10 Euro pro Megabyte
28. Mai 2008
Ein nächtlicher Tarifrecherche-Ausflug auf T-mobile ließ meinen Blick auf eine Ziffer fallen, die so ganz und gar nicht an diesen Ort passte: 472 Euro. Und davor stand: “Ihre bisherigen Verbindungspreise im Mai”.
“Hammana, hammana…” Meine Artikulationsfähigkeit pausierte offenkundig.
Dankenswerterweise ist der Kundenservice von T-mobile rund um die Uhr erreichbar. Ein freundlicher Herr sagte, er schaue sich das mal an. Das sei ja wirklich ein bisschen viel. Die Verbindungsdaten könne er allerdings auch nicht sehen. Da müsse ich schon auf die Rechnung warten.
Plötzlich erschien eine Flagge vor meinem inneren Auge. Roter Hintergrund mit weißem Kreuz.
“Ähm, ich war gerade in der Schweiz und war dort mit meinem Laptop im Internet. Kann es daran liegen?”
“Moment, ich schau mal…” “Oh ja, die schweizer Netzbetreiber rechnen nach Volumen ab und verlangen 10 Euro pro Megabyte.”
“Hammana, hammana???”
Der Herr sagte noch man sei angeblich auf europäischer Ebene bereits dabei dieser (unerhörten Schweinerei) “Praxis” ein Ende zu setzen. Mal sehen was das für meine Rechnung bedeutet.





Da wär ja das hotelinterne WLAN billiger gewesen? Und du hättest über zwanzig mal Geschnetzeltes essen können. Oder dir irgendein Gadget kaufen können.
Wenn ich das Wissen gehabt hätte, um diesen Vergleich anzustellen, dann ist das wohl richtig.
Das nächste Mal dann halt Internetcafé. Ein Lachen konnte ich mir dann doch nicht verkneifen
…
Das bedeutet gar nix für Deine Rechnung. Die mußt Du bezahlen. Und beim nächsten mal am besten vorher erkundigen. Ich hab mir schon manchmal im Ausland so eine SIM Karte ohne Vertragsbindung gekauft und hab die für Datentransfer genommen. Ist immer noch viel billiger, als wenn Du die Roaminggebühren hast.
Na na Eric…
Wer wird denn gleich aufgeben?