Erfolgreich bloggen
17. September 2006

Schöne Besucherstatistik, oder?
Leider ist es nicht meine, sondern die von Xiaxue aus Singapur.
Xiaxue ist 21 und bloggt professionell. Für Geld also.
Ich weiß nicht genau warum sie so erfolgreich ist, aber ihr Aussehen hilft bestimmt. Was meint ihr?

Wenn’s hilft…
17. September 2006

Angeblich finden immer mehr Amerikaner Interesse am Buddhismus.
Da es im Buddhismus per Definition keine Kreuzzüge gibt, finde ich das schon mal grundsätzlich positiv.
Notizen von früher, Teil 1
17. September 2006
Warum kauft man sich eigentlich ein solches Notizbuch?
Warum habe ich mir gerade dieses Buch gekauft?
Für 22 Dollar hätte ich sicher 10 Schreibblöcke kaufen können, oder noch mehr. Die wären sicher auch dicker gewesen und ich hätte mehr in sie hineinschreiben können.
Trotzdem habe ich mir dieses Notizbuch gekauft.
Einerseits ist es in dieses edle Leder eingebunden. Das sieht toll aus und trägt zur Haltbarkeit bei. Noch edler sind die goldbeschichteten Seitenränder. Die Papierqualität ist hervorragend und alles fasst sich wunderbar an.
Schlussendlich kann ich aber nur hineinschreiben in dieses Buch und rein logisch betrachtet sollte die Qualität meiner Texte die gleiche sein, egal ob sie auf teurem oder billigem Untergrund verewigt sind.
Rein logisch betrachtet gäbe es keinen Grund eine solche Menge Geld auszugeben, nur damit es schön aussieht.
Außerdem stellen sich die Seiten auf. Ich hasse Seiten die sich aufstellen. Jetzt schreibe ich gerade auf einer aufgestellten Seite. Die erste noch dazu, in der linken Hälfte. Ich muss mit der linken Hand das Buch aufhalten und mit der rechten schreiben.
Andererseits wird mir gerade klar, dass ich diesen Text nur schreiben kann weil ich mir dieses teure Notizbuch gekauft habe. Hätte ich es nämlich nicht gekauft, wüsste ich ja gar nicht wie es sich anfühlt, wenn ich in es hineinschreibe. Ich könnte es vielleicht ahnen, aber um glaubwürdig darüber berichten zu können, habe ich es mir schon kaufen müssen…
Pyromania
15. September 2006
Radio-G Chef-Korrespondent Eric hat sich letzte Woche für uns in eine der heißesten Krisenregion dieses Bundeslandes vorgewagt. An die Front gewissermaßen.
“Flammende Sterne” heißt das Schauspiel und findet jedes Jahr in Gera statt. Bumm!
WIESO, 2
14. September 2006
6:51 Uhr
Kann mir mal jemand erklären aus welchem Grund in Deutschland alles so früh anfängt?
Wer hat diesen Unsinn eigentlich festgelegt? Ich meine, waren das die Nazis oder die Kommunisten? Zutrauen würde ich es beiden.
Ich schlage hiermit vor, normale Unternehmen, die nicht zum Servicesektor gehören ab 9.00 Uhr beginnen zu lassen, um diese unmenschlichen Zustände zu beenden.
Unterschriftensammlung! Volksbegehren! Bundesrat! Verdammt!
Podcast Nummer 47
11. September 2006
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Authentischer Ausblick auf den Biergarten nach 2 Litern bestem Paulaner
paulaner
die angst vorm freien sprechen
wir dichten - eigentlich nur für frauen
micha ist in wirklichkeit pianist
handgemacht
huggelkuchen
die geschichte des deutschen brötchens
zurück zum thema: frei sprechen
perfektion versus authentizität
nackte leute im publikum: macht mit!
micha wechselt zu wein
sade in der wunderbar
genießen so lange es geht
schneefotos
gefühlter winter
der blöde golfstrom
flucht auf die kanaren
pintas und fincas
micha mag es warm, will aber eine insel vor oslo kaufen
schluss jetzt
A new star is born
10. September 2006

Unter dem Jubel tausender Fans in Buchläden weltweit startete heute der Verkauf des wahrscheinlich erfolgreichsten Romans der Neuzeit. Bisher hatten nur Bruchstücke die Öffentlichkeit erreicht, aber diese waren von solcher Durchschlagskraft, dass Rene Schwietzke, Autor des Megawerkes, schon weit vor der Veröffentlichung zum neuen Held des Literaturuniversums erhoben wurde.
Charles Gingrich, Professor für Literatur an der Harvard University, kennt Schwietzke persönlich und meint: “Rene ist ein guter Freund und ich freue mich sehr für ihn. Wenn die Fans ihn zu sehr belagern darf er mein Sommerhaus als Fluchtort benutzen. Das habe ich ihm schon angeboten.”

Schwietzke gilt als eher zurückgezogen. Er pendelt von Hotel zu Hotel und verbringt nie mehr als eine Woche am selben Ort. “Dieser Lebensstil gestattet mir dir die volle Entfaltung meiner kreativen Kräfte. Wissen Sie, man wird träge wenn man ein festes zu Hause hat.” sagt Schwietzke über sich selbst. “Das Dauerreisen hält mich fit, körperlich und geistig. Außerdem will ich nicht nur über Orte schreiben. Ich will sie erleben.”
Es scheint das Schwietzkes Erfolgsrezept aufgeht. Die New York Times sagt Absatzzahlen in Millionenhöhe voraus, allein für die erste Verkaufswoche in den USA. Ähnliche Signale kommen von den europäischen Vetriebsnetzen. Die Spannung um dieses Buch ist groß. Genau wie die Spannung in ihm.
Ein Bericht von Valerie Montaign
Star News Daily
Und hier ein Auszug aus dem neuen Weltroman:
2011 - Nach der Bombardierung der iranischen Nuklearanlagen durch Israel im Jahre 2009, hat der Iran in einem gewaltigen Gegenschlag Israel mit Raketen beschossen und grosse Teile Tel Avis dem Erdboden gleichgemacht. Bei diesem Angriff sterben ca. 50000 Menschen.
Die USA und Grossbritannien, gedeckt durch die EU, haben daraufhin wichtige Industrieanlagen im Iran zerstört. Als Reaktion darauf hat der Iran mit der Invasion des Iraks begonnen, um sich den Zugriff auf die wichtigsten Ölquellen zu sichern. Mit der Unterstützung einiger Volksgruppen im Irak wurden die USA aus der Hälfte des Landes zurückgedrängt. Die Börsen reagieren mit Kursverlusten bis zu 30%, der Ölpreis erreicht 110 Dollar pro Barrel.
Die Situation macht sich die Türkei zu Nutze und erobert relativ kampflos den Norden des Irak. CNN berichtet von ethnischen Säuberungen.
Zur gleichen Zeit greift Nordkorea in einem Verzweiflungsakt Südkorea an, da die USA alle Hände voll zu tun haben. In der Bevölkerung Nordkoreas waren grosse Unruhen durch Hunger und Seuchen ausgebrochen. Die nordkoreanische Regierung nennt es den Befreiungsschlag aus der Blockade durch Südkorea, die zu Hunger und Elend im eigenen Land geführt hatte. Der Ölpreis erreicht 125 Dollar pro Barrel…
Angriff der Mormonen
8. September 2006
„Ein großes Schwarzbier und ein Zigeunerschnitzel bitte.“
„Das Bier groß?“
„Ja groß. Richtig groß!“
Die Woche war hart. Ich belohne mich. Heute gibt es das volle Programm. Essen gehen, shoppen gehen, trinken gehen. Weg mit dem Geld.
Das Essen gibt es im Podium, Geras Anziehungspunkt Nummer eins für Touristen und Stadtprominenz. Wenn ich ein gutes Schnitzel will, gehe ich hier hin. Der Laden ist groß, anonym und unübersichtlich. Aber man hat einen schönen Blick auf die Fußgängerzone.
Dort schaue ich hin und traue meinen Augen nicht. Mindestens fünf der sonst eher passiven Mormonen-Missionare betreiben Powermarketing in Reinstform. Pickelgesichtig wie eh und je, liebenswert aussehend und uniformiert mit Rucksäcken und Namensschildchen sprechen Sie fast alles an was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.
Ich habe keine Ahnung was sie sagen, aber sie werden mit der ganzen Palette menschlicher Reaktionen konfrontiert: Ignoranz, abwehrende Handbewegungen, böse Blicke und sogar den ein oder anderen Wutausbruch.
Diese armen Teufel, denke ich. Sie haben keine Ahnung. Achtzehn sind sie, vielleicht 19, Amerikaner zumeist, viele direkt aus Utah. Aufgewachsen im Schoße ihrer Religion, ihrer Großfamilien und einer Gegend wie sie schöner fast nicht sein kann.
Dann hat man ihnen gesagt, dass Gott sie braucht und überhaupt alle. Sie bekamen einen schicken Anzug, einen Deutsch-Crashkurs und ab ging es, auf Mission für zwei Jahre, ins Land er Ungläubigen.
Sie glauben was man ihnen sagt, sie denken noch nicht in großen Zusammenhängen und jetzt stehen sie hier, auf einer deutschen Flaniermeile am Freitag nachmittag, und verstehen die Welt nicht mehr. Es wird noch mindestens zehn Jahre dauern bis sie all das begreifen. Eher länger.
In der Zwischenzeit reden sie und reden sie, genau wie im Training. Es funktioniert auch manchmal und Leute bleiben stehen. Oft ältere. Bei den hübschen Jungs auch schon mal Mädchen. Wenn die wüssten.
Sogar eine Missionarin gibt es. Irische Abstammung würde ich sagen. Hübsche rote Locken und ein Stirnrunzeln das sagt: Wag es ja nicht!
Vielleicht sollte ich mich von ihr mal ansprechen lassen und alsbald in die Offensive gehen. Also ich finde das alles ganz toll was du erzählst. Wollen wir das nicht bei einem Glas Wein besprechen? Ich hab auch ein Bärenfell vor meinem Kamin.
Dort kannst du mir ja aus deiner Bibel vorlesen. Die Stelle mit Adam und dem Apfel finde ich besonders – wie soll ich sagen – göttlich.
Bildblogging
5. September 2006
Manche schreiben ihre Blogs, andere reden und spielen Musik.
Beetlebum malt. Schnell!
Podcast Nummer 46
3. September 2006

55 min, 25 MB
Das Radio-G Ferngespräch. Heute mit Rene aus Boston.
Rene jammert über Wochenendarbeit
Nackte Mädchen bemalen für Geld
Der Technikflüsterer
Stephen King zu Gast bei Radio-G
Rene verlegt den ersten Blog-Roman
Yiddish
Club der Amish
Comedy Podcasting
Raserei
Frankfurter Bräute und Jenaer Bräute
Augenkontakt
Hörer-Rätsel
Rene jammert schon wieder, diesmal über meine Buchempfehlung
Vorsicht Kutschen
Quaker und Puritaner
Nacktheit im deutschen Fernsehen
Rene verfällt in Sextalk und Thesen zur Entstehung der weiblichen Brust
Ich bin ja Atheist
Helge Schneider und das Environment seiner Witze
All natural strawberries, made from cranberries
Geneigte Hörer und das ARD Nachtprogramm
Alles neu macht der Mai
Rene trinkt und fährt
Das mysteriöse Messgerät und der grüne Blitz
Kronkorkenpatente
Mexikaner
“Must go now!”
Frau für Podcast gesucht
Rene ist AdSense Millionär
Gillette Fusion Testbericht
Radio-G Spagat
Mangelnde Drogentoleranz
Sex ist hinterher so deprimierend
Rene muss weg wegen Kirschkuchen
Music:
Cruisebox - On a Podcast
Candy Butchers - What to do with Michael





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