.00 Uhr.

Es stimmt.

Komisches Gefühl, in Deutschland so spät noch in einen normalen Supermarkt gehen zu können. Die Belegschaft scheint das ähnlich zu sehen. Die Unsicherheit und die Neuheit dieser Situation ist ihnen anzumerken. Sie sind freundlich, aber sie kucken auch jedem hinterher. Es ist als ob man mit einem Ferrari durch ein Dorf in Mecklenburg fährt.

Aus diesem Grund hab ich mich dann auch nicht getraut ein Foto zu machen oder sogar das was ich eigentlich vor hatte: Einen Film. Sie hätten wahrscheinlich die Polizei gerufen.

Dank Flickr, meinem Retter in der visuellen Not. Das Original des obigen Fotos stammt von Christian Watzke.

Radio-G Podcast #75

7. März 2007

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Shownotes:

- Konfuse Frauen im Tower
- Happy News (die helle Seite der Macht)
- Lars Begerow von flam-b über das Leben einer Band
- Blogspiel
- Instant Gratification

Download

Music:

Matthew Ebel - Drive away (live)
flam-b - Auf Wiedersehen
Matthew Ebel - Trees

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