Schlafwandel erster Klasse

30. November 2006

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Also da hätte ich ja auch mal unheimliche Lust drauf. Im Luxus-Schlafabteil mit 200 durch die Welt schippern. In die Metropolen Europas. Berlin-Zürich oder so. Es gibt nur ein Bett und das ist für mich, eine Dusche und Frühstück im Abteil. All das während draußen Deutschland vorbei fliegt.

Ist aber teuer. Man könnte natürlich im Liegewagen fahren mit sieben anderen Reisenden, aber das wäre so als würde ich in einer Kaserne übernachten. Morgens um 6 knipst der Schlafwagenschaffner mit den Worten „In Kürze erreichen wir Basel.“ das Licht an und die ganze Mannschaft zurück in die brutale und übel riechende Wirklichkeit von Mehrbettzimmern. Dafür möchte ich nicht bezahlen.

Nein, es muss die Luxusklasse sein. Vielleicht lässt sich die DB ja mit einer Exklusiv-Anzeige und einem Reisebericht bei Radio-G ködern.

Ich ruf da mal an.

Jetzt bin ich in der Stimmung…

29. November 2006

Jingle Bell Rock

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…für einen großen, tiefen Eimer.

Billy Idol, Ladies and Gentlemen!

Zombies a la carte, reloaded

29. November 2006

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Da saß ich wieder, im Podium. Jenes Lokal in dem ich mich am liebsten ignorieren lasse.

Das obige Bild entstand nachdem andere Taktiken zum Erreichen einer Kellnerin, wie auffälliges winken, hallo rufen und beides in Kombination, ausgeschöpft waren und ich mich nunmehr genötigt sah mit meiner Digitalkamera direkt in die Augen der dauerkomatösen Belegschaft zu blitzen. Ich wollte doch nur bezahlen dürfen.

Aber nicht mal das funktionierte. Der Abgrund war tiefer als ich dachte.

Schließlich gab ich einem Herrn an der Bar gegenüber unmoderne Handzeichen und wir konversierten prächtig für einige Minuten, bis er meinen Schachtelsatz schließlich verstand und die einzig in der Nähe befindlichen Dame in meine Richtung dirigierte. Danke Fremder!

Das Zigeunerschnitzel war leider gut. Deswegen werde ich an diesen Quell deutscher Kundendemütigung zurückkehren. Dann vielleicht mit einem Flak-Scheinwerfer und einem Megaphon. Eine mobile Lokhupe wäre sicher auch effektiv.

Nur würde ich dann wahrscheinlich als öffentliches Ärgernis eingestuft und hätte ab sofort Hausverbot. Nicht auszudenken.

Unvergessen

29. November 2006

Download

Edmund singt. Aber der Text ist schwach.

Die hier haben den Song geschrieben.

Budenzauber

27. November 2006

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Knall Bumm.
Und schon ist er da. Seit heute. Der Weihnachtsmarkt.

Podcast Nummer 62

27. November 2006

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Jeanette Huber

Heute mal ein kurzer Studiopodcast. Es geht um richtiges Theater auf einer Bühne, falsches Theater bei einem Unternehmertreffen und um einen Vortrag bei dem erklärt wird warum ältere und alte Menschen in Zukunft doch wieder zu was taugen.

Audio-Clips mit freundlicher Genehmigung durch Jeanette Huber vom Zukunftsinstitut Kelkheim.

Musik:

The Woodshedders - Two roads und
Die bezaubernde Ingeborg Schnabel - „Ich zeige Ihnen Blumen“

Bierwerbung auf Slowakisch

27. November 2006

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Die alten Tricks ziehen doch immer noch am besten.

Theaterabend

26. November 2006

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Gern würde ich euch einen kleinen Audio-Mitschnitt meines heutigen Theaterbesuchs kredenzen, gern auch ein paar Fotos zeigen, denn zu fotografieren gab es schon genug.

Ein Kriminalstück wurde aufgeführt, nach Edgar Wallace. Der Hexer in einer recht freizügigen Interpretation von Marcel Bugiel.

Gar nicht schlecht das Ganze, auch wenn mir während der Vorführung wieder eingefallen ist, warum ich klassisches Theater nicht wirklich mag. Das Pathetische ist es. Dieses laute, überzogene Verhalten, dieses „Ins Gesicht Schauspielern“. Als sei man zu dumm es auch so zu verstehen.

Bei der artverwandten Stand-up Comedy mag es angehen, weil es dort nur vereinzelt auftritt und gemischt mit normalem Verhalten. Dieter Nuhr, Hape Kerkeling oder Horst Schroth zum Beispiel.

Der Hexer also. Etwas undurchsichtig in der Dramaturgie, leicht verwirrend, aber lustig. Das auf jeden Fall. Sogar eine Lokalkolorit-Schnurre war dabei. Ein Polizeibeamter liest vor aus dem Pass einer Verdächtigen: „Wo Sie schon überall waren! New York, Barcelona….Zeitz! Sie sind viel rumgekommen.“
Es wurde gelacht.

Am Ende sterben zwei Menschen. Einer durch Kopfschuss, der andere nur zum Schein. Richtig, der Hexer.

Und was die Fotos und Tonaufnahmen betrifft, hier ein Auszug aus dem Programmblatt:

Wir bitten darauf zu achten, dass aus urheberrechtlichen Gründen Bild- und Tonaufnahmen während der Vorstellung nicht gestattet sind.

Dieser Satz wurde zur Sicherheit kurz vor Aufführungsbeginn im Saal noch einmal angesagt.

Darf ich annehmen, dass die Damen und Herren GEMA-Material verwendet haben? Falls ja, ein herzliches „Welcome to the club, gentlemen!“

Lerne Ostdeutsch und Glozzn Off!

24. November 2006

Na endlich mal wieder ein guter Film

23. November 2006

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Ich raffe mich selten auf zur Überraschungspremiere im UCI am Mittwochabend. Gestern habe ich es getan und wurde belohnt.

„Als das Meer verschwand“ (In my father’s den) ist ein neuseeländischer Film. Nun ist Neuseeland zwar bekannt als atemberaubende Filmkulisse, dem entgegen allerdings weniger als Ursprungsort hochwertiger Filmkunst.

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