Podcast Nummer 17

28. April 2006

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Interview mit Norbert Hein

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Shownotes:

- neues Gera Weblog sucht Autoren
- Wer mitmachen möchte, bitte bei mir melden oder bei micha

Musik:

DJ COA - Down on your knees

Hier geht es zum Interview mit Norbert Vornehm.

Bilderrätsel

27. April 2006

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Wo ist das?

PS: Interview mit Norbert Hein kommt morgen (Freitag)

Puppentheater

25. April 2006

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Das Courtyard Marriot Hotel in Gera. Heute 19.30 Uhr.
Etwa 300 Menschen, gute Stimmung, schlechte Luft. Eine Podiumsdiskussion soll es geben. Geladen sind die 4 Oberbürgermeister-Kandidaten für diese Stadt. Drei sind gekommen. Einer ist krank.

Moderatorin des Abends ist Sina Peschke. Normalerweise beschallt sie Thüringen bei Radio Landeswelle. Heute hier, sie stammt aus Gera.

Inzwischen schieben Hotelangestellte eine Trennwand auf, um den Raum zu vergrößern. Dann endlich öffnet jemand Fenster. Es war an der Zeit.

Vorne auf der Bühne stammelt ein Vertreter der Wirtschaftsjunioren eine Anmoderation zurecht. Er spricht über die Veränderung der Sitzverteilung im Rathaus nach der Oberbürgermeisterwahl. Ah, mal was neues, denke ich, aber der Mensch hat sich einfach in der Wahl geirrt.

Dann übernimmt Sina das Ruder. Souverän, teilweise spritzig, in Ansätzen originell. Nicht schlecht. Um Wirtschaftsfragen soll es gehen. Bitte beim Thema bleiben. In der ersten Runde darf jeder Kandidat 5 Minuten reden. Sinas Küchenuhr mißt die Zeit.

Sie gehen es ruhig an, die Darsteller. Kräfte sparen. Denn später, das wissen sie, wird angeschuldigt, gepetzt, unter die Gürtellinie geschlagen. Das ganz normale Wahltheater.

Für wen nur? Was soll das bringen? Wieso muss man sich immer für einen entscheiden? Alle drei haben ihre eigenen Meinungen und Vorteile. Es sind halt Menschen, aber sie bewerben sich für den Posten eines Übermenschen. Schon im Ansatz grotesk.

Und so argumentieren sie und versuchen 16 Jahre Vergangenheit und fünf Jahre Zukunft in einer Stunde auf den Punkt zu bringen. Straßenbau, BUGA, Stadtbahnlinie 1. Einer kassiert hier Punkte, der andere dort. Dann wieder sagt einer was Dummes. Es wird gebuht. Eine Farce.

Am Ende wieder eine Runde. Diesmal nur eine Minute Zeit. Hans Rosental hätte seine Freude gehabt. Sina borgt sich die Uhr des amtierenden Bürgermeisters. Ihrem Küchenwecker war das alles zu dumm geworden.

Das Gespräch ist vorbei. Jetzt werden Stimmzettel eingesammelt. Ein Probewahlgang sozusagen. Wen würden Sie wählen, wenn heute Bundes…äh Oberbürgermeisterwahl wäre?

Die Zeit der Auszählung überbrückt ein Kinderchor. Ein Lied für Gera. Ich glaube die Gruppe Pur im Duktus des Vorsingers zu erkennen. Trotzdem schön. Im Sinne von Stadtmarketing.

Ein Mann tritt auf die Bühne, reicht Sina einen Zettel. Sie verliest das Ergebnis. Die beiden Spitzenreiter werden bejubelt, die anderen in Ruhe gelassen. Es ist vorbei.

Draußen in der Lobby steht Andreas Schmidt-Schaller und trinkt Bier. Wieso hat der nicht moderiert?

Sicher ist sicher

24. April 2006

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Gefunden auf dem Südfriedhof in Gera

Es war einmal in Amerika…

24. April 2006

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Preisknüller

Preise die auf “99″ enden kennen wir ja schon lange als Kaufanreiz im Einzelhandel. “99″ sieht eben besser aus als “100″. Klar. Wir fallen auch alle regelmäßig darauf herein.

Der Clou amerikanischer Preispolitik ist die so genannte Mail-in Rebate. Wäre sie von ihren Machern nicht so genial auf dass Verhalten der Menschen dieses Landes abgestimmt, ich würde sie abgrundtief hassen. Aber sie ist brillant, wie gesagt.

Was hat es nun auf sich mit der Mail-in Rebate?
Zuerst die Übersetzung: Posteinsende-Rabatt. Jetzt die Erklärung: Eine bestimmte Ware, sagen wir ein Computer, ist im Laden mit $599 ausgepreist. (Das mit der 99 ist so im Blut, darauf kann nicht verzichtet werden.) 599 also. Man meint ein Schnäppchen entdeckt zu haben, weil der Computer sehr gut ausgestattet ist und greift zu.

Doch halt! Was steht da ganz klein auf dem Preisschild? Mail-in Rebate: $200? Der Verkäufer beruhigt uns. Ja, hier im Laden müssten wir zwar $799 bezahlen. Das Geld (die $200) bekommen wir aber wieder, wenn wir ein Formular ausfüllen mit allen möglichen Angaben über uns selbst und sowohl Kassenzettel als auch Strichcode von der Packung an den Hersteller schicken, per Post. Daher der Name.

Was der freundliche Verkäufer nicht freiwillig erwähnt ist, dass das besagte Formular äußerst umfangreich ist und die Rückerstattung des Geldes in Form eines Schecks mindestens vier, in vielen Fällen aber sechs, acht oder zehn Wochen in Anspruch nehmen kann. Dies findet man erst dann heraus, wenn der Computer zu Hause aufgebaut ist und man sich nunmehr den drögen Dingen zuwenden muss, nämlich der Einforderung des Rabatts.

Man liest sich die Bedingungen für die Rückerstattung durch und begreift ernüchternd, welche Arbeit man sich da aufgeladen hat. Und genau an diesem Punkt scheidet sich die Schar derer, welche unter allen Umständen ihr Geld zurück wollen von denen, die keine Lust haben auf solche Weise ihre Freizeit zu verkürzen. Die letzteren sind zahlreich und so kommt es, dass Rabatte in Millionenhöhe von den Kunden nie in Anspruch genommen werden, ganz im Sinne der Hersteller, deren goldene Nase zwischenzeitlich de Gaullesche Ausmaße angenommen haben dürfte. Aus ihrer Sicht ist alles rechtens. Sie haben den Ball ins Spielfeld der Kunden gekickt und wenn er von dort nicht zurückkommt, dann ist das eben so.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Rabattsystem in Amerika nur eine kurze Lebensdauer hat, denn es ist natürlich lästig. Was seine Einführung in Deutschland betrifft, so mache ich mir kaum Sorgen. Die Deutschen sind für eine solche Verlade einfach zu gewissenhaft und durch eine ungezügelte Bürokratie aufs Beste konditioniert. Auf das eine Formular kommt es da auch nicht mehr an.

Bald Radio-G Shop

22. April 2006

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…is noch nich ganz fertig, aber bald gibt es was zum anziehen.
rechtzeitig für den sommer.

wenn ihr design-wünsche oder ideen habt,
könnt ihr die einfach als kommentar hinterlassen.

Schönes Wochenende!

21. April 2006

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Film Gera Podcast online

17. April 2006

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Eric Späte hat heute seinen ersten Podcast zum Thema Kinofilme in Gera gestartet.

Fixfoto Screencast

17. April 2006

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Heute hat Michael Sonntag seinen ersten Screencast für die Verwendung des Fotobearbeitungsprogramms Fixfoto online gestellt.

Sehr gelungen, wie ich finde.

Podcast Nummer 16

17. April 2006

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Dr. Norbert Vornehm


Herr Vornehm ist einer der Kandidaten für das
Oberbürgermeisteramt in Gera.
Das Interview ist bewusst nicht politisch orientiert,
sondern soll Herrn Vornehm als Mensch porträtieren.

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Musik:

Ben Fowler Quintet
- The Pilgrimage

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