Podcast Nummer 53

15. Oktober 2006

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Reisen und Podcasten
Schauspieler
Neue Menschen treffen

Music:

Ola Onabule - Soul Town

Erstkontakt

15. Oktober 2006

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Ich bin immer wieder erstaunt wieviele interessante Menschen man treffen kann, wenn man sich nur mit ihnen unterhält.

Heute: Melanie Dressel
Fotografin aus Gera

Grüneres Gras, Teil I

15. Oktober 2006

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Ich sitze im Zug. Wieder mal.

Die vorbei schwirrende Landschaft verstärkt meine Restalkoholgetriebene Desorientierung.
Mein Kinn ist auf meine Hand gestützt. In der Fensterscheibe sehe ich eine unscharfe Reflexion meiner selbst. Ich glaube Garfield zu erkennen.

Im Moment ist mir so ziemlich alles egal. Meine Gedanken kreisen um unfassbare Fragmente eines Paralleluniversums. Nur manchmal werde ich rüde in die Existenz zurück katapultiert, die sich anmaßt den Namen „Wirklichkeit“ für sich zu beanspruchen.

Bahngeräusche, Fahrkartenkontrolleure, mein Sitznachbar der die vierte Bierflasche der letzten halben Stunde mit den Zähnen öffnet und zwei junge Russinnen die lautstark ihre Erfahrungen in Deutschland austauschen.

Muss man unbedingt erster Klasse mit dem ICE fahren, um nicht ständig den sozialen Querschnitt der Gesellschaft auf dem Schoß sitzen zu haben?

Ich hab nichts gegen andere Menschen, wirklich nicht. Aber diese Unmittelbarkeit angehäufter Fremdwesen ist frustrierend. Man kann ja nicht mal weglaufen. Der Regionalexpress kommt meiner Vorstellung von „Hölle“ ziemlich nahe.

Außerdem fehlt es den Fahrgästen oft an Manieren. Das viele Leute ihre Autos als Verlängerung ihres Wohnzimmers sehen, kann ich nachvollziehen. Aber manche tun das auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ich könnte mir eine Flatrate kaufen. Die Bahn bietet sowas an. Für nur 5,500 Euro kann man ein Jahr lang in der ersten Klasse fahren, mit fast allen Zügen. Irgendwann werde ich das mal machen. Also nicht unbedingt diese Bahncard Gold, sondern einfach mal durch Deutschland mit dem Zug und dabei dann podcasten und mit interessanten Menschen reden.

Übernachten in den Luxushotels der Metropolen. Das müsste in einer Woche oder zehn Tagen zu schaffen sein. Ich könnte sogar drüber schreiben und meine Reise sponsern lassen von irgendeinem Magazin. Gala vielleicht? Ihr könntet das Ergebnis dann bei eurem Friseur begutachten…

Ende, Teil I

Una cerveza y una chica por favor

14. Oktober 2006

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photo: ferncanyonman

Einfamilienhaus, ruhige Gegend, ruhige Menschen. Draussen nieselte es.

Drinnen ein ausgebautes Kellergewölbe, Handwerkerutensilien an Wänden und Decken, eine Tafel, viele Stühle, genug Essen um eine Kompanie zu verköstigen, aber nur sieben Leute, und ich. Thüringer Gastfreundschaft in voller Ausprägung.

Micha, willst du mal den Holunderwein probieren?
Aber ich trinke doch schon Bier!
Der ist echt Klasse geworden. Warte ich zieh dir mal was aus dem Bottich ab.
Und hast du denn schon den Pflaumenschnaps probiert?

So oder ähnlich waren die Dialoge gestern Abend. Viel weiß ich nicht mehr. Was ich noch weiß ist dass ich nach kompliziertem Fußmarsch gegen halb drei Uhr vorm Eingang des El Cubano stand, in der Hoffnung den Abend dort in Form eines hitzigen Samba-Podcasts ausklingen zu lassen. Interviews mit halbnackten Tänzerinnen auf Spanisch und so.

Aber es war niemand mehr da.

Gott sei Dank verstand der Nachtportier des Dorint Hotels meine Anweisung zur Bestellung eines Taxis.

Und morgen umarme ich einen Baum

11. Oktober 2006

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Als ich heute morgen durch die Stadt lief, der Nebel sich auflöste, die Sonne wieder zu wärmen begann und ich meine Jacke auszog, habe ich mich gefragt ob ich es schön fände, wenn jetzt statt des Winters gleich wieder ein Sommer käme.

Und zu meinem eigenen Erstaunen lautete die Antwort: Nein.

Und das obwohl ich das Frieren hasse, trockene Hände, aufgesprungene Lippen, dampfende Menschen an Bushaltestellen, Hundepisse im Schnee.

Trotzdem gehört all das zum Kreislauf. Es ist Teil des ganzen und dieses Jahr werde ich mich mal drauf freuen. Mit Vorsatz.

Baggerschule

8. Oktober 2006

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Dieses Buch hätte ich mit 16 gebraucht!

…oder vielleicht mit 14?
Damals hatte ich noch den allerhöchsten Respekt vor Frauen. Sie waren Göttinnen und ich ihr unwürdiger Sklave, dessen einzig angemessene Haltung es war, sie unterwürfig anzuhimmeln. Ich wusste nichts über sie und das war damals auch kein großes Problem.

Dann kam die heiße Phase der Pubertät und mit ihr jene „Aufklärungsbücher“, in denen es nur um Sex ging, aber nicht um die Psyche der Frauen und damit dem Schlüssel zum Sex. Von ihnen war keine Erleuchtung zu erwarten. Nicht das mich die weibliche Psyche im wissenschaftlichen Sinne damals übermäßig interessiert hätte. Mich interessierte lediglich, warum ich mehr Abfuhren bekam als die „richtigen Jungs“.

Das Wichtige allerdings habe ich erst viel später gelernt: Frauen sind so komplett anders als Männer glauben. Weiterlesen…

Podcast Nummer 52

6. Oktober 2006

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Es ist Nacht, es regnet und Micha ist mit einer Rikscha unterwegs.

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Music:

The Cool Waters Band - Hey Alright

Schmerzlos

5. Oktober 2006

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Liebe Pharma-Industrie,

normalerweise hab ich ja was gegen Trollos mit Krawatten, zu viel Macht und fragwürdigen Präparaten, aber heute mach ich mal eine Ausnahme.

Aspirin hat für mich schon so manchen völlig hoffnungslosen Tag aufgehellt, allein indem es den Schmerz von mir genommen hat.

Dafür: Danke!

PS: Wenn ihr jetzt noch dieses dusselige und absolut kontraproduktive Aspartam da raus lassen könntet (Aspirin Effekt), wäre ich euch sehr verbunden.

Euer Micha

Podcast Nummer 51

4. Oktober 2006

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photo: Rene

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Live Cafe-Podcast mit Rene aus dem Markt 11 in Jena

- Location: Die Qual der Wahl
- Erstes Bloggertreffen in Jena und alle waren „ziemlich“ normal
- Blog bei Ebay versteigert
- Das Informatikercliche interpretiert by Rene
- Ich bin auf der Abhängigen-Liste
- Geräusche verkaufen
- Der kulturelle Zwischenweltrausch
- Die Anatomie piepsiger Amerikanerinnen
- Das plötzliche Bass Syndrom
- Zwerchfellschulung
- Chorprobe
- Fluchen auf Englisch
- Gosh darn it!
- Micha in Unterhosen und Putzfrauen in Milwaukee
- Renes verschnörkelte „und/oder“ Bestellungen und nikotinfreier Kaffee
- Medium, durch oder Schnitzel?
- 500 km für Rouladen
- Planung des neuen „Er und Sie“ Podcasts
- Viele Besucher auf Radio-G, dank Gillette
- Weniger Bier = Weniger Witz
- Podcasts im Auto hören
- Satellitenradio und seine Vorteile
- Fröhlichsein und Panik
- Talkshows kosten viel Geld
- Endlosschleife beim Radio
- Gebühren?
- Wer sind eigentlich diese Blogger?
- Radio-G International
- Locker plaudern
- Hier wird schonungslos gekürzt
- In Kürze erreichen wir Gera Hauptbahnhof

Music:

The Amazing Sensationals
- Radio Professor
Filtered Soul - This is why
Briareus - The Night Cafe
Bill Janovitz - My Radio

Die etwas andere Art des Bloggens

3. Oktober 2006

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Ja es gibt sie: Fotoblogs.

In diesem Fall von einer Frau. Tage aus Glas

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