Katharina “Lyssa” Borchert in Jena
31. Januar 2007

Katharina Borchert, Online-Chefredakteurin der WAZ Mediengruppe war heute Gast einer Podiumsdiskussion zum Thema “Regionalzeitung im Medienzeitalter” in Jena. Moderiert wurde das Forum von Lothar Späth.
Es ging im Kern darum wie die WAZ Gruppe einen großen Teil ihres Contents ins Internet verschieben wird. Dabei will sie unter anderem Inhalte von freien Mitarbeitern und Freiberuflern, wie z.B. Bloggern aufnehmen.
Ein Videomitschnitt von Katharina Borcherts Rede ist auf der Thueringer Blogzentrale verfügbar.
Webmontag
30. Januar 2007

Eigentlich ist es ja schon Dienstag, aber der Webmontag in Jena war schön.
Es gab einen Vortrag über ASP. Nix verstanden.
Dann gab es einen Vortrag über Fon. Was verstanden, aber dann auch wieder nicht, weil dieser mediterrane, linuxsch angehauchte W-LAN Service an der kalten deutschen Wirklichkeit zu zersplittern droht.
Dann kam Sven und sprach über uns, die wilden Hunde der Blogosphäre, Freibeuter der Meinungsmeere, Retter des realen Journalismus. Und das Coole war: Auf einer Seite seines 1-stündigen Vortrages leuchtete ein von mir nicht genehmigter, aber anstandslos hingenommener Screenshot der Radio-G Startseite auf das Publikum herab. Gleichgültigkeit bei den Zuhörern, Hochstimmung bei mir. Ich habe sofort fotografiert.
Hernach versammelte sich eine Horde nicht weiter miteinander bekannter Spontantrinker vor dem Hörsaal 5 der Universität und trat den Marsch zum Marktplatz an.
Was dann passierte, erfahrt ihr im nächsten Podcast.
Schönen Tag!
Es war einmal in Amerika, III
28. Januar 2007

Da stand ich, auf dem Klo des Buchladens und liess es ins Pissoir strullen, als ein Mann den Raum betrat, zielstrebig hinter den nicht ganz mannshohen Holzwaenden verschwand und den wahrscheinlich sinnlosesten Riegel der Welt vorschob. Die Hose fiel. Der Atem des Mannes wurde schwerer.
Zehn Sekunden spaeter erklang der polyphone Dingdong eines Handys, seines Handys. Ich dachte mir, na ja, er wird es bimmeln lassen, was auch sonst. Aber nein, er hebt ab. Er hebt nicht nur ab, sondern er joeselt los, als ob es das normalste der Welt waere. Hallo mein Lieber und wie geht’s dir denn. Das alles mit links, waehrend er sich mit der rechten Hand das Rectum putzt.
Mein Gott! Was ist die Welt verkommen.
Dann ist er fertig, zieht sich irgendwie an, fragt mich nicht wie, und kommt raus aus dem Pseudohaeuschen, laechelnd, schwatzend und dann stellt er sich neben mich ans Waschbecken. Immernoch alles einhaendig. Beidhaendig waschen und mit einem Miniaturhaendy telefonieren geht nicht. Das sehe ich ein.
Er dreht mit der rechten Hand den Wasserhahn auf, waescht sich die Kuppen der Finger seiner rechten Hand, keine Seife, nimmt sich ein Papierhandtuch, knuellt seine Finger dort hinein und wirft es weg.
Die Finger sind aber nicht ganz trocken geworden und so schmiert er sich die Restfeuchte ins Haar. Ahhhhh ja!, jetzt sitzt der Scheitel wieder. Prima!
Er verlaesst noch vor mir den Schauplatz dieser unglaublichen Darbietung irdischen Ekels und geht zurueck in den Buchladen. Ich stehe noch immer am Waschbecken, schaue in den Spiegel und weiss nicht was ich machen soll: Lachen? Weinen? Verzweifeln? All das?
Ich gehe schliesslich nach laengerem unschluessigen Verweilen auch zurueck zu den Buechern, hoffend auf Trost, Einsicht und die Faehigkeit zu vergeben. Wenigstens war es vorbei.
Ploetzlich, am Ende eines Regals an dem ich entlang schreite, stosse ich fast mit einem Mann zusammen. Aber nicht irgendeinem Mann, sondern DEM Mann.
Er ist extrem freundlich, bietet mir den Vortritt an, ich gestikuliere ihm er solle ruhig zuerst gehen, aber er besteht darauf mich vorbei zu lassen und da gehe ich eben.
Als ich loslaufe, an ihm vorueber, legt er, wie es extrem freundliche Menschen gerne tun, seine rechte Hand auf mein Schulterblatt. Dieselbe Hand mit der er noch vor wenigen Minuten den Grundsatz der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ad absurdum gefuehrt hatte. Dieselbe Hand die er nachher auch noch dazu benutzt hat sein scheinbar sauberes Aeusseres zu richten.
Manchmal moechte man nur noch schreien.
photo: Ian Ruotsala
Komet
25. Januar 2007
John aus Adelaide, Australien hat mir gestern dieses Foto des McNaught Kometen geschickt.
Er ist derzeit leider nur auf der Südhalbkugel sichtbar.
Es trifft jeden mal
24. Januar 2007
Für die von euch deren Kommentare schon mal von meinem Spamschutz-Programm abgefangen wurden: Ihr seid in guter Gesellschaft. Heute hat es mich getroffen. Ich kann nicht kommentieren.
Deshalb tue ich das heute hier, direkt als Blogeintrag. Dies ist das Privileg des Admins. Gott sei Dank!
Da ich keine weiteren Meldungen bezüglich der Verlegung des Skypecasts gehört habe, wird dieser heute (Mittwoch) Abend stattfinden, wie gehabt.
Euch allen einen schönen Abend und vielleicht hören wir uns später.
Horst macht Führerschein
24. Januar 2007

Es ist soweit. Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) will nicht mehr Single sein, also macht er seinen Führerschein. Hier, vor unser aller Augen, im Internet, auf seinem Blog.
Und weil man sowas nicht verpassen sollte, wird es in kleinen Filmchen dokumentiert.
Einladung zum Radio-G Skypecast #2
23. Januar 2007

Am Mittwoch (24.01.2007) um 20.15 Uhr findet der zweite Radio-G Skypecast statt.
Es handelt sich um eine Talkshow namens “Michael’s Lounge”.
Mehr Informationen bekommt ihr hier.
Ich bin ganz gerührt!
21. Januar 2007

Eric hat mir gerade ein Bild seines neu erworbenen Nokia-Handys geschickt. Und schaut mal, was der mp3 Player da gerade abspielt.
Sowas hab ich ja noch nie gesehen. Außer in meinen Träumen. Danke!
Podcast Nummer 70
21. Januar 2007

Heute mit Ausschnitten vom ersten Radio-G Skypecast, unserem neuen Talkshow-Format.
Ich spreche mit Sven von der Thüringer Blogzentrale, Wolfgang und Joachim. Es geht um die TBZ, Bloggen in Thüringen und ein Bordell in Erfurt. Sven wettet und wird verlieren.
Am 29. Januar ist Webmontag in Jena. Wer dabei sein will, bekommt hier Informationen dazu.
Musik:
B.D. Lenz - Juxtaposition
Natalie Brown - In my dreams
Talk Talk Talk!
20. Januar 2007

Podcasts sind das eine, Skypecasts das andere.
Gestern Abend fand die erste co-moderierte Skypecast-Talkshow aus dem Hause “You Talk Live” statt. Unter diesem neuen Label werden mein britischer Kollege Danny und ich regelmäßige Shows produzieren.
Teile der Gespräche werden aufgezeichnet und später als Podcast auf www.youtalklive.net zur Verfügung gestellt.
Die gestrige Show fand in englischer Sprache statt und dauerte sagenhafte 4 Stunden, ohne Unterbrechung. Hätte nie gedacht, dass das so fruchten würde.
Es wird natürlich auch deutsche Shows geben, welche ich hier auf Radio-G rechtzeitig ankündigen werde.





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