Radio-G Podcast #78
31. März 2007


1500 Meter Schwimmen
40 km Radfahren
10 km Laufen
Ronny Enke ist Triathlet. Bei seinem ersten Wettkampf wurde er von Eric (Film-Gera) und einem Drehteam begleitet. Heute reden wir über den Film der dabei entstanden ist.
Moderator: Michael
Co-Moderatorin: Jana
Musik:
Andrew Pfaff - Xtreme Sports I
Und ich dachte immer…
28. März 2007
…dafür brauch man Spezialeffekte.
Ess-Störung
27. März 2007
Es ist niemand zu sehen, als ich das Asia Bistro betrete. Ich stelle meinen Rucksack ab. Die Wachstischdecke kommt mir heute leicht speckig vor.
Plötzlich poltert es im Stockwerk über mir, das Geländer der Wendeltreppe beginnt zu vibrieren und der vietnamesische Koch mit dem Überbiss stapft herunter. Er erkennt mich sofort:
„Einfummsisch?“
„Genau.“
Ich bin fast allein hier. Nur hinten links schmatzt jemand auf gebratenen Nudeln mit Hühnerfleisch. Der Renner unter den Asiagerichten.
Keine fünf Minuten später kommt der Koch mit meinem Leibgericht. Reis mit Hühnerfleisch in einer roten Curry/Kokos Soße und mit viel Gemüse. Scharf.
Er stellt den ovalen Teller so vor mich hin, dass der Reishügel links liegt. Das macht er immer so. In Asien scheint alles anders herum zu sein. Obwohl das bei der Ausrichtung von Reishügeln nicht weiter dramatisch ist, bestehe ich doch darauf, dass dieser sich auf der rechten Seite meines Tellers befindet. Und so drehe ich den Teller um. Dabei entsteht immer ein leises Kratzgeräusch auf der Wachstischdecke. Das hört er. Er hört es immer und ich weiß, dass es ihn brennend interessiert, was es mit meiner Reishügelmanie auf sich hat. Und heute, hat er sich gedacht, macht er mal ein Experiment.
Er setzt sich ein paar Tische weiter und zwar so, dass er mich sehen kann. Als ich hoch schaue, erwische ich ihn dabei wie er mich beobachtet. Besonders geschickt ist er nicht. In diesem Moment verstehe ich, wie sich Frauen fühlen müssen.
Ich schaue wieder runter, fange an zu essen, spüre aber gleichzeitig seinen wissenschaftlich neugierigen Blick. Er stiert regelrecht. Es fasziniert ihn, wie ich mit dem umgehe was er gemacht hat.
Und da passiert es. Ich kann nicht weiter essen. Der Druck seiner Neugier ist derart stark, dass ich ihn nicht ignorieren kann. Es ist wie auf der Herrentoilette. Wenn jemand fremdes zusieht, geht es nicht. Das kann sehr peinlich werden, weil die meisten unter diesem Phänomen leiden und dann steht man dort und wartet auf das Strullgeräusch des anderen, aber es kommt nicht. Das eigene auch nicht und so denkt man nach über einen Ausweg aus dieser Situation. Irgendwann wird es einfach zu blöd und man geht wieder. Bringt ja nix.
Ich will aber nicht gehen. Ich habe Hunger!
Es hilft nichts. Ich muss mich ablenken. Dazu krame ich in meinem Rucksack und schaue auf mein Handy. Dann hole ich mein Notizbuch raus und schreibe was rein. Irgendwas. Kurzer Schluck Apfelschorle, nachdenklichen Blick aufsetzen. Zeit schinden. Mann, riecht das Essen gut.
Ich entschließe mich, es noch mal zu versuchen. Irgendwie muss das gehen. Ist doch vollkommen egal, ob jemand zuschaut. Ich stelle mir vor, der Koch sei eine Fernsehkamera und das macht es leichter. Komisch. Potenzielle, aber faktisch unsichtbare Zuschauer sind nicht so schlimm, wie tatsächlich anwesende.
Endlich die Erlösung. Der Typ mit den Bratnudeln will zahlen. Der Koch steht auf und ich kann endlich essen.
Gott sei Dank!
Radio-G Podcast #77
24. März 2007

foto: henning bulka
Ich bin auf GEMA Expedition, Henning Bulka berichtet live von der Leipziger Buchmesse und Radio-G IT-Experte Rene Schwietzke erklärt uns wie Besucherzähler für Internetseiten funktionieren.
Musik:
Don Taylor - Baby Jump
The Milwaukees - Moonshaker
The Vinyl Strangers - Patriotic Girl
Outro:
Smart Bomb Radio - The creepy Hypnotist, Part 2
Einen Tag ohne Computer
24. März 2007

Henning Bulka von trapstar und mit ihm fast 56,000 andere Menschen folgen einer Initiative, die sich mit den Auswirkungen eines kompletten, eintägigen Computerverzichtes beschäftigt: Shutdown-Day.
Heute am 24. März ist es soweit.
Bei mir ist heute Podcast-Day. Insofern wäre das kontraproduktiv. Aber interessant finde ich den Versuch.
Bagels, Beans und W-Lan
23. März 2007

Was andere können, kann ich auch. Ich sitze also im Cafe und blogge über meine Umgebung.
Das Bagels&Beans in Jena gibt dafür eine schöne Kulisse ab, denn es liegt mitten in der Stadt. Man kann an gut aussehenden jungen Menschen vorbei aus dem Fenster schauen und noch mehr gut aussehende junge Menschen beim Freitagnachmittaggewusel beobachten.
Ich wollte das heute gemeinsam mit einer Frau tun, die eine sexy Stimme hat, auf den Namen Maria Magdalena reagiert und hier wohnt, aber sie schickte gerade eine e-mail mit der Mitteilung, dass sie zu beschäftigt sei.
So sind die Frauen zu mir, eigentlich schon immer. Erst haben sie keine Zeit, weil sie ja unmöglich beim ersten mal ja sagen können, und dann nerven sie ständig und betteln um Aufmerksamkeit. Ich lass mich dann meistens von der nächsten Frau pseudo-hinhalten, bis die auch nervt. Außerdem gibt es noch die Frauen, die gleich nerven, aber die halte ich hin.
Die Gäste hier müssen wohl fast ausschließlich ihr Bafög auf den Kopf hauende Studenten- und innen sein. Sie stopfen beim Essen. Die meisten kommen in Grüppchen her, nur ein Mädchen sitzt allein und liest in einem Buch.
Musikalische Untermalung gibt es auch. Smooth Jazz heisst dieses Genre. Gehauchtes zu Piano und Streichern.
Ich kann mich täuschen, aber irgendwie waren Studenten früher verlauster. Heute kommen sie gut angezogen daher, ihre Haare sind gewaschen und fast immer gekämmt. Sie haben Ipods und Designerhandys. Selten nur begegnet man dem Typus „Öko“ mit Jeans, Allwetterjacke, einem Rucksack der Größe wie sie Bergsteiger und Polarforscher bevorzugen und Schuhen, die schon im letzten Jahrhundert reif für den Müll waren.
Uih! Jetzt hat sich aber ein hübsches Mädchen neben mich gesetzt. Mindestens eine 9 auf der Zehnerskala. Blond, leicht gebräunt und enge Bluse. Die Beinenden ihrer Jeans hat sie nach oben geklappt. Jetzt kommt ihre Freundin dazu. Eine 6. Das ist oft so. Und dann noch ein Jan Ulrich. Es ist nicht klar wer hier zu wem gehört, aber es ist sowieso egal, denn ich bekomme Hunger und den werde ich woanders stillen.
Ciao ragazzi!
Midlife Crisis
22. März 2007
Rene ist vom Fleecejacken-Computernerd zum Biker-King mit James Dean Optik mutiert. Rrrrrrrrrrrrrrr!
“Impulse Purchase” nennt man dieses Phänomen in Amerika. Ein solcher war wohl der Kauf dieses Motorrades. Ich habe Rene noch nie so cool posieren sehen.
Fehlt bloß die Kippe. Gegen die wehrt er sich noch beständig, aber wenn die 40 dann umklappt und die Locken weiter hinten anfangen, ragt die erste Stange Marlboro Red aus der Satteltasche.
Wetten?
Rene, ich will Leder und eine Bandana, die im Winde weht!
Was ist Web 2.0 ?
21. März 2007

photo: stabilo boss
…und wer es dann noch genauer wissen will, kann ja hier nachlesen.
Identität enthüllt!
20. März 2007

So sieht Michael von Radio-G aus!
Wirklich!
Also zumindest aus Jojos Sicht. Das Bild ist eines von mehreren Versuchen, ein Radio-G Maskottchen oder Logo zu erstellen. Das Mikro oben links sieht zwar gut aus und wird auch bleiben, aber ich wollte noch was persönlicheres.
Ich denke dieses erste Bild ist schon nicht schlecht. Mal sehen was mir noch einfällt.
Podcast Nummer 76
17. März 2007

Heute mit Weltmeisterin und Olympiasiegerin Heike Drechsler.
Musik:
Brother Love - Summertime
Momo J - Jump Game
Outro von Smart Bomb Radio - The creepy Hypnotist, Part 1
Fotoquelle: www.heike-drechsler.com





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